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Blumensamen Gänseblümchensamen

Gänseblümchensamen – unscheinbares Blümchen und kraftvolle Heilpflanze

Die kleinen Gänseblümchen sind in vielen Wiesen ein toller Akzent. Sie locken Bienen, Hummeln und andere Insekten an, machen aus einem langweiligen Rasen eine zauberhafte Blumenwiese und können auch aus manchem Wildsalat ein gesundes Highlight machen. So unscheinbar die Gänseblümchen sind, in ihnen steckt mehr. Inzwischen gibt es die Gänseblümchen nicht nur im unschuldigen Weiß, sondern auch in Rosé, Rot und zartem Violett.

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Gänseblümchen – klein aber oho!

Die Wildform der Gänseblümchen zählt zu den bekanntesten Pflanzen Mitteleuropas. Auf fast jeder Wiese sind die kleinen weißen Blümchen zu finden. Lateinisch heißt sie Bellis perennis. Im Volksmund wird das Gänseblümchen auch als Tausendschön, Monatsröserl, Maßliebchen oder Margritli bezeichnet. Die Blume stammt aus der Familie der Korbblütler.

Gänseblümchen sind übrigens sehr raffiniert: was wie eine Blüte ausschaut, ist eigentlich eine Scheinblüte, die sich immer in Richtung Sonne ausrichtet und sich am Abend schließt. Auch bei schlechtem Wetter bleibt die Blüte nicht geöffnet. Die kleinen Blüten sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Hummeln, Bienen, Schwebfliegen und viele andere Insekten.

Gänseblümchen sind in vielen Teilen der Erde verbreitet. Unser europäisches Gänseblümchen ist im Mittelraum verbreitet. Aber auch in Australien, auf Hawaii, Sichuan oder den Azoren gibt es Arten von Gänseblümchen.

So kommt der Gänseblümchensamen in die Erde

Gänseblümchen sind relativ anspruchslos und gedeihen fast überall. Sie können den Gänseblümchensamen also den Mischungen von Wiesengräsern bei mischen oder diese separat aussäen. Während die Wildformen etwa fünf bis 20 Zentimeter groß werden, schaffen es Kultursorten auf bis zu 30 Zentimeter. Ideal ist ein sonniger oder halbschattiger Standort. Sie lassen sich aber auch sehr gut in Steingärten integrieren oder sogar im Kübel auf dem Balkon anpflanzen.

Damit die Gänseblümchen schon früh in Blüte stehen, können Sie diese auf der Fensterbank vorziehen. Sie können den Gänseblümchensamen aber auch zwischen Mai und Juli an Ort und Stelle im Freien säen. Allerdings werden die Gänseblümchen dann erst im nächsten Jahr aufgehen.

Gänseblümchen sollten Sie flach säen. Der Samen wird immer etwas feucht gehalten, Staunässe ist aber zu vermeiden. Die ersten Pflänzchen entwickeln sich nach circa zwei Wochen. Ins Freie pflanzen können Sie Gänseblümchen nach den Eisheiligen, da die Blumen Frost nicht so sehr mögen. Der Boden sollte gut gelockert sein. Mit etwas Kompost verbessern Sie den Boden und schaffen gute Bedingungen.

So pflegen Sie Gänseblümchen

Gänseblümchen dürfen nicht austrocknen. In Trockenzeiten sollten Sie deshalb die Pflanzen regelmäßig gießen. Bei mehrjährigen Arten schneiden Sie die Pflanze im Frühjahr zurück, damit sie wieder kräftig austreiben kann. So können Sie die Blütezeit verlängern. Verblühte Teile werden regelmäßig entfernt. Mehrjährige Gänseblümchen sollten Sie im Winter zum Schutz der Pflanzen mit etwas Reisig bedecken.

Dafür können Sie Gänseblümchen verwenden

Die Kulturformen der Gänseblümchen finden im Garten überall einen Platz. Ob Steingarten, Beeteinfassungen oder Rabatten, Gänseblümchen zaubern überall farbliche Akzente. Auch auf Balkon und Terrasse sind die Blumen ein Hingucker. Größere Arten lassen sich auch gut als Schnittblume verwenden in Kombination mit Schlüsselblume oder Primel.

Wildformen der Gänseblümchen können Sie sogar essen. Sie sind nicht nur eine ansprechende, sondern auch gesunde Ergänzung von Salaten und Suppen. Sie können die Blumen auch für Tee sammeln, daraus Tinkturen oder Salben für den Hausgebrauch herstellen. Rezepte gibt es ohne Ende.