Schwertlilie

Schwertlilien – Symbol für Energie, Beständigkeit und Kreativität

Schwertlilien sind nicht selten in der Heraldik zu finden. Berühmte Wappenlilien sind die Fleur-de-Lys und die Bourbonen. Die Lilien stehen für Treue. Und auch im Garten sind Schwertlilien beliebte Blumen. Die großen Stauden sind in jeder Blumenrabatte tolle Hingucker. Schwertlilien sind sehr pflegeleicht. Beim richtigen Boden sind die Blumenstauden viele Jahre unverwüstlich und vermehren sich schnell. Schwertlilien gibt es in zahlreichen Farben. Vom „Bund deutscher Staudengärtner“ wurde die Iris zur „Staude des Jahres 2016“ erklärt.

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Schwertlilien gibt es in vielen Varianten

Ursprünglich stammen die Schwertlilien von der Nordhalbkugel. Die meisten Arten kommen aus den gemäßigten Zonen in Asien, Westasien, Zentralasien, China und Afghanistan. Insgesamt stehen heute 297 Arten auf der World Checklist of Selected Plant Families. Schwertlilien blühen in Gelb, Blau und mit mehrfarbigen Blütenblättern. Sie werden auch als Iris bezeichnet. Diesen Namen haben sie mit der griechischen Göttin des Regenbogens gemeinsam.

Schwertlilien sind keine Lilien im eigentlichen Sinne. Sie sind nur entfernt mit den Lilien verwandt. In der Ordnung der Spargelartigen gehören sie zur Familie der Schwertliliengewächse. Die Pflanzen sind ausdauernd krautig und bilden Rhizome, über die sie sich auch verbreitern. Durch die Rhizome breiten sich Schwertlilien bei günstigen Bedingungen schnell im Garten aus. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Kennzeichnend für die Blüte der Schwertlilie sind die drei äußeren Hängeblätter. Die Wuchshöhe der Schwertlilien reichen von 15 Zentimetern bis zu über einem Meter.

Der beste Standort für Schwertlilien

Die meisten Arten Schwerlilien mögen einen sonnigen Platz. Sie wachsen aber auch im hellen Halbschatten. Der Boden soll nährstoffreich, tiefgründig und nicht zu sauer sein. Schwertlilien vertragen auch ruhig mal etwas Trockenheit. Allerdings mögen sie Staunässe gar nicht. Einige Arten sind aber für die Bepflanzung von Teichrändern geeignet. Je nach Iris-Art können die Pflanzen unterschiedliche Anforderungen an den Standort stellen.

Schwertlilien pflanzen ist ein Kinderspiel

Schwertlinien kommen nicht als Samen, sondern als Rhizom. Die Rhizome brauchen Sie nur in den gut vorbereiteten Boden zu legen. Legen Sie die Rhizome flach in den Boden. Dabei soll das oberste Stück noch aus dem Boden herausschauen. Bei schweren Böden mischen Sie jetzt etwas Sand dazwischen, der die Erde lockerer macht. Auch unter das Rhizom können Sie eine Sandschicht einbringen.

Die ideale Pflanzzeit für Schwertlilien liegt zwischen Juli und Mitte Oktober. Viel später sollten Sie nicht pflanzen, damit die Iris noch einwurzelt. Möchten Sie die Iris in den Pflanzkübel pflanzen, können Sie das übers ganze Jahr tun. Im Beet benötigen die Schwertlilien je nach Größe viel Platz. Planen Sie zwischen 25 und 40 Zentimeter ein.

So pflegen Sie Schwertlilien

Schwertlilien brauchen nur wenig Pflege, wenn sie sich an ihrem Standort wohlfühlen. Verwelkte Blütenstände sollten Sie regelmäßig abschneiden, damit die Pflanze neu austreiben kann und ihre Kraft nicht in die Bildung von Samen steckt. Bei verschiedenen Arten können Sie so sogar eine zweite Blüte im Herbst an regen.

Im Frühjahr düngen Sie die Schwertlilien mit etwas Kompost oder einem kalibetonten Dünger. Lässt die Blüte nach Jahren nach, sollten Sie die Rhizome teilen und die Pflanze so verjüngen.

Schwertlilien für Garten, Balkon und Terrasse

Schwertlilien gehören unbedingt in jeden Bauerngarten oder romantischen Garten. Auch auf Balkon und Terrasse können Sie kleine Iris-Arten kultivieren. Im Mittelalter wurden die Rhizome der blauen Schwertlilien übrigens als Medizin eingesetzt.

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