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Exotische Samen Bonsaissamen

Bonsaisamen – große Bäume ganz klein

Bonsai ist eine fernöstliche Gartenkunst. Bäume und Sträucher werden besonders gezogen, sodass sie nicht ihre ursprüngliche Wuchshöhe erreichen. Bonsais gehören unbedingt in jeden Garten, der nach fernöstlichen Vorgaben angelegt ist. Bonsais geben Gärten eine außergewöhnliche Faszination. Die Miniaturlandschaften strahlen eine große Ruhe aus und können selbst auf kleinen Grundstücken angelegt werden. Doch auch im Zimmer wirkt der Bonsai exotisch und strukturiert. Mit Bonsaisamen und ein paar Tipps können auch Sie einen Bonsaigarten anlegen.

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Bonsai – Fernost in Garten und Zimmern

Die Kunst der Bonsaikultur geht bis zur frühen Han-Dynastie 2006 – 220 n. Chr. Zurück. Die Mythologie besagt, dass der Zauberer Jiang-Feng die außergewöhnliche Fähigkeit besaß, ganze Landschaften mit Wasser, Bäumen, Felsen und Tieren zu verkleinern. In der Ming-Dynastie zwischen 1368 und 1644 wurden ganze Bücher über die Kunst der Bonsais verfasst. Die „penjing“ galten als sehr kostbar. In Asien werden vor allem Wacholder, Ahorne, Kiefern und Ulmenarten sowie Azaleen als Bonsai gestaltet.

Bonsais sind Sträucher und Bäume, die in kleinen Gefäßen oder im Freiland gezogen werden. Ihre Wuchshöhe wird dabei begrenzt und die Pflanzen erhalten einen ästhetischen Schnitt. Durch Wurzelschnitt, Formschnitt, Blattschnitt und Drahtung werden die Pflanzen klein gehalten und die gewünschte Wuchsform herausgearbeitet.

Die ältesten Bonsais der Welt sind übrigens über 1000 Jahre alt. Die teuersten Bonsais kosten fast eine Million Euro.

Bonsaisamen brauchen Zeit

Aus Bonsaisamen können Sie Ihren eigenen Bonsai heranziehen. Dazu ist etwas Geduld erforderlich. Bevor die Samen in die Erde kommen sollten Sie diese bei etwa einem bis vier Grad an einem dunklen Ort lagern. Viele Samen benötigen die Stratifikation. Entweder Sie lagern die Bonsaisamen im Kühlschrank oder Sie säen diesen bereits im Herbst und stellen die Pflanzgefäße an einen frostgeschützten Ort im Freien. Säen Sie den Samen im Frühjahr, muss dieser über Nacht in Wasser gelegt werden.

Gesät wird Bonsaisamen in Anzuchterde. Die Samen werden mit Erde bedeckt und die Erde wird feucht gehalten. Legen Sie die Samen mit einem Abstand von fünf Zentimetern in flache Pflanzschalen. Bis sich die ersten Keimlinge zeigen, können drei bis sechs Wochen vergehen. Nach einem halben Jahr können Sie die Pflanzen in kleine Töpfe vereinzeln.

Ein Bonsai braucht Pflege

Von Anfang an sollten Sie den Bonsai mit Nährstoffen versorgen. Düngen Sie die kleinen Pflanzen. Dabei sollten Sie aber sehr vorsichtig vorgehen. Düngen Sie lieber etwas weniger. Achten Sie auch darauf, dass die Erde immer feucht und aufgelockert ist. Auf keinen Fall sollten Sie düngen, wenn der Bonsai gerade frisch umgetopft ist.

Den Feuchtigkeitsgehalt der Erde sollten Sie gut im Auge behalten. Die Erde darf weder zu nass noch zu trocken sein. Verwenden Sie zum Gießen am besten eine Sprühflasche. Dabei sollten Sie aber nicht die Blätter besprühen, wenn Sonne auf die Pflanzen fällt, da diese sonst verbrennen können. Den Bonsai gießen Sie am besten mit abgestandenem Wasser oder Regenwasser. Frisches Leitungswasser soll nicht verwendet werden.

Der Standort der Pflanze richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen. Pflanzen, die Sonne mögen, sollten auch in der Sonne stehen. Alle anderen Pflanzen kommen in den Halbschatten.

Umgetopft werden Bonsais erst nach etwa zwei bis drei Jahren. Dabei werden die Wurzeln ausgekämmt und beschädigte Wurzeln entfernt. Zur Pflege des Bonsai sollten Sie sich professionelle Gartengeräte zulegen.

So schneiden Sie den Bonsai in Form

Geschnitten wird der Bonsai im Sommer. Aller zwei Jahre wird ein Formschnitt gemacht. Schneiden Sie Blätter und Äste so, dass die von Ihnen gewünschte Form entsteht. Auch trockene und zu lange Triebe werden entfernt. Dazu gibt es viel Fachliteratur.