{"id":6242,"date":"2022-11-08T09:00:45","date_gmt":"2022-11-08T09:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/?p=6242"},"modified":"2023-08-14T08:59:48","modified_gmt":"2023-08-14T08:59:48","slug":"kraeuterkunde-im-mittelalter-was-die-kraeuterkundigen-wussten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/kraeuterkunde-im-mittelalter-was-die-kraeuterkundigen-wussten","title":{"rendered":"Kr\u00e4uterkunde im Mittelalter \u2013 was die Kr\u00e4uterkundigen wussten"},"content":{"rendered":"<p>Das Mittelalter war ein Zeitabschnitt, der vorwiegend in Europa als \u201edunkel Zeit\u201c beschrieben wird. Doch es gibt auch viele wichtige Erkenntnisse aus dieser Zeit. Dies ist unter anderem das vielf\u00e4ltige Wissen der Verwendung von heilenden Pflanzen. Auch wenn die Heilpflanzen lange Zeit in Vergessenheit gerieten, erleben sie derzeit wieder ein Comeback der besonderen Art. Doch auf welche Erkenntnisse der Kr\u00e4uterkunde im Mittelaltern kann man noch vertrauen und welche Anwendungen sollte man besser nicht durchf\u00fchren? Hier gibt es einen kleinen \u00dcberblick dazu.<\/p>\n<h2 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_Klostermedizin_im_Mittelalter\"><\/span>Die Klostermedizin im Mittelalter<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7515 alignright\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_304721319-300x300.jpeg\" alt=\"Heilkr\u00e4uter\" width=\"300\" height=\"300\" \/>Das Wissen zur Heilkunst wie auch zur Krankenpflege war im Mittelalter fast ausschlie\u00dfliche in Kl\u00f6stern zug\u00e4nglich. Dies lag haupts\u00e4chlich daran, dass nur M\u00f6nche und Nonnen lesen und schreiben konnten und so auch die B\u00fccher und das Wissen von diesen \u00fcberliefert werden konnte. Der Schwerpunkt der Klostermedizin lag bei Heilpflanzen und der Klosterarzt war nicht nur Wundarzt, sondern auch Apotheker. Doch im Laufe der Jahre wurden immer mehr Spezialisten f\u00fcr die einzelnen Aufgaben ausgebildet, sodass der Medicus ab dem 10.\/11. Jahrhundert als Physicus bezeichnet wurde. Der Klostergarten hingegen wurde vom kr\u00e4uterkundigen Herbarius betreut, dem dem Pigmentarius, dem Klosterapotheker zuarbeitete.<\/p>\n<p>Im 11. Jahrhundert wurde das medizinische Wissen in Europa durch die arabischsprachige Heilkunde erweitert. Leider wurde die Klostermedizin dann im 12. und 13. Jahrhundert von der Kirche unterbunden. Die Geistlichen durften weder Blut sehen noch operieren und das medizinische Wissen verlagerte sich nach und nach an die Hochschulen, die zu dieser Zeit aufkamen.<\/p>\n<h2 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Hildegard_von_Bingen\"><\/span>Hildegard von Bingen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Hildegard von Bingen (1098 \u2013 1179) kam schon als Kind in ein Benediktiner Frauenkloster, dem Jutta von Sponheim vorstand. Nach ihrem Tod \u00fcbernahm Hildegard die Leitung und gr\u00fcndete 1136 ihr eigenes Kloster bei Bingen. Hildegard von Bingen hinterlie\u00df nach ihrem Tod nicht nur die legend\u00e4ren Visionsb\u00fccher, sondern auch zahlreiche Schriften zur Naturkunde und Medizin.<\/p>\n<p>Dabei ist vorrangig ihre Physica eine Heilmittellehre f\u00fcr das Volk. Im Causae et curae beschreibt sie unter anderem die Behandlungsmethoden der antiken Kosmologie in Verbindung mit der Viers\u00e4ftelehre und christlichen Lehre. Denn gerade die seelische und k\u00f6rperliche Heilung waren f\u00fcr Hildegard von Bingen ein Zusammenspiel. Dabei machte sie keine Unterschiede zwischen pflanzlichen oder tierischen Stoffen sowie zu Mineralien. Bittere Gew\u00fcrze waren f\u00fcr sie auch hervorragend geeignet, um b\u00f6se Geister vertreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Insbesondere ihre Tinkturen, Tees und Salben sowie kalte und warme Umschl\u00e4ge sind vielen bekannt, da sie heut immer h\u00e4ufiger Anwendung finden. Hildegard von Bingen verband in ihren Schriften das medizinische Wissen der Antike mit der Volksmedizin. Somit verwendete sie auch volkst\u00fcmliche Pflanzen mit ihren entsprechenden Namen dazu. Dabei sind haupts\u00e4chlich die Ausf\u00fchrungen zur Frauenheilkunde sehr umfassend. Sie empfahl beispielsweise Reynfarn bei Geb\u00e4rmutterleiden oder Byverwurtz, Raute, Gew\u00fcrznelken sowie Mutterkraut bei Menstruationsbeschwerden.<\/p>\n<h2 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Was_bleibt_uebrig_von_der_Kraeuterheilkunde_aus_dem_Mittelalter\"><\/span>Was bleibt \u00fcbrig von der Kr\u00e4uterheilkunde aus dem Mittelalter?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7510 alignright\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_42541274-300x199.jpeg\" alt=\"Pflanzenheilkunde\" width=\"300\" height=\"199\" \/>Die Lehre der Heilpflanzenkunde war schon im Mittelalter nicht nur auf Heilung ausgerichtet. Die Pflanzen sollten die Menschen auch st\u00e4rken. Angesichts dessen wurden einige der Heilpflanzen auch in die Zubereitung der Speisen miteinbezogen. Dies ist unter anderem auch bei Fenchel der Fall.<\/p>\n<p>Leider geriet die Kr\u00e4uterheilkunde immer mehr in Vergessenheit und heute sind noch immer viele der Meinung, dass die moderne Medizin auch ohne Kr\u00e4utertr\u00e4nke oder Heilpflanzen auskommt. Doch dies ist vollkommen falsch. Denn es ist tats\u00e4chlich das Gegenteil der Fall. Denn gerade heute kramen immer mehr Wissenschaftler die alten Schriften und das alte Wissen heraus, um die alten Heilpflanzen zu analysieren. In Zeiten von Resistenzen zahlreicher Krankheiten gegen\u00fcber Antibiotika l\u00e4sst die Forscher zu alten Welten aufbrechen. Doch auch immer mehr Verbraucher besinnen sich mittlerweile auf die \u00fcberlieferte Kr\u00e4uterheilkunde, um von den chemisch hergestellten Medikamenten wegzukommen.<\/p>\n<p>Doch auch die Pharmaindustrie setzt noch immer auf Heilpflanzen und bietet eine breite Palette Medikamente an, in denen Heilpflanzen als Inhaltsstoffe vorhanden sind. Allerdings sind nicht nur Heilpflanzen in den Medikamenten, sondern auch ein gro\u00dfer Schuss an Chemie. Und genau das ist das, was viele nicht mehr m\u00f6chten und deshalb auf die Pflanzenheilkunde setzen.<\/p>\n<p>In der Forschungsgruppe \u201eKlostermedizin\u201c am W\u00fcrzburger Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin haben sich \u00c4rzte, Chemiker, Pharmazeuten wie auch Philologen zusammengeschlossen, um die \u00dcberlieferungen der Klostermedizin in der modernen Medizin anzuwenden. Hier wird nicht nur in den mittelalterlichen \u201eArtzeney-Schriften\u201c nach unbekannten Pflanzen geforscht, sondern auch die bekannten Pflanzen werden analysiert und nach neuen Methoden der Anwendung gesucht.<\/p>\n<h2 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Diese_Pflanzen_waren_unter_den_Top_Ten_der_Heilkraeuter_im_Mittelalter\"><\/span>Diese Pflanzen waren unter den Top Ten der Heilkr\u00e4uter im Mittelalter<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Es gibt unz\u00e4hlige Heilpflanzen aus dem Mittelalter, die noch heute, vor allem von den Senioren, verwendet werden. Denn gerade diese Altersgruppe hat von den Gro\u00dfeltern und Eltern das Wissen f\u00fcr verschiedene Heilpflanzen \u00fcbermittelt bekommen. Fragt man heut die Gro\u00dfeltern nach einer Heilpflanze, die bei Husten hilft, wird sofort Thymian, Salbei oder Eibisch genannt. Und genau aus diesem Grund sollte jeder viel \u00f6fter auf die \u00e4lteren Menschen h\u00f6ren. Denn es ist fast f\u00fcr jede Beschwerde ein Kraut gewachsen.<\/p>\n<p>Die Top Ten der Heilpflanzen des Mittelalters sind aber folgende:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Baldrian<\/strong>\u00a0(<em>Valeriana officinalis<\/em>) wirkt\u00a0schlaff\u00f6rdernd und appetithemmend<\/li>\n<li><strong>Beinwell<\/strong>\u00a0(<em>Symphytum officinale<\/em>)\u00a0f\u00fcr \u00e4u\u00dferliche Umschl\u00e4ge optimal geeignet<\/li>\n<li><strong>Benediktenkraut<\/strong>\u00a0(<em>Cnicus benedictus<\/em>) eignet sich f\u00fcr Bittertees und zur St\u00e4rkung<\/li>\n<li><strong>Borretsch<\/strong>\u00a0(<em>Borago officinalis<\/em>)\u00a0hat eine blutreinigende Wirkung<\/li>\n<li><strong>Fenchel<\/strong>\u00a0(<em>Foeniculum vulgare<\/em>)\u00a0hat einen positiven Effekt f\u00fcr die Verdauungsorgane<\/li>\n<li><strong>Frauenmantel<\/strong>\u00a0(<em>Alchemilla vulgaris<\/em>)\u00a0vor allem die Gutationstropfen\/Tautropfen wurden als &#8222;Himmlisches Wasser&#8220; gesch\u00e4tzt. Au\u00dferdem wirkt Frauenmantel entz\u00fcndungshemmend.<\/li>\n<li><strong>Johanniskraut<\/strong>\u00a0(<em>Hypericum perforatum<\/em>)\u00a0wirkt stimmungsaufhellend und ist gut f\u00fcr die Seele<\/li>\n<li><strong>Knoblauch<\/strong>\u00a0(<em>Allium sativum<\/em>)\u00a0hat eine antiseptische und blutdrucksenkende Wirkung<\/li>\n<li><strong>Ringelblume<\/strong>\u00a0(<em>Calendula officinalis<\/em>)\u00a0ist f\u00fcr die Wundheilung als Salbe hervorragend geeignet<\/li>\n<li><strong>Salbei<\/strong>\u00a0(<em>Salvia officinalis<\/em>)\u00a0galt als Allheilmittel f\u00fcr vielerlei Beschwerden<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Diese_Heilkraeuter_aus_dem_Mittelalter_sind_mit_Vorsicht_zu_geniessen\"><\/span>Diese Heilkr\u00e4uter aus dem Mittelalter sind mit Vorsicht zu genie\u00dfen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch Heilpflanzen, die mit Vorsicht zu genie\u00dfen sind. Denn auch bei Kr\u00e4utern gilt, dass die Dosis das Gift macht. In Pflanzen sind nicht immer nur positive Inhaltsstoffe vorhanden. Auch Substanzen, die negativ auf den K\u00f6rper wirken, sind in Heilpflanzen vorhanden. Sie k\u00f6nnen unter anderem die Leber sch\u00e4digen, weshalb sie beispielsweise nur zur \u00e4u\u00dferlichen Anwendung geeignet sind. Auch wenn einige Pflanzen mittlerweile so gez\u00fcchtet werden, dass sie frei von den sogenannten Pyrrolizidinalkaloiden sind, wird es noch dauern, bis sie auch innerlich verwendet werden k\u00f6nnen. Aus diesem Grund sollte folgende Heilpflanzen nur mit besonderer Vorsicht genutzt werden:<\/p>\n<ul>\n<li><span lang=\"en-US\"><strong>Beinwell<\/strong> (<em>Symphytum<\/em>)<\/span><\/li>\n<li><span lang=\"en-US\"><strong>Borretsch<\/strong> (<em>Borago officinalis<\/em>)<\/span><\/li>\n<li><strong>Huflattich<\/strong> (<em>Tussilago farfara<\/em>)<\/li>\n<li><strong>Pestwurz<\/strong> (<em>Petasites hybridus L.<\/em>)<\/li>\n<li><strong>Wasserdost<\/strong> (<em>Eupatorium cannabinum<\/em>)<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Beinwell\"><\/span>Beinwell<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7516 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_328076361-150x150.jpeg\" alt=\"Heilkraut Beinwell\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_328076361-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_328076361-80x80.jpeg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Beinwell war im Mittelalter eines der wirksamsten und st\u00e4rksten Heilkr\u00e4uter schlechthin. Paracelsus hat den Verwandten des Borretschs ausgezeichnete Erfolge bei Knochenbr\u00fcchen und Wunden erzielt. Allerdings stehen Beinwell und Borretsch auch im Verdacht, die Leber zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Borretsch\"><\/span>Borretsch<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7511 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_84040209-150x150.jpeg\" alt=\"Heilkraut Borretsch\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_84040209-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_84040209-80x80.jpeg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Borretsch hingegen war in dieser Zeit ein wichtiges Mittel gegen Fieber und zur Reinigung der Leber. Auch bei Husten soll Borretsch wahre Wunder bewirkt haben. In Kombination mit Honig war die Heilpflanze ein hervorragendes Mundwasser und auch bei roten Augen wurde Borretschwasser damals empfohlen. Allerdings enth\u00e4lt die Heilpflanze Alkaloide, die die Leber sch\u00e4digen, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Daher sollte Borretsch nur noch zur \u00e4u\u00dferlichen Anwendung genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Huflattich\"><\/span>Huflattich<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7513 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_193476200-150x150.jpeg\" alt=\"Heilkraut Huflattich\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_193476200-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_193476200-80x80.jpeg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Huflattich war das Heilmittel Nummer eins bei Bronchitis, Husten, Heiserkeit und Erk\u00e4ltungen im Allgemeinen. Die \u00dcbersetzung des botanischen Namens bedeutet \u201eIch vertreibe den Husten\u201c. Plinius hingegen war davon \u00fcberzeugt, dass Huflattich besonders hilfreich ist, wenn er geraucht wird. Daher kommt wohl auch der veraltete Name \u201eTabakkraut\u201c. Allerdings wird nat\u00fcrlich heute davon abgeraten, da Rauchen bei Husten nicht gerade die beste Heilmethode ist. Durch die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide sollte Huflattich auch nicht l\u00e4nger als einen Monat eingenommen werden, um Lebersch\u00e4den zu vermeiden. Trotz der Alkaloide wurde Huflattich im Jahr 1994 zur Heilpflanze des Jahres gek\u00fcrt.<\/p>\n<h3 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Pestwurz\"><\/span>Pestwurz<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7517 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_429850799-150x150.jpeg\" alt=\"Heilkraut Pestwurz\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_429850799-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_429850799-80x80.jpeg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Wie der Name schon sagt, wurde Pestwurz bei Pest eingesetzt. Die Wurzel hat eine schwei\u00dftreibende Wirkung hat, sollte im Mittelalter die Krankheit durch eine Schwitzkur vertreiben. Allerdings war dies nicht wirklich von Erfolg gekr\u00f6nt. Allerdings hat Pestwurz auch den Ruf, einen schmerzlindernden Effekt zu haben. Zudem hat Pestwurz einen harntreibenden Effekt und soll wundheilend und hautreinigend sein. Auch Fallsucht wurde damit behandelt. Durch die Pyrrolizidinalkaloide ist aber auch diese Heilpflanze aus dem Mittelalter mit Vorsicht zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"western\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wasserdost\"><\/span>Wasserdost<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7514 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_216627549-150x150.jpeg\" alt=\"Heilkraut Wasserdost\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_216627549-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.samenhaus.de\/gartenblog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kraeuterkunde-Mittelalter_216627549-80x80.jpeg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Der Wasserdost wurde in Kr\u00e4uterb\u00fcchern des Mittelalters als Tee zur Blutreinigung angewendet. Des Weiteren sollte der Tee leberst\u00e4rkend und gallentreibend wirken. Davon ist man aber abgekommen, da auch hier Pyrrolizidinalkaloide enthalten sind, die die Leber eher sch\u00e4digen als st\u00e4rken. Doch nicht nur als Heilpflanze wurde der Wasserdost verwendet. Die frischen Bl\u00e4tter wurden auf angeschnittenes Brot gelegt, um Schimmel zu vermeiden. Zudem wurden Felle und Pelze mit dem Wasserdostsaft eingerieben, um Motten fernzuhalten.<\/p>\n<p>Die Pflanzenheilkunde aus dem Mittelalter hat aber nicht nur gef\u00e4hrliche Seiten. Die Vorteile und positiven Wirkungen \u00fcberwiegen deutlich. Dennoch sollte nat\u00fcrlich jede Erkrankung mit dem Arzt Ihres Vertrauens abgekl\u00e4rt werden. Als zus\u00e4tzliche Therapie oder bei kleinen Beschwerden sind Heilkr\u00e4uter aber immer eine Bereicherung, weshalb sie im Garten oder auf dem Balkon nicht fehlen d\u00fcrfen. Au\u00dferdem sollten wir viel \u00f6fter auf das Wissen unserer Gro\u00dfeltern vertrauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Mittelalter war ein Zeitabschnitt, der vorwiegend in Europa als \u201edunkel Zeit\u201c beschrieben wird. Doch es gibt auch viele wichtige Erkenntnisse aus dieser Zeit. Dies ist unter anderem das vielf\u00e4ltige Wissen der Verwendung von heilenden Pflanzen. Auch wenn die Heilpflanzen lange Zeit in Vergessenheit gerieten, erleben sie derzeit wieder ein Comeback der besonderen Art. Doch auf welche Erkenntnisse der Kr\u00e4uterkunde im Mittelaltern kann man noch vertrauen und welche Anwendungen sollte man besser nicht durchf\u00fchren? Hier gibt es einen kleinen \u00dcberblick dazu. Die Klostermedizin im Mittelalter Das Wissen zur Heilkunst wie auch zur Krankenpflege war im Mittelalter fast ausschlie\u00dfliche in Kl\u00f6stern zug\u00e4nglich. Dies lag haupts\u00e4chlich daran, dass nur M\u00f6nche und Nonnen lesen und schreiben konnten und so auch die B\u00fccher und das Wissen von diesen \u00fcberliefert werden konnte. Der Schwerpunkt der Klostermedizin lag bei Heilpflanzen und der Klosterarzt war nicht nur Wundarzt, sondern auch Apotheker. Doch im Laufe der Jahre wurden immer mehr Spezialisten f\u00fcr die einzelnen Aufgaben ausgebildet, sodass der Medicus ab dem 10.\/11. Jahrhundert als Physicus bezeichnet wurde. Der Klostergarten hingegen wurde vom kr\u00e4uterkundigen Herbarius betreut, dem dem Pigmentarius, dem Klosterapotheker zuarbeitete. Im 11. Jahrhundert wurde das medizinische Wissen in Europa durch die arabischsprachige Heilkunde erweitert. 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