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Wintersteckzwiebeln – die Gemüsepflanze für jede Küche

Zwiebeln sind in fast jeder Küche zu finden. Das saftige, sehr würzige Gemüse lässt sich in vielen Gerichten verwenden und ist ein tolles Finish für herzhafte Speisen. Der Geschmack variiert dabei von leicht süßlich-mild bis hin zu würzig-scharf. Im Garten lassen sich Wintersteckzwiebeln leicht anbauen. Der Pflegeaufwand hält sich dabei in Grenzen. Winterzwiebeln werden schon im Herbst gesetzt. Sie sind winterhart und stehen als erstes Gemüse im Frühjahr zur Verfügung.

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Woher kommt die Winterzwiebel?

Zwiebeln gehören zur Familie der Amaryllisgewächse. Ihre botanische Bezeichnung lautet Allium cepa. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Bereits im alten Ägypten wurde die Zwiebel verwendet. Ihre genaue Herkunft ist bis heute nicht geklärt. Winterzwiebeln kommen vermutlich aus dem Orient. Schon 2000 vor unserer Zeitrechnung sollen die Winterzwiebeln in China angebaut worden sein. Winterzwiebeln wachsen wild in Sibirien am Altai und am Baikalsee. Wahrscheinlich sind sie von dort im 17. Jahrhundert nach Europa gekommen.

Der beste Standort für Winterzwiebeln

Wintersteckzwiebeln wollen wie alle Zwiebeln einen vollsonnigen, warmen Standort. An solch einem Standort entwickeln die Winterzwiebeln ein stärkeres Aroma. Der Boden soll humusreich, locker und gleichmäßig feucht sein. Vorteilhaft ist ein leichter Anteil Lehm, der den Boden feucht hält. Winterzwiebeln entwickeln sich am besten, wenn der Boden immer leicht feucht ist. Staunässe sollten Sie aber vermeiden. Bei einem reinen Sandboden müssen Sie diesen ausreichend mit Kompost einarbeiten, um einen höheren Humusgehalt zu erhalten.

Gerade für die Jungpflanzen ist eine gute Bodenvorbereitung wichtig. Denn sie sind sehr sensibel. Ideal ist der Anbau von Winterzwiebeln nach den Bohnen und Erbsen. So können Sie die Beete optimal nutzen.

Wintersteckzwiebeln – darauf sollten Sie beim Stecken achten

Wintersteckzwiebeln haben einen großen Vorteil gegenüber Samen: Sie können die Wartezeit auf die leckeren Zwiebeln deutlich reduzieren. Gesteckt werden die Wintersteckzwiebeln im September/Oktober. Auf dem Beet sollten 2 bis 3 Jahre vorher keine Zwiebeln gestanden haben. Arbeiten Sie vor dem Stecken den Boden gut durch. Steckzwiebeln wollen einen lockeren Boden. Lockern Sie den Boden schon ein paar Tage vorher tiefgründig auf. So kann sich die Erde bis zum Einbringen der Wintersteckzwiebeln noch etwas setzen. Bringen Sie etwa drei Liter reifen Kompost pro Quadratmeter in den Boden ein.

Die Wintersteckzwiebeln werden mit einem Reihenabstand von 20 Zentimeter und einem Pflanzabstand von circa zehn Zentimeter gesetzt. Drücken Sie die Steckzwiebeln nur so tief in die Erde, dass sie gerade so bedeckt sind.

Wintersteckzwiebeln benötigen etwas Pflege

Das haben sie mit allen Zwiebeln gemeinsam. Besonders die Beseitigung von Beikräutern und das Auflockern der Erde gehören am Anfang zu den wichtigsten Arbeiten. Wintersteckzwiebeln benötigen einen lockeren Boden. Sobald sich die ersten Zwiebelspitzen zeigen und der Schaft sich verdickt, benötigen die Winterzwiebeln etwas mehr Wasser. Das gilt auch für trockene Herbsttage und den Winter. Regelmäßiges Gießen lässt die Zwiebeln wachsen und saftig werden. Allerdings sollten Sie nicht zu viel gießen, denn Staunässe lässt die Zwiebelknollen faulen.

Wintersteckzwiebel benötigen viele Nährstoffe. Geben Sie deshalb gleich zu Beginn reifen Kompost dazu. Auch später können Sie mit reifen Kompost düngen. Dadurch regen Sie ein gesundes Wachstum an.

Was macht die Winterzwiebel in der Küche?

Winterzwiebeln sind vorm Schnittlauch erntereif und gehören deshalb zu den ersten frischen Gemüsepflanzen im Garten. Das Lauch und die Zwiebeln können Sie wunderbar statt Schnittlauch verwenden. Es kommt in Quark, auf Flammkuchen, in den Salat oder in Suppen und Eintöpfe. Die Winterzwiebeln geben vielen Gerichten eine frische Würze und gestalten Rezepte abwechslungsreich.