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Samenhaus Gartenblog / Gemüse / Die 10 beliebtesten Gemüsesorten Deutschlands
Jan. 18
buntes Gemüse

Die 10 beliebtesten Gemüsesorten Deutschlands

  • 18. Januar 2026
  • Holger
  • Gemüse

Pro Jahr essen wir durchschnittlich über 81 Kilogramm Gemüse. Das ist gut, denn durch bewusste Ernährung tun wir unserem Körper etwas Gutes. Wie überall, so ist es auch beim Gemüse Geschmackssache, welches wir bevorzugen und wo wir nicht rankönnen. Auf Basis des pro-Kopf-Verbrauches haben wir hier eine Rangliste erstellt, welches Gemüse zu den 10 beliebtesten in Deutschland gehört. Sehen wir uns das mal genauer an.

Tomaten am Strauch

Platz 1: Tomaten

27,4 Kilogramm Tomaten verzehren wir im Durschnitt pro Jahr. Damit sind Tomaten unangefochten die Nummer 1 unter den beliebtesten Gemüsesorten. Und auch privat werden in Gärten und Gewächshäuser Tomaten am häufigsten angebaut

Tomaten – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Solanum lycopersicum
  • Familie: Nachtschattengewächse
  • Wuchsform: Krautige Pflanze, einjährig
  • Frucht: Beerenfrucht, rund, oval oder länglich in den Farben Rot, Gelb, Orange, Grün, Lila und Schwarz
  • Geschmack: fruchtig, süßlich bis säuerlich
  • Erntezeit: August bis Oktober

Tomatenanbau im Garten

Tomaten bevorzugen einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Der Boden muss locker und nährstoffreich sein, der pH-Wert liegt im leicht sauren bis neutralen Bereich. Tomaten können ab Februar bzw. März in Vorkultur gehen, ansonsten werden sie ab Mitte Mai nach den Eisheiligen in den Garten gepflanzt. Gießen Sie regelmäßig den Wurzelbereich, mulchen Sie, um Feuchtigkeit zu speichern, stützen Sie die Pflanze mit einer Rankhilfe und geizen Sie Seitentriebe nach Bedarf aus. Vor dem Pflanzen wird mit Kompost gedüngt, während des Wachstums mit Kalium- und Phosphor-betontem Dünger. Ernten Sie reife Tomaten regelmäßig, um die Pflanze zur Nachproduktion anzuregen.

Tipps vom Samenhaus:

  • Kirschtomate Zuckertraube (Samen)
  • Fleischtomate St. Pierre (Samen)
  • Tomate Moneymaker (Samen)
  • Mexikanische Honigtomate (Pflanze)
  • Fleischtomate San Marzano (Pflanze)
  • Cocktailtomate Yellow Pearshaped (Pflanze)
Bund Möhren

Platz 2: Karotten

10,5 Kilogramm Karotten essen wir pro Jahr im Schnitt. Platz 2 ist den Möhren oder auch Roten oder Gelben Rüben, wie sie auch genannt werden, somit sicher. Wobei der Abstand zu Platz 3 nicht allzu groß ist. Dank der recht einfachen Anbaumöglichkeit, sind Karotten auch in vielen Gemüsegärten zu finden.

Karotten – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Daucus carota subsp. sativus
  • Familie: Doldenblütler
  • Wuchsform: Krautige Pflanze mit verdickten, essbaren Pfahlwurzeln, zweijährig
  • Frucht: Spaltfrucht mit kleinen Samen
  • Geschmack: mild-süßlich
  • Erntezeit: Juni bis Oktober

Karottenanbau im Garten

Karotten mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit lockerem, tiefgründigem und sandigem Boden. Von März bis Juli kann die Direktsaat im Freiland erfolgen, spätere Sorten für die Winterernte werden ab Mai ausgesät. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, entfernen Sie regelmäßig Unkraut und arbeiten Sie vor der Aussaat gerne Kompost ein. Eine weitere Düngung ist nicht nötig. Karotten können 10 bis 16 Wochen nach der Aussaat geerntet werden, am besten werden sie bei feuchtem Boden aus der Erde herausgezogen.

Tipps vom Samenhaus:

  • Möhre Purple Haze F1
  • Möhre Rotin
  • Möhre Pariser Markt 4
  • Möhre Harlequin Mix F1
  • Möhre Vollenda
Zwiebeln im Beet

Platz 3: Zwiebeln

Gleich hinter den Karotten folgen auf Platz 3 mit 10,2 Kilogramm pro Jahr die Zwiebeln. Auch sie sind im Garten oder im Gewächshaus ein beliebtes Gemüse, das Sie selbst problemlos anbauen können.

Zwiebeln – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Allium cepa
  • Familie: Amaryllisgewächse
  • Wuchsform: Krautige Pflanze mit verdickter, unterirdischer Zwiebel als Speicherorgan, zweijährig
  • Frucht: Kapselfrucht mit kleinen schwarzen Samen
  • Geschmack: mild bis scharf-würzig
  • Erntezeit: Juni bis September

Zwiebelanbau im Garten

Zwiebeln gedeihen am besten an einem sonnigen und warmen Standort, der Boden sollte durchlässig, locker und sandig bis lehmig sein. Ab März ist eine Direktsaat ins Beet möglich, Steckzwiebeln kommen ab März (Frühlingszwiebeln) bzw. ab September (Winterzwiebeln) in die Erde. Gießen Sie mäßig, lockern Sie den Boden und halten sie ihn unkrautfrei. Bitte keine Mulchabdeckung verwenden, da dies Fäulnis fördert. Zwiebeln bevorzugen einen stickstoffarmen Dünger, vor dem Pflanzen kann Kompost eingearbeitet werden. Wenn das Laub gelb wird und umkippt sind die Zwiebeln erntereif.

Tipps vom Samenhaus:

  • Wintersteckzwiebeln Stuttgarter Riesen
  • Wintersteckzwiebeln Senshyu Yellow
  • Zwiebeln dunkelblutrote Braunschweiger
  • Zwiebeln Brunsqqijker
  • Zwiebeln Barletta
Gurken im Garten

Platz 4: Gurken

Auf Platz 4 finden sich mit einem pro-Kopf-Verbrauch von 8,2 Kilogramm im Jahr die Gurken. Besonders beliebt sind Schlangengurken und Bauerngurken. Da die Pflanzen klettern, findet sich selbst im kleinsten Garten ein Plätzchen, um Gurken selbst anzubauen.

Gurken – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Cucumis sativus
  • Familie: Kürbisgewächse
  • Wuchsform: Krautige Kletter- oder Kriechpflanze mit langen Ranken, einjährig
  • Frucht: Beerenfrucht (Panzerbeere), länglich, meist grün mit glatter oder genoppter Schale
  • Geschmack: mild, leicht süßlich bis erfrischend-wässrig
  • Erntezeit: Juni bis Oktober

Gurkenanbau im Garten

Sonnig und warm sowie windgeschützt – so fühlen sich Gurken am wohlsten. Geben Sie ihnen eine lockere, humusreiche und gut durchlässige Erde. Ab April können Gurken im Haus vorgezogen werden, ab Mitte Mai nach den Eisheiligen dürfen sie ins Beet. Für ein platzsparendes Wachstum empfehlen wir Kletterhilfen. Gießen Sie regelmäßig und gleichmäßig direkt den Wurzelbereich, vermeiden Sie Staunässe, mulchen Sie, was vor Austrocknung schützt und düngen Sie während der Wachstumsphase alle 2 Wochen mit Kalium- und Phosphor. Damit die Fruchtbildung angeregt wird, sollten Sie reife Gurken regelmäßig ernten – bleiben sie zu lange an der Pflanze, werden sie bitter.

Tipps vom Samenhaus:

  • Einlegegurke Vorgebirgstrauben
  • Bio Salatgurke Tanja
  • Schwammgurke Luffa
  • Salatgurke Chinese Slangen
  • Gurke Diamant F1 PowerSaat
Weißkohl und Rosenkohl

Platz 5: Weißkohl & Rotkohl

Mit 4,2 Kilogramm pro Jahr und pro Kopf liegen Weißkohl und Rotkohl auf dem 5. Platz. Sie sind im Anbau relativ pflegeleicht, benötigen aber ausreichend Platz, weswegen kleine Gärten dafür weniger geeignet sind.

Weißkohl & Rotkohl – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Brassica oleracea var. capitata f. alba (Rotkohl), Brassica oleracea var. capitata f. rubra (Weißkohl)
  • Familie: Kreuzblütler
  • Wuchsform: Krautige Pflanze mit dicht geschichteten weißen bzw. rötlich-violetten Blättern, bildet einen festen, runden Kopf, zweijährig
  • Frucht: Schote mit kleinen Samen
  • Geschmack: mild, leicht süßlich bis würzig
  • Erntezeit: Juli (Rotkohl) bzw. September (Weißkohl) bis November

Weißkohl- und Rotkohlanbau im Garten

Für Weißkohl und Rotkohl ist ein sonniger Standort mit nährstoffreichem, tiefgründigem Boden und gut durchlässiger, humusreicher Erde ideal. Der pH-Wert sollte leicht alkalisch bis neutral sein. Der Kohl kann ab Februar in Vorkultur gehen und darf ab April direkt ausgesät bzw. ausgepflanzt werden. Gegossen wird regelmäßig, achten Sie aber auf Staunässe. Halten Sie den Boden unkrautfrei und mulchen Sie, um vor Austrocknung zu schützen. Da Kohl ein Starkzehrer ist, wird vor dem Pflanzen Kompost oder organischer Dünger eingearbeitet. Während der Wachstumsphase wird mit Stickstoff und Kalium gedüngt. Nach der Ernte können die Wurzelreste zur Bodenverbesserung in der Erde belassen werden.

Tipps vom Samenhaus:

  • Weißkohl Brunswick
  • Weißkohl Dithmarscher
  • Weißkohl Rivera F1
  • Rotkohl Lodero F1
  • Rotkohl Roodkop
  • Bio Rotkohl Langedijker Dauer 2
Blumenkohl und Brokkoli im Korb

Platz 6: Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli

Weitere Kohlsorten finden sich auf dem 6. Platz. Von Blumenkohl, Grünkohl und Brokkoli, die in der Statistik zusammengefasst werden, essen wir pro Jahr im Schnitt 2,3 Kilogramm. Auch hier sollten Sie für den Anbau im Garten ausreichend Platz zur Verfügung haben.

Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli – ein Steckbrief

    • Botanischer Namen: Brassica oleracea var. botrytis (Blumenkohl), Brassica oleracea var. sabellica (Grünkohl), Brassica oleracea var. italica (Brokkoli)
    • Familie: Kreuzblütler
    • Wuchsform: Krautige Pflanze mit dicht gedrängtem Blütenstand (Blumenkohl), lockeren, krausen Blättern (Grünkohl), verzweigten Blütenständen (Brokkoli), Blumenkohl ist einjährig, Grünkohl und Broccoli zweijährig
    • Frucht: Schoten mit kleinen Samen
    • Geschmack: mild, leicht nussig (Blumenkohl und Brokkoli), kräftig, leicht herb bis süßlich (Grünkohl)
    • Erntezeit: Juni bis Oktober (Blumenkohl, Brokkoli), Oktober bis Februar (Grünkohl)

Blumenkohl-, Grünkohl- und Brokkolianbau im Garten

Die Kohlsorten möchten gerne sonnig (Blumenkohl, Brokkoli) oder halbschattig (Grünkohl) stehen und einen lockeren, gut durchlässigen Boden haben. Ab Februar kann in Vorkultur gegangen werden, die Direktaussaat ist ab April möglich, bei Grünkohl erst ab Mai/Juni. Halten Sie das Gemüse gleichmäßig feucht, vermeiden Sie aber Staunässe. Boden regelmäßig lockern und von Unkraut befreien. Vor dem Pflanzen Kompost oder organischen Dünger in die Erde einarbeiten, während des Wachstums mit Stickstoff und Kalium düngen. Blumenkohl wird geerntet, wenn der Kopf fest und geschlossen ist, die erste Ernte bei Grünkohl findet nach dem ersten Frost statt, beim Brokkoli schneiden Sie den Hauptkopf ab, so können Nebentriebe weitere Ernten bescheren.

Tipps vom Samenhaus:

    • Blumenkohl Erfurter Zwerg
    • Blumenkohl Herbstriesen
    • Grünkohl Halbhoher Krauser
    • Grünkohl Black Magic
    • Brokkoli Ramoso Calabrese
    • Brokkoli Marathon F1
Bohnen im Garten

Platz 7: Bohnen

Mit einem Konsum von 2,1 Kilogramm pro Kopf liegen die Bohnen, hier vor allem Stangenbohnen und Buschbohnen auf Platz 7. Da sie nach oben klettern bzw. buschig wachsen, können Bohnen auch auf kleinem Raum angebaut werden.

Bohnen – ein Steckbrief

    • Botanischer Namen: Phaseolus vulgaris
    • Familie: Hülsenfrüchtler
    • Wuchsform: Krautige Pflanze, buschig bis kletternd, einjährig
    • Frucht: Hülsenfrucht mit mehreren Samen
    • Geschmack: mild bis leicht süßlich, nussig oder herzhaft
    • Erntezeit: Juni bis September

Bohnenanbau im Garten

Bohnen lieben es sonnig und warm. Sie benötigen einen lockeren, humusreichen und gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7. Die Direktaussaat findet ab Mitte Mai nach den Eisheiligen statt. Halten Sie das Gemüse gleichmäßig feucht, entfernen Sie Unkraut und lockern Sie den Boden. Mulchen hilft, um Feuchtigkeit zu speichern. Bohnen haben einen geringen Nährstoffbedarf, zusätzlicher Stickstoffdünger ist nicht nötig, da die Pflanze Stickstoff im Boden bindet. Ernten Sie junge Hülsen rechtzeitig, ehe sie faserig werden – die Ernte kann ab der 10. Woche nach der Aussaat erfolgen.

Tipps vom Samenhaus:

    • Buschbohne Maja
    • Buschbohnen Dubbele Witte
    • Buschbohne Wachs Beste von Allen
    • Stangenbohne Blauhilde
    • Stangenbohne Neckarkönigin
    • Stangenbohne Neckargold
Kopfsalat im Beet

Platz 8: Kopfsalat

Vielleicht haben Sie Kopfsalat etwas weiter vorne erwartet, er liegt aber „nur“ auf Platz 8 und das mit einem Konsum von 2,1 Kilo im Jahr. Das Schöne an Salat ist, dass er selbst im Kübel bzw. Blumenkasten auf dem Balkon Platz findet.

Kopfsalat – ein Steckbrief

    • Botanischer Namen: Lactuca sativa var. capitata
    • Familie: Korbblütler
    • Wuchsform: Krautige Pflanze mit lockerem bis festem Blattschopf, einjährig
    • Frucht: Achäne (kleine, nussähnliche Frucht mit Pappus)
    • Geschmack: mild, leicht süßlich bis leicht bitter
    • Erntezeit: Mai bis Oktober

Kopfsalatanbau im Garten

Kopfsalat möchte einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit lockerer, humusreicher und gut durchlässiger Erde. Ab Februar kann die Vorkultur erfolgen, ins Freiland geht es dann ab April (auch mit Direktaussaat). Salat gleichmäßig feucht halten, nicht direkt die Blätter gießen, da dies Fäulnis fördert, den Boden lockern und unkrautfrei halten. Vor dem Pflanzen Kompost oder organischen Dünger einarbeiten, ansonsten mit Stickstoffdünger haushalten. Geerntet wird idealerweise früh morgens wenn die Blätter knackig sind.

Tipps vom Samenhaus:

    • Kopfsalat Attractie
    • Bio Winterkopfsalat Wintermarie
    • Winterkopfsalat Baquieu
    • Kopfsalat Dynamite
    • Kopfsalat Kagraner Sommer 2
Kohlrabi

Platz 9: Wirsing, Kohlrabi, Chinakohl

2 Kilogramm Wirsing, Kohlrabi und Chinakohl verzehren wir im Jahr – damit liegen die Kohlsorten knapp vor dem 10. Platz. Möchten Sie diese im Garten anbauen, ist etwas Platz nötig.

Wirsing, Kohlrabi, Chinakohl – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Brassica oleracea var. sabauda (Wirsing), Brassica oleracea var. gongylodes (Kohlrabi), Brassica rapa subsp. pekinensis (Chinakohl)
  • Familie: Kreuzblütler
  • Wuchsform: Krautige Pflanze mit lockerem, gewelltem Kopf aus krausen Blättern (Wirsing), mit einer verdickten, knollenartigen Sprossachse (Kohlrabi), mit länglichem, lockerem Blattschopf (Chinakohl), Wirsing ist zweijährig, Kohlrabi und Chinakohl einjährig
  • Frucht: Schoten mit kleinen Samen
  • Geschmack: mild, leicht nussig (Wirsing), mild, leicht süßlich bis leicht würzig (Kohlrabi), mild, leicht süßlich (Chinakohl)
  • Erntezeit: Juni bis März (Wirsing), Mai bis Oktober (Kohlrabi), September bis Dezember (Chinakohl)

Wirsing-, Kohlrabi- und Chinakohlanbau im Garten

Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut durchlässig sein. Ab Februar kann mit Wirsing und Kohlrabi bereits in Vorkultur gegangen werden, Direktsaat bzw. Pflanzung dann ab April. Chinakohl wird ab Juli direkt ins Beet gesät. Gießen Sie regelmäßig, vermeiden Sie aber Staunässe, lockern Sie den Boden gut und mulchen Sie für gute Feuchtigkeit. Gedüngt wird vor dem Pflanzen mit Kompost oder organischem Dünger, während des Wachstums mit Stickstoff und Kalium. Ernten Sie Kohlrabi bevor er holzig wird und Chinakohl, bevor er aufblüht.

Tipps vom Samenhaus:

  • Wirsing Goldvital
  • Wirsing Cordesa F1
  • Kohlrabi Superschmelz
  • Kohlrabi Blaro
  • Chinakokhl Cantoner
  • Chinakohl Michihili
Spargel

Platz 10: Spargel

Mit dem Spargel und einem pro-Kopf-Verbrauch von 1,4 Kilogramm im Jahr beschließen wir das Ranking der Top 10. Spargel lässt sich zwar auch im Garten anbauen, ist aber recht aufwändig.

Spargel – ein Steckbrief

  • Botanischer Namen: Asparagus officinalis
  • Familie: Spargelgewächse
  • Wuchsform: Krautige Pflanze mit aufrechten, verzweigten Stängeln und feinen, nadelartigen Blättern, mehrjährig
  • Frucht: rote, erbsengroße Beeren (für Menschen giftig)
  • Geschmack: mild, leicht süßlich bis herb-nussig
  • Erntezeit: April bis Juni

Spargelanbau im Garten

Auch wenn es unüblich ist, möglich ist es auf jeden Fall, allerdings sehr aufwändig. Spargel braucht viel Sonne und Wärme. Der Boden muss locker, sandig und gut durchlässig sein, der pH-Wert liegt zwischen 5,5 un7,0. Eine tiefgründige Bodenvorbereitung ist zwingend erforderlich. Ab März werden Wurzelstöcke gepflanzt, danach wird regelmäßig gegossen, Staunässe ist zu vermeiden. Weitere Arbeiten sind die Entfernung von Unkraut und im Herbst wird das Laub zurückgeschnitten. Gedüngt wird vor der Pflanzung mit Kompost oder organischem Dünger, während des Wachstums mit Kalium und Phosphor. Eine Ernte ist erst nach dem 3. Jahr möglich, so haben sich die Wurzeln gut entwickelt. Die Spargelsaison geht bis zum 24. Juni, danach sollte nicht mehr gestochen werden, um der Pflanze ausreichend Regenerationszeit zu gewähren.

Hinweis: Es gibt Statistiken, die Kartoffeln und auch Champignons mit aufführen. Diese haben wir bewusst weggelassen, denn beides gehört genau genommen nicht zum Gemüse. Würde man beide mit aufnehmen, hätten Kartoffeln den 1. Platz und Champignons wären auf Platz 10 zu finden.

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Holger

Holger

6.000.000 Wörter – so viel können Sie in etwa von mir online lesen. Das Füllen des Internets entwickelte sich nach meiner Ausbildung zum TV-Redakteur und der langjährigen Arbeit bei SAT.1 zu einem Fulltime-Job. Trotzdem finde ich noch genügend Zeit, um in meinem Garten zu werkeln. Eine Staude hier, ein Blümchen dort und ein bisschen Gemüse darf auch nicht fehlen – einen Schnitzelbaum gibt es ja noch nicht … Die besten geistigen Ergüsse habe ich übrigens, wenn ich IM Garten ÜBER den Garten schreiben kann. So vereinen sich Beruf und Hobby perfekt – was gibt es Schöneres?

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Inhaltsverzeichnis

  • Platz 1: Tomaten
    • Tomaten – ein Steckbrief
    • Tomatenanbau im Garten
    • Tipps vom Samenhaus:
  • Platz 2: Karotten
    • Karotten – ein Steckbrief
  • Karottenanbau im Garten
    • Tipps vom Samenhaus:
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    • Zwiebeln – ein Steckbrief
    • Zwiebelanbau im Garten
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  • Platz 5: Weißkohl & Rotkohl
    • Weißkohl & Rotkohl – ein Steckbrief
    • Weißkohl- und Rotkohlanbau im Garten
    • Tipps vom Samenhaus:
  • Platz 6: Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli
    • Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli – ein Steckbrief
    • Blumenkohl-, Grünkohl- und Brokkolianbau im Garten
    • Tipps vom Samenhaus:
  • Platz 7: Bohnen
    • Bohnen – ein Steckbrief
    • Bohnenanbau im Garten
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    • Kopfsalat – ein Steckbrief
    • Kopfsalatanbau im Garten
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    • Spargel – ein Steckbrief
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