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Herbstzeitlose – eine Blume mit Besonderheiten

Die Herbstzeitlose öffnet dann ihre zarten Blüten, wenn viele Sommerblumen schon verblüht sind. Vom Spätsommer bis weit in den Herbst bringt sie Farbe in den Garten und ist dabei sehr pflegeleicht, wenn sie am richtigen Standort steht. Herbstzeitlose sind Bodendecker, denn sie nehmen schnell ganze Flächen ein und sind dort ein attraktiver Blickfang. Die Blumen eignen sich nicht nur für sonnige Plätze, sondern auch als Unterpflanzung von Gehölzen.

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Wo kommt die Herbstzeitlose her?

Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von Südirland über Großbritannien, Frankreich, der Iberischen Halbinsel bis nach Mitteleuropa und den Balkanhalbinseln. In vielen Regionen der Erde ist sie inzwischen aber auch heimisch. Dort wurde die Herbstzeitlose eingeschleppt. In einigen Bundesländern in Deutschland steht die Herbstzeitlose auf der Roten Liste der gefährdeten Wildpflanzen.

Herbstzeitlose wachsen vor allem auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen aber auch in Auenwäldern. Sie ist eine ausdauernde, aber auch sehr giftige Pflanze. Herbstzeitlose erreicht eine Höhe zwischen acht und 30 Zentimetern. Das Besondere an der Blume: Blätter und Blüten sind niemals gleichzeitig zu sehen. Das brachte der Pflanze im Englischen die Bezeichnung „Naked Lady“ - nackte Dame – ein. Die Blüten gehen erst dann auf, wenn die Blätter abgetrocknet sind. Herbstzeitlose sind Knollenpflanzen. Die Mutterknolle stirbt im Jahr nach der Blüte ab. Sie bildet aber Tochterknollen. Dadurch kann an einem günstigen Platz schnell ein ganzer Teppich entstehen.

Der beste Standort für Herbstzeitlose

Herbstzeitlose mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Je mehr Schatten vorhanden ist, desto spärlicher fällt die Blüte aus. Ideal ist ein windgeschützter, warme Platz. Herbstzeitlose braucht einen humus- und nährstoffreichen Boden, der gut durchlässig und nicht zu trocken ist.

So kommen Herbstzeitlose in die Erde

Herbstzeitlose werden gepflanzt, wenn die Knollen ihre Ruhephase haben. Zwischen Juli und August ist dafür die beste Zeit. Je früher Sie die Knollen pflanzen, desto eher blühen die Blumen. Je nach Temperatur ist das etwa vier Wochen nach dem Pflanzen.

Bringen Sie die Herbstzeitlose-Knollen etwa zehn bis 20 Zentimeter tief in die Erde. Bei sehr trockenen Böden sollten Sie eher etwas tiefer setzen. Zwischen den Knollen halten Sie einen Pflanzabstand von 20 Zentimetern. So bleibt viel Platz, damit sich Tochterknollen ausbilden können. Nach dem pflanzen gießen Sie den Platz gut an.

Herbstzeitlose pflegen ist ein Kinderspiel

Am richtigen Standort benötigt die Herbstzeitlose kaum Pflege. Lediglich in trockenen Perioden sollten Sie die Pflanzen gießen. Entfernen Sie im Sommer die abgetrockneten Blätter, sobald diese vergilbt sind.

Soll sich die Herbstzeitlose nicht zu sehr ausbreiten, müssen Sie ihr Einhalt gebieten.

Herbstzeitlose zum Verwildern und fürs Gartenbeet

Herbstzeitlose lassen sich wunderbar in einer Rasenfläche oder am Gehölzrand verwildern. Wenn der Standort passt und Sie den Blumen keinen Grenzen setzen, nehmen die zartlila bis rosa-farbenen Blumen schnell große Flächen ein. Im Beet passt die Herbstzeitlose zu Ziergräsern und niedrigen Blumen. Die Pflanze macht aber auch im Steingarten ein gutes Bild. Und selbst in Schalen und Töpfen auf dem Balkon ist sie ein echter Hingucker.

Beachten Sie aber, dass alle Teile der Herbstzeitlose für Mensch und Tier giftig sind. Beim Umgang mit der Pflanze sollten Sie Handschuhe tragen, da das Gift auch die Haut reizt. In der Naturheilkunde wird das Gift als Mittel gegen Rheuma und Gicht eingesetzt.