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Aussaatkalender Januar – bereiten Sie sich aufs Gartenjahr vor

Mit Beginn des Jahres fängt auch das Gartenjahr an. Vor allem für die Gärtner, die ihre Pflanzen allein anziehen. Aber auch Selbstversorger können loslegen, denn einiges kann schon ausgesät werden. Und das nicht nur im Frühbeet. Einige Blumensorten und Gemüsesorten brauchen sogar den Kältereiz, damit sie überhaupt keimen. Wenn Sie verschiedene Gemüsesorten vorziehen, können Sie auch schon früh ernten und auf den Kauf von Gemüse verzichten.

Aussäen im Januar – bereiten Sie sich gut vor

Möchten Sie die Pflanzen für Ihren Garten selbst anziehen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Neben einer hochwertigen Anzuchterde, Anzuchttöpfen und Zimmergewächshäusern brauchen Sie sicher auch noch Heizmatten und Beleuchtung. Besonders Gemüsearten wie Chili, Physalis, Tomaten und Paprika, bei denen die Keimlinge sehr viel Licht benötigen, müssen besonders umsorgt werden. Hochwertiges Anzucht-Equipment ist die halbe Miete für ein gutes Gelingen.


Aber auch wenn Sie keine Pflanzen für den Gemüse- und Blumengarten ziehen wollen, können Sie im Januar schon aussäen. Einige Gemüsesorten und auch Blumen brauchen etwas Kälte, um überhaupt zu keimen. Diese Sorten können Sie jetzt schon aussäen.

Diese Pflanzen können Sie jetzt im Warmen anziehen

Einige Pflanzen haben eine sehr lange Vegetationsperiode. Diesen Pflanzen reicht die warme Zeit in unseren Regionen nicht aus, um ausreichend Früchte zu bilden. Bei vielen Gärtnern sind Chilis die ersten Samen, die in den Anzuchttopf kommen. Sie können die Samen zwar auch im Februar noch ziehen, aber je eher Sie loslegen, desto größer fällt die Ernte aus. Gerade bei Chili variiert die Keimdauer von Sorte zu Sorte sehr stark. Manche Chilis haben schon nach zehn Tagen gekeimt, andere brauchen bis zu fünf Wochen. Wichtig ist neben Licht ein warmer Standort mit Temperaturen zwischen 21 und 25° C.


Im Januar können Sie aber auch Auberginen und Physalis vorziehen. Beide Pflanzenarten brauchen sehr lange, um ihre Vegetationsperiode abzuschließen und ausreichend Früchte zu tragen. Auberginen benötigen bis zu vier Wochen, ehe sie keimen. Temperaturen von 22 bis 26° C sind notwendig. Physalis keimen zwar etwas schneller, brauchen aber auch sehr hohe Temperaturen.


Bei den Blumen kommt der Islandmohn in den Anzuchttopf. Wählen Sie dafür einen großen Topf, damit die Pflanzen dort eine Weile wachsen können, denn Islandmohn wird nur ungern versetzt. Die Blumen mit den großen Blüten brauchen für die Anzucht nur Temperaturen von zwölf Grad Celsius. Ebenfalls in den Topf kommen Christrosen, die zu Beginn eine Temperatur von 22° C benötigen, anschließend aber einen Kälteschock benötigen. Sie müssen bei vier Grad Celsius kalt gestellt werden.


Aber auch Salate, Kohlrabi, Steckrüben und viele andere Gemüsearten können Sie schon vorziehen, wenn Sie im Garten oder im Balkon in einem Gewächshaus später Platz zum Auspflanzen haben. So können Sie schon früh auf die eigene Ernte zurückgreifen und können auf den Kauf von Gemüse verzichten.  


Außerdem können Sie jetzt langsam die Saatkartoffeln vorkeimen lassen. Diese brauchen es nicht ganz so warm wie andere Gemüsepflanzen. Mit den vorgekeimten Kartoffeln könnt ihr schon zeitig Frühkartoffeln ernten.

Aussaat im Januar – das darf schon ins Freie

Vielerorts ist der Boden noch gefroren, denn im Januar herrschen Temperaturen unter Null. Allerdings sind die Winter in den letzten Jahren milder geworden. Dadurch können Sie bei frostfreiem Boden doch schon einiges in die Erde bringen.

Solange der Boden nicht gefroren ist, können Sie Blumenzwiebeln, Wintersteckzwiebeln und Winterknoblauch noch in die Erde bringen. Das ist zwar im Januar schon recht spät und Sie werden etwas länger auf die Blumen und Zwiebeln warten müssen, aber der Aufwand lohnt sich. Schließlich kommen Knoblauch und Zwiebeln immer noch vor den sommerlichen Varianten.

In den frostfreien Boden kommen jetzt auch Kaltkeimer. Dazugehören Christrosen, einige Astern-Sorten, Mohnblumen und Lilien. Aber auch Waldmeister und Bärlauch benötigen einen Kältereiz zum Keimen.

Aussaat im Gewächshaus, Tunnel oder Frühbeet – zeitiges Gemüse ist lecker


Einiges können Sie jetzt auch schon ins Frühbeet oder das Gewächshaus bringen. Dort sind die Temperaturen im Gegensatz zu Draußen moderat und es gedeiht schon einiges. Ins Gewächshaus können früher Blumenkohl, früher Wirsing, Kohlrabi und Rote Beete. Aber auch verschiedene Salate können Sie schon in die geschützten Beete säen und so sehr früh ernten. Selbst Zuckererbsen sind schon möglich. Allerdings sind die Zuckererbsen noch nicht für die Ernte der Schoten. Geerntet werden die jungen Triebe, die sehr lecker und süß schmecken.


Übrigens sollten Sie jetzt auch über den Anbauplan für Ihren Garten grübeln, um die Beete von Frühling bis Herbst optimal zu nutzen.

Aussaatkalender Februar – gibt es schon was zu tun?


Es ist Februar. Draußen ist es nass, kalt und die Beete sind vielleicht noch mit Schnee bedeckt. Wer will da schon in den Garten? Trotzdem können Sie schon säen. Vor allem Gemüse- und Blumensorten mit langer Vegetationsperiode kommen jetzt in die Erde, damit sie genug Zeit haben, bis zum Jahresende ausreichend Früchte und Blüten auszubilden. Aber auch draußen können Sie schon das eine oder andere aussäen, um so eine frühe Ernte zu haben.

Aussäen im Februar – darauf müssen Sie achten


Säen Sie im Februar nicht zu viel an. Schließlich müssen Sie die Pflanzen auch irgendwo unterbringen. Aus dem Saatgut entwickeln sich schnell Pflänzchen, die mehr Platz benötigen. Eine gute Planung sollte deshalb der Aussaat vorausgegangen sein. Es wäre schade, wenn Sie später Pflanzen nicht mehr im Garten unterbringen, weil die Beete voll sind.


Im Februar können Sie nicht nur Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen, sondern auch im Garten schon einiges aussäen. Ideal ist dafür ein Frühbeet oder Gewächshaus. Einige Samen dürfen auch schon ins Beet. Und nicht alle benötigen ein Vlies als Kälteschutz. Es gibt tatsächlich Gemüsearten, die Sie schon richtig nach Draußen bringen können.

Dieses Samen können Sie jetzt im Haus vorziehen


Februar ist natürlich Chili- und Paprika-Zeit. Einige Gärtner ziehen Chili schon ab dem Weihnachtsfest vor. Aber auch der Februar reicht noch gut aus, um später viel von den feurigen Früchtchen zu ernten. Chili und Paprika haben eine sehr lange Vegetationsperiode. Säen Sie das Gemüse zu spät aus, werden die Früchte nicht mehr reif. Auch mit Tomaten können Sie im Februar schon langsam starten. Vor allem dann, wenn es sich um Gewächshaus-Tomaten handelt.


Auch Artischocken sollten Sie jetzt in die Anzuchttöpfe bringen. Ebenso Physalis und Auberginen. All diese Gemüsesorten brauchen sehr lange, bis die Früchte ausreifen und geerntet werden können. Unsere Sommer reichen dafür nicht aus.


Vorziehen können Sie auch schon Salat, Kohlrabi, Lauch, Rotkohl, Weißkohl und viele andere Gemüsesorten, die Sie später ins Gewächshaus setzen oder auch schon im Beet auspflanzen können. Diese Gemüsesorten sind nicht so wärmeliebend wie Chilis und Paprika und können deshalb auch schon früher ins Freie.


Bei den Blumen dürfen Löwenmäulchen und Zinnien schon ins Töpfchen. Damit Ihr Garten im Sommer in den schönsten Farben blüht, können Sie ab Ende Februar einjährige Sommerblumen ausbringen. Damit vermeiden Sie, dass große Samen wie Wicke und Kapuzinerkresse von Vögeln gefressen werden und kleine Samen bei Regengüssen oder tagelanger Trockenheit ausfallen.


Natürlich gibt es auch zahlreiche Kräuter, die jetzt angezogen werden. Dazu gehören Oregano, Zitronenmelisse und Beifuß. Auch Baldrian, Schnittlauch, Brunnenkresse und Lavendel werden jetzt ausgesät.

Dieses Saatgut können Sie im Frühbeet oder Gewächshaus vorziehen


Mit etwas Schutz können Sie schon viele Gemüsesorten und Blumen ins Frühbeet, Gewächshaus oder den Folientunnel säen. Im Folienzelt, Gewächshaus oder Frühbeet können Sie jetzt im Februar Asiasalate, frühe Karotten, Spinat, verschiedene Pflücksalate und Spinat aussäen. Auch Frühlingszwiebeln, Porree, Rotkohl und Wirsing können schon in die geschützten Beete.

Dieses Saatgut kann schon in den Garten


Ja, es gibt tatsächlich Saatgut, welches Sie jetzt schon ins Beet bringen können. Viele Gärtner schwören auf frühe Möhren, die im Februar ausgesät werden. Aber auch Dicke Bohnen, frühe Radieschen, Erbsen und Spinat können schon ins Beet. Natürlich braucht es dazu eine paar frostfreie Tage. Gerade die Dicke Bohne, die auch die Bezeichnungen Saubohne oder Puffbohne trägt, braucht den Kältereiz.


An frostfreien Tagen können Sie auch noch Knoblauch oder Winterzwiebeln in die Erde bringen. Auch wenn das Pflanzgut etwas Zeit benötigt, die Zwiebeln und Knoblauchknollen sind eher reif, als die sommerliche Verwandtschaft.  

Planung ist bei der Februar-Aussaat alles


Bei all dem Gemüse, den Blumen und Kräutern, die Sie im Februar schon anziehen können, ist eine Planung wichtig. Die Plätze auf den Fensterbrettern in warmen Räumen ist meist knapp und nicht jeder hat ein beheiztes Gewächshaus. Säen Sie deshalb nur, was Sie später im Garten unterbringen können. Vor allem bei Gemüse mit kurzer Vegetationsperiode wie zum Beispiel Salate und Kohlrabi sollten Sie später lieber noch einmal nachsäen, um lange ernten zu können.

Aussaatkalender März – jetzt geht es richtig los


Jetzt können Sie richtig loslegen. Viele Gemüsesorten, Blumen und Kräuter können Sie vorziehen. Andere können schon ins Beet. Auch einiges, was Sie in den letzten Monaten auf der Fensterbank gezogen haben, können Sie ins Frühbeet, das Gewächshaus oder sogar das Beet auspflanzen und so schon bald das erste frische Gemüse aus dem Garten ernten. Auch auf den Balkon darf schon einiges gesät werden.

Aussaat mit der passenden Erde und dem richtigen Equipment


Für jede Aussaat auf der Fensterbank ist das passende Equipment und die Anzuchterde wichtig. Anzuchterde, weil diese nicht so viele Nährstoffe besitzt. Damit verhindern Sie, dass die kleinen Keimlinge schossen. Samen brauchen kaum Nährstoffe zum Keimen, sondern nur Licht, Wärme und Liebe.


Bei der Aussaat im Freien müssen Sie ebenfalls einige Dinge beachten. Nicht alle Samen wollen unter die Erde. Lichtkeimer brauchen Sie nur andrücken. Ein gut vorbereitetes Beet sorgt für schnelle Keimung. Die Beete können Sie schon vor dem Winter vorbereiten und im Frühjahr nur noch mal kurz durchhacken. Pflanzen, die Sie auf der Fensterbank vorgezogen haben, sollten Sie vor dem Auspflanzen abhärten.

Aussaat auf der Fensterbank – auf die Plätze, fertig los!


Was Sie bis jetzt noch nicht vorgezogen haben, sollte im März unbedingt in die Erde kommen. Zu den wichtigsten Gemüsesorten gehören jetzt die Tomaten, die unbedingt in den Anzuchttopf sollten. Sonst sind die Pflanzen im Mai zum Auspflanzen nicht groß genug. Auch Paprika kann noch in die Anzuchterde.


Vorziehen können Sie auch Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli und früher Salat. Ziehen Sie nicht so viel auf einmal vor, sondern lieber etwas versetzt. So können Sie über lange Zeit die Pflanzen ins Beet bringen und die Früchte ernten. Gerade Kohlrabi und Salat können Sie gut im Abstand von 14 Tagen aussäen. Sind die Temperaturen im Freien etwas wärmer, brauchen Sie die Fensterbank nicht mehr.


Ende März wird es auch Zeit für Gurken, Kürbisse und Zucchini sowie Melonen. Säen Sie diese Samen gleich in Töpfe, denn sie entwickeln sich schnell und möchten eher nicht pikiert werden. Alle vier Gemüsesorten brauchen einen hellen und warmen Platz und können nach dem Keimen an eine kühlere Stelle gestellt werden.


Ab März sollten Sie auch die Pflanzkartoffeln für frühe Kartoffeln vorziehen. Dazu brauchen Sie nur die Kartoffeln mit den Augen nach oben legen und an einen hellen Platz stellen. Wärme ist nicht unbedingt notwendig. Ein heller Keller oder das Treppenhaus genügt.

Gemüse, Blumen und Kräuter, die im März ins Gewächshaus und das Frühbeet können


Jetzt können Sie alles im Gewächshaus aussäen, was keine hohen Temperaturen braucht. Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli und viele andere Gemüsesorten können an die geschützten Plätze im Frühbeet und Gewächshaus.


Viele Sommerblumen können Sie jetzt im Gewächshaus und dem Frühbeet aussäen. Rittersporn, Eisenkraut, Landnelke und zahlreiche andere Blumensamen dürfen in die Erde, damit Ihr Garten im Sommer in den schönsten Farben erblüht.


Die angezogenen Gemüsepflanzen vom Februar, wie Kohlrabi und Salat, können Sie schon im Gewächshaus auspflanzen. Nach wenigen Wochen können Sie schon das erste frische Gemüse aus Ihrem Garten ernten.

Auch im Freien geht es richtig los


Auch wenn es draußen noch etwas kühl ist, können Sie schon einige Samen aussäen. Gar kein Problem mit den niedrigen Temperaturen haben Zwiebelsamen, Lauch, Radieschen, Spinat, Rettich und Karotten. Auch Rucola darf schon im Freien ausgesät werden. Ebenso können Sie einige Pflücksalate ins Beet bringen.


Zuckerschoten und Erbsen können auch ins Freie. Wenn Sie diese versetzt mit einem Abstand von drei Wochen aussäen, verlängern Sie die Erntesaison. Super lecker schmecken Mairübchen, die ebenfalls im März auf dem Aussaatkalender stehen. Und der erste Knoblauch wird gesteckt. Wählen Sie dafür eine sehr nährstoffreiche Erde.


Natürlich geht es auch mit den Kräutern los. Petersilie, Borretsch, Schnittlauch und viele andere Kräutersamen kommen draußen ins Beet. Mit dem Borretsch haben Sie nicht nur ein tolles Gurkenkraut, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten.


Gibt es keinen Bodenfrost, sollten Sie jetzt Kornblumen, Himmelsröschen und Astern in die Erde bringen. Lockern Sie die Erde vorher gut auf, damit sie krümelig ist. Lichtkeimer drücken Sie nur an, Dunkelkeimer werden mit Erde bedeckt.


Übrigens ist jetzt auch eine gute Zeit, um Samenbomben selbst zu basteln.

Aussaatkalender April – im Garten und auf Balkon ist Pflanzzeit


Jetzt werden die Tage endlich wärmer, auch wenn der April oft mit sehr wechselhaftem Wetter einhergeht. Den meisten Pflanzen macht das aber nichts, solange kein Frost in Sicht ist. Vieles, was Sie im Januar, Februar und März auf der Fensterbank vorgezogen haben, können Sie nun auspflanzen. Nur die wärmeliebenden Pflanzen bleiben noch drin. Die Fensterbretter leeren sich langsam, da Sie nun im Freien und im Gewächshaus auch säen können.

Aussäen im April – in der Wohnung wird es leerer


Endlich wird wieder Platz auf den Fensterbänken, denn das meiste Saatgut können Sie nun im Garten oder im Gewächshaus unterbringen. Auch der Balkon ist ideal für den Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen. Liegt der Balkon etwas geschützt, können Sie schon viele Gemüsearten anbauen, die noch nicht ins Beet sollten. Es ist auch gut, dass nun viel im Freien ausgesät werden kann, denn im April kommt einiges in die Erde. Empfindliche Gemüsesorten und Blumen sollten Sie dennoch geschützt aussäen, damit sie bei Nachtfrost nicht leiden.

Diese Samen kommen im Haus in den Anzuchttopf


Auch im April können Sie viele Gemüsesorten und Kräuter auf der Fensterbank vorziehen. Dort sind die zarten Pflänzchen geschützt, wachsen schneller und können deshalb auch eher geerntet werden. Einige der Samen dürfen zwar auch ins Freie. Dort brauchen sie aber aufgrund der noch niedrigen Temperaturen etwas länger zum Wachsen.


Angesät wird jetzt Zuckermais, Blumenkohl, Rosenkohl und Gurken. Gurken sollten noch nicht ins Freie, denn es könnten noch Nachtfröste kommen. Der Kohl gedeiht auf der warmen Fensterbank schneller als im kalten Gewächshaus und kann deshalb auch eher geerntet werden. Auch Zucchini können Sie noch auf der Fensterbank vorziehen.


Solange das Wetter draußen noch sehr wechselhaft ist und mit Frost gerechnet werden muss, sollten Sie auch Saatgut von Kohlrabi, Salat und anderen Gemüsesorten noch mal in die Anzuchttöpfe bringen. Am besten säen Sie verschiedenes Gemüse im Abstand von drei bis vier Wochen, damit sich die Erntezeit verlängert und Sie immer wieder Nachschub haben.

Diese Samen kommen ins Gewächshaus oder ins Frühbeet


Kohlrabi, Frühlingszwiebeln, Kürbis, Rosenkohl und viele andere Gemüsesorten können Sie im Frühbeet oder Gewächshaus vorziehen bevor sie dann ins Freie gepflanzt werden. Auch verschiedene Salatsorten können Sie dort anziehen. Ebenso wie Chinakohl, Pak Choi, Eisbergsalat, Romanesco und andere Gemüsesorten.


Möchten Sie einen blühenden Garten im Sommer, dürfen Löwenmäulchen, Fuchsschwanz, Astern und Kornblumen in die Erde. Allerdings gibt es da Unterschiede von Sorte zu Sorte. Schauen Sie vor der Aussaat also lieber noch mal auf das Samentütchen. Zeit wird es auch für die Schwarze Susanne, Tagetes, Strohblumen und Roter Sonnenhut.

Im April wird im Freien gesät


Vieles können Sie jetzt schon direkt in die Beete bringen, denn die meisten Samen sind weit weniger empfindlich, als man denkt. Direkt ins Beet kommen jetzt Möhren, Erbsen, Kürbis, Mangold, Radieschen und viele andere Gemüsesorten. Auch die beliebte Rauke kann schon ins Beet gesät werden. Zuckerschoten, Pastinaken, Portulak und Rüben füllen die Beete im Garten und die Pflanzkästen auf dem Balkon.


Haben Sie verschiedene Pflanzen schon vorgezogen, die nicht extrem wärmebedürftig sind, wie Salat, Kohlrabi, Sellerie und andere Gemüsesorten, so dürfen Sie diese auch schon ins Freie pflanzen. Lediglich bei Frost, der im April immer noch einmal kommen kann, sollten Sie machen Gemüsesorten abdecken.


Direkt in den Garten werden auch Chrysanthemen, Goldlack, Kapuzinerkresse und Sonnenblumen gesät. Bei den Kräutern wird es Zeit für Bohnenkraut, Dill, Salbei, Liebstöckel und Koriander.


Natürlich wird auch der Keller etwas leerer, denn Dahlien-Knollen, Pflanzkartoffeln und Knoblauch kommen unter die Erde. Natürlich ist es auch Zeit für verschiedene Zwiebelblumen.


Ab April können Sie auch die Blumenwiese für die Insekten anlegen und den Rasen zum Spielen. Das sollten Sie gleich am Monatsanfang erledigen, damit die Samen schnell aufgehen können, bevor die Unkräuter zu wuchern beginnen.

Aussaatkalender Mai – die Garten- und Balkonsaison ist im Gange


Alles neu macht der Mai – das ist auch im Garten und auf dem Balkon nicht anders. Spätestens nach den Eisheiligen dürfen auch die Pflanzen vom Fensterbrett nach draußen ziehen. Gesät wird nun fast alles direkt ins Freiland. Ihre Beete und Pflanzkübel haben Sie sicher im April schon gut vorbereitet. Besonders das Unkraut muss weg, damit es die neuen Keimlinge nicht verdrängt. Lockern Sie die Erde vor der Aussaat gut auf. Sie sollte feinkrümelig und gut durchlässig sein.

Alles Grün macht der Mai – es geht los


Anfang Mai sollten Sie mit bestimmten Gemüse- und Blumensorten noch etwas vorsichtig sein, denn es können immer noch Nachtfröste kommen. Erst nach den Eisheiligen, die liegen Mitte Mai, dürfen empfindliche Pflanzen und wärmeliebendes Saatgut ins Freie. Sammeln Sie schon fleißig Mulchmaterial, damit Sie die Beete, auf den die ersten Keimlinge frisch aufgegangen sind, schützen können. Mit Mulch reduzieren Sie den Unkrautwuchs, die Erde bleibt feucht und locker.

Aussaat im Haus - muss das noch sein?


Im Mai wird kaum noch etwas auf der Fensterbank ausgesät. Lediglich kälteempfindliche Pflanzen wie Weißkohl, Wirsing oder Gurken sollten Sie noch auf der Fensterbank aussäen. Sie können auch Kohlrabi, Salate und andere Pflanzen im Haus vorziehen, um im Garten immer wieder nachpflanzen zu können. Durch die Wärme auf der Fensterbank gehen die Samen schneller auf und keimen eher als im Freien. Außerdem fällt es bei der Aussaat auf der Fensterbank leichter, die optimalen Bedingungen wie Licht, Feuchtigkeit und Temperatur, einzuhalten.


Ab Mai bietet sich die Anzucht von Exoten auf der Fensterbank an, wenn Sie etwas experimentierfreudig sind. Pfeffer, Ginkgo, Erdnuss und viele andere exotischen Samen haben nun am Fenster Platz und finden dort auch ideale Bedingungen.

Aussaat Mai – das kommt jetzt noch ins Frühbeet oder Gewächshaus


Einige Samen sollten Sie auch im Mai noch ins Frühbeet oder das Gewächshaus säen. Besonders Pflanzen, die sehr kälteempfindlich sind, sollten vor den Eisheiligen noch nichts ins Freie gesät werden. Dazu gehören Gurken, Melonen, Brokkoli, Grünkohl und Kürbis. Aber auch andere Gemüsepflanzen, Blumen und Kräuter wollen noch auf geschützte Beete.


Vorteilhaft ist auch die Anzucht von Salaten unter Glas. Eisbergsalat, Kopfsalat und Romanasalat keimen unter Glas und Folie schneller und können später nach und nach ins Freie gepflanzt werden. So haben Sie immer frischen Salat und das über eine lange Zeit.

Direktsaat im Mai ins Freiland – dieses Saatgut ist robust


Viele Gemüsesorten, Blumen und Kräuter können Sie ab Mai ins Freiland säen. Die Bedingungen sind im Mai schon so, dass eine Aussaat möglich ist. Sollten doch noch mal frostige Nächte kommen, können Sie die Beete mit dem Saatgut mit einem Vlies abdecken und so das Saatgut schützen.


Gemüsesamen von Buschbohnen, Erbsen und Mangold können Sie schon ins Freie säen. Aber auch Stangenbohnen, Rote Beete, Blumenkohl und Karotten können Sie direkt im Beet säen. Ebenso dürfen Kartoffeln und Zwiebeln in die Erde.


Bei den Kräutern ist es Zeit für Gewürz-Fenchel, Dill, Schnittlauch, Zitronenmelisse und Thymian. Aber auch andere Kräuter können direkt ins Kräuterbeet gesät werden. Einige der Kräuter wie Salbei und Borretsch sind nicht nur für die Küche ideal, sondern bieten auch Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten eine reiche Nahrungsquelle.


Damit Ihr Garten im Sommer in den schönsten Farben blüht, sollten Sie den Blumensamen nicht vergessen. Es wird höchste Zeit für Sonnenblumen, Kapuzinerkresse und Tagetes. Haben Sie diese Blumen schon auf der Fensterbank vorgezogen, können Sie die Pflanzen nach den Eisheiligen auspflanzen. Ins Blumenbeet kommen auch Akelei, Ringelblumen und Roter Sonnenhut. Beachten Sie aber, dass es zwischen den einzelnen Sorten Unterschiede geben kann.


Mehrjährige Blumen und Kräuter können Sie auch später noch aussäen. Auf Pflanzen, die empfindlich auf einen Wechsel des Standortes reagieren, sollten Sie achten. Diese Pflanzen säen Sie am besten an Ort und Stelle aus, wenn es möglich ist. Pflanzen Sie Ihre Anzucht von der Fensterbank aus, sollten Sie diese Pflanzen erst einmal abhärten. Bei schönem Wetter dürfen die Pflanzen ein paar Stunden ins Freie, bevor sie gänzlich ausgepflanzt werden.  

Aussaat im Juni – das Säen nimmt kein Ende


Richtig, gesät wird fast immer. Vor allem Selbstversorger wissen, dass die Aussaat von Gemüsesamen fast übers ganze Jahr erfolgt. Gerade erst sind die letzten Pflanzen von der Fensterbank ins Beet gezogen, geht es schon wieder von vorn los. Dabei brauchen Sie die Fensterbank nicht unbedingt, denn die Bedingungen sind Im Freiland und im Gewächshaus ausreichend – auch wenn es ein paar Tage mal kälter sind.

Gesät wird im Juni noch allerhand


Wenn Sie glauben, dass es im Juni fast nichts mehr zu säen gibt, dann täuschen Sie sich. Einiges an Gemüse haben Sie sicher schon geerntet. Diese Gemüsesorten mit kurzer Vegetationsperiode können Sie ruhig noch mal aussäen, damit Sie auch bis in den Spätherbst und sogar Winter ernten können. Pflanzen, die schneller wachsen und wärmeliebend sind, können Sie im Juni direkt ins Freiland säen.

Braucht es die Fensterbank im Juni noch für die Aussaat?


Im Haus ist im Juni keine Anzucht von Pflanzen mehr notwendig. Alles, was Sie jetzt säen, kann direkt ins Freiland, ins Gewächshaus oder ins Frühbeet. Lediglich sehr wärmeliebende, exotische Pflanzen, die Sie auch im Warmen überwintern lassen müssen, werden im Haus ausgesät. Dazu gehören Bananen, Palmen, Zitrusfrüchte und andere Exoten. Der Sommer ist die beste Zeit, um solche Experimente zu starten. Der Vorteil: Sie haben die Pflanzen immer im Blick und können die Anzuchtbedingungen optimal anpassen.

Was wird im Juni im Gewächshaus und Frühbeet gesät?


Ideal ist es, wenn Sie im Gewächshaus und im Frühbeet immer noch Pflanzen vorziehen, die schnell heranwachsen. Kohlrabi, Salate, Brokkoli und Chinakohl gedeihen im Gewächshaus einfach besser. Zudem sind die Pflanzen geschützt vor Wetterkapriolen.


Denken Sie dabei auch an das Herbstgemüse, damit Sie auch im Herbst noch reichlich ernten können. Gerade empfindliche Gemüsesorten, Kräuter und Blumen sind im geschützten Gewächshaus besser aufgehoben. Diese dürfen dann ins Freiland umziehen, wenn Sie kräftig genug sind. Auch wenn Sie als Selbstversorger mit Fruchtfolge im Garten und auf dem Balkon arbeiten, kann es sinnvoll sein, verschiedene Pflanzen unterm Dach vorzuziehen, während auf dem Beet die erste Ernte gedeiht.

Raus ins Freiland mit dem Samen


Vieles können Sie jetzt sofort an Ort und Stelle aussäen. Dabei sollten Sie aber beachten, dass es regionale Unterschiede beim Wetter gibt. Beachten Sie deshalb die Angaben auf den Samentütchen und Ihre individuellen Klimabedingungen.


Im Juni können Sie das meiste direkt ins Beet säen. Rote Beete, Mais, Mangold und Kürbis müssen Sie jetzt nicht mehr auf der Fensterbank vorziehen, sondern können diese gleich im Garten aussäen. Möhren und Salate aber auch Bohnen und Erbsen, die Sie jetzt säen, können die Erntezeit verlängern. Selbst Gurken und Zucchini können ins Freie. Für Möhren ist jetzt der ideale Aussaat-Zeitpunkt, um ausreichend Möhren zum Einlagern zum haben. Für den leckeren Butternut Kürbis ist es die letzte Möglichkeit der Aussaat, wenn Sie ernten wollen.


Sommerblumen werden direkt an Ort und Stelle ausgesät. Merken Sie sich die Plätze gut, damit Sie die Pflanzen nicht bei der nächsten Unkrautaktion herausziehen. Sonnenblumen sind der Klassiker unter den Sommerblumen. Außerdem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und Vögel. Sie gehören unbedingt in den Blumengarten. Auch für den zweijährigen Goldlack wird es Zeit. Die leuchtenden Blüten sind nicht nur im Bauerngarten ein Blickfang. Sie können Goldlack direkt aussäen oder in Pflanztöpfchen vorziehen,um sie dann im August an den endgültigen Platz zu pflanzen.


Alles was in den Garten gesät wird, können Sie natürlich auch in ausreichend großen Kübeln und Kästen auf dem Balkon aussäen. Dort müssen Sie nur darauf achten, dass die Erde bis zum Keimen der Samen auch gut feucht ist. Natürlich brauchen die Pflanzen auch danach ausreichend Wasser und ab und zu eine Düngung.


Bei den Kräutern können Sie Thymian, Bohnenkraut, Dill und Kümmel noch säen. Ideal ist der Monat Juni auch für Basilikum und Brunnenkresse. Auch mehrjährige Kräuter können Sie noch aussäen und später an Ort und Stelle pflanzen. Wenn Sie jetzt noch mal Petersilie und Schnittlauch aussäen, haben Sie im Herbst ausreichend Kräuter zum Einfrieren für den Winter.

Aussaat im Juli – es kann noch viel Saatgut in den Boden


Im Juli ist Halbzeit im Garten. Die Ernte beginnt und die ersten Beete werden wieder frei. Es wird Zeit für die Nachsaat, schließlich sollen die Beete nicht unbepflanzt liegen bleiben. Im Juli können Sie nicht nur schnellwachsende Pflanzen aussäen. Auch Kohlsorten und Wintergemüse gehen noch. Außerdem können Sie freie Fläche für die Anzucht von mehrjährigen Pflanzen nutzen, die Sie erst später an den endgültigen Platz setzen wollen.

Das sollten Sie bei der Aussaat im Juli beachten


Haben Sie das Frühlingsgemüse geerntet, kann die nächste Aussaat erfolgen. Bevor die neuen Samen ins Beet kommen, lockern Sie den Boden noch einmal gut auf. Beachten Sie beim Aussäen jetzt auch den Fruchtwechsel. Nicht alle Pflanzen vertragen sich und nicht jeder Nachfolger kommt mit seinem Vorgänger zurecht. Bei der Kulturfolge sollten Sie vor allem Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer unbedingt beachten. So können Sie die im Boden vorhandenen Nährstoffe optimal ausnutzen. Bei der Auswahl der Sorten greifen Sie jetzt am besten schon zu den späteren Sorten. Haben Sie im Mai und Juni noch Pflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen, können Sie auch diese auspflanzen.

Aussaat im Juli auf der Fensterbank – diese Pflanzen können Sie vorziehen


Eigentlich brauchen Sie die Fensterbank nicht mehr zum Vorziehen von Pflanzen, denn diese können Sie im Gewächshaus oder Frühbeet anziehen, sofern Ihnen das zur Verfügung steht. Auch im Freien können Sie viele Pflanzen auf separaten Beeten aussäen und später an den gewünschten Platz verteilen. Vorteil beim Vorziehen des Saatgutes auf dem Fenster: Sie können die Bedingungen besser kontrollieren. Das ist vor allem bei hitzeempfindliche Pflanzen von Vorteil.


Es ist jetzt eine gute Gelegenheit, um auf der Fensterbank Experimente zu starten. Vielleicht wollten Sie schon immer mal Bananen, Zitronen oder andere Exoten ziehen. Dann haben Sie jetzt in der Wohnung ausreichend Platz.

Das können Sie im Juli im Gewächshaus und Frühbeet aussäen


Wenn in Ihrem Gewächshaus neben Gurken, Tomaten, Chili und Paprika noch Platz ist, können Sie auch im Juli dort noch zahlreiche Pflanzen aussäen. Allerdings sollten Sie daran denken, dass es im Gewächshaus heiß werden kann. Sorgen Sie für eine ausreichende Lüftung und genügend Schatten.


Im Gewächshaus können Sie noch Gemüse, Blumen und Kräuter vorziehen, die schnell wachsen. Dazu gehören Salat, später Kohlrabi aber auch Chinakohl und Endivien. Optimal ist das Gewächshaus jetzt für die Anzucht tropischer Pflanzen. Sie können von Zitrus, Bougainvillea, Hibiskus und anderen Pflanzen Stecklinge schneiden und im Gewächshaus pflanzen.

Aussaat im Juli – am besten geht es gleich ins Beet


Die erste Ernte haben Sie schon eingefahren und damit haben Sie auch wieder freie Beete. Bereiten Sie die Beete gleich für die nächste Aussaat vor. Gleich Anfang Juli sollten Sie noch einmal Erbsen säen. Bis Mitte Juli dürfen die Samen von Buschbohnen und Spinat noch in die Erde.


Auch Radieschen, Kräuter wie Dill, Petersilie und Kresse, Möhren, Feldsalat, Rote Beete und Salate können Sie noch aussäen und so die Ernte bis weit in den Herbst und sogar Winter verlängern. Sie können natürlich das Saatgut sofort an Ort und Stelle ausbringen und brauchen dann nicht mehr zu verpflanzen.


Möchten Sie schon im Frühling ein Blumenmeer, das nicht nur aus Zwiebelblumen besteht, können Sie das Tausendschön jetzt aussäen. Die zweijährige Schönheit erfreut Sie im nächsten Jahr mit ihren wunderschönen Blüten. Überhaupt können Sie jetzt alle Blumensamen von zweijährigen Blumen in die Erde bringen. Auch winterharte Stauden können Sie aussäen. Samen von Lupinen, Mohn, Iris und Rittersporn kommen im Freiland in die Erde.


Sind Sie Liebhaber von Rettich, dann können Sie jetzt im Juli diesen aussäen. Rettich können Sie dann auch gut für den Winter einlagern. Für Rettich benötigen Sie einen humusreichen und gut gelockerten Boden. Zeit wird es jetzt auch für Winter Blumenkohl, Schwarzer Rettich, Mangold und viele andere Gemüsesorten. Wenn Sie diese schon geschickt aussäen, können Sie lange ernten.


Planen Sie Ihren Garten im Juli ruhig noch mal neu. Wenn Sie Gemüse und Kräuter an die richtige Stelle säen, können Sie sogar bis in den Dezember ernten.

Aussaatkalender für August – es ist noch lange kein Ende in Sicht


Jetzt im August gibt es jede Menge zu ernten im Garten. Die Ernte will natürlich auch verarbeitet werden, denn schließlich möchten Sie im Winter auch die Erfolge genießen. Trotzdem sollten Sie das Säen nicht vergessen, denn auch im August können Sie noch viele Samen in die Erde bringen. Oft können Sie so bis weit in den Winter frisch ernten und die Köstlichkeiten aus dem Garten auf den Tisch bringen.

Bereiten Sie sich mit der Aussaat im August auf den Winter vor


Viele Gemüsesorten, Obst und Kräuter, die Sie jetzt säen, bringen Ihnen im späten Herbst und Winter eine reiche Ernte. So können Sie die Gartensaison verlängern. Bei der Auswahl der Sorten sollten Sie darauf achten, dass Sie sich vor allem für späte Sorten entscheiden, die den winterlichen Bedingungen angepasst sind. Wenn Sie dann die Pflanzen noch geschützt auspflanzen, lässt sich selbst zur Weihnachtszeit noch einiges ernten. Je nach Gemüseart können Sie die Pflanzen im Gewächshaus oder auch im Freien auspflanzen.

Aussaat August – empfindliche Pflanzen sollten immer noch auf die Fensterbank


Die Fensterbank ist auch im August noch ein guter Platz zum Vorziehen der Gemüse-, Blumen- und Kräutersamen. Dort haben Sie die Anzuchtbedingungen gut im Blick und können den Pflänzchen die notwendig Pflege angedeihen lassen. Schließlich verfügt auch nicht jeder Garten über ein Gewächshaus. Auch für den Balkon ist die Ansaat auf der Fensterbank ideal. Besonders für empfindliche Sorten sollten Sie diese Methode auswählen.


Für die Aussaat in der Wohnung eignen sich Kohlrabi, Winterkopfsalat, Winterblumenkohl und Endivien. Und auch Dill, Basilikum, Oregano, Thymian und Wasabi-Rauke sind dort gut aufgehoben. Bei den Blumensamen wird es Zeit für Hornveilchen, Stiefmütterchen, Stockrosen und Passionsblumen.

Nutzen Sie für die Aussaat das Gewächshaus, den Folientunnel und das Frühbeet


Solange Sie Platz im Gewächshaus, Frühbeet und Folientunnel haben, sollten Sie diesen auch für die Aussaat von Gemüsesamen, Blumensamen und Kräutersamen nutzen. Wenn neben Tomaten, Melonen und Gurken noch Platz ist, eignet sich das Gewächshaus hervorragend für die Aussaat von allerlei Sämereien. Hier haben die Samen ein optimales Klima, um aufzugehen und zu keimen. Lediglich bei großer Hitze sollten Sie darauf achten, das Gewächshaus und Frühbeet gut zu lüften.


Ab Augst kommen die Samen von Spinat, Feldsalat aber auch Blattsalat, Dill und Gartenkresse ins Gewächshaus. Ebenso können Sie Kohlrabi, Mangold und Grünkohl vorziehen. Jetzt ist auch die Zeit, um verschiedene Salatsorten noch einmal vorzuziehen.


Das Gewächshaus und der Folientunnel eignen sich auch hervorragend für die Anzucht von mehrjährigem Gemüse wie Rhabarber und Schnittknoblauch. Wintersalate haben hier gute Bedingungen, bevor sie ins Freie kommen. Und selbst für Radieschen ist noch ausreichend Zeit. Bei den Blumen dürfen immer noch Fingerhut und Co ausgesät werden.

Auch im Freien kann im August noch gesät werden


Der Sommer bietet sich geradezu an für die Aussaat im Freien. Wärme und Licht ist ausreichend vorhanden, nur das Gießen sollten Sie nicht vergessen. Bereiten Sie die Beete noch einmal gut vor und entfernen Sie das Unkraut. Was Sie im Gewächshaus und auf der Fensterbank vorgezogen haben, kann jetzt ins Freie. Aber auch säen können Sie noch. Salate und Wurzelgemüse, die Sie im Herbst ernten können, dürfen noch ausgesät werden. Bei den Salaten sind es Pflücksalate, Eichblattsalat, Feldsalat und Asia-Salate, deren Samen noch in die Erde können. Dazu kommen Winterblumenkohl, Winterrübchen, Karotten und Stängelkohl. So ganz langsam sollten Sie auch an Winterzwiebeln und Winterknoblauch denken. Gegen Ende August können Sie auch damit schon beginnen.


Der August ist auch ein idealer Monat, um den Garten schon mal auf die nächste Saison vorzubereiten und die Gründüngung auszusäen. So hat Ihr Boden im nächsten Jahr wieder ausreichend Nährstoffe. Gegen Ende August wird die Zeit für die Rasenaussaat wieder besser, denn die Temperaturen werden nun langsam kühler.


Für Sommerblumen ist es nun zu spät. Aber zwei- und mehrjährige Blumen können Sie nun aussäen. Ob Sie das im Gewächshaus machen oder doch lieber im Freien ist eigentlich egal und eher eine Platzfrage. Zu den mehrjährigen Blumen gehören Glockenblumen, Stockrosen und Stiefmütterchen.

Aussaat im September – was können Sie noch in die Erde bringen?


Jetzt wird der Aussaatkalender etwas kürzer, denn die Tage werden kühler und die Nächte länger. Trotzdem eignen sich die meist milden Temperaturen im September noch für die Aussaat von Gemüse, Blumen und Kräutern. Vor allem Salat und schnell wachsendes Blattgemüse können Sie noch aussäen. Aber auch Wintergemüse kann noch angezogen werden. Die Zeit für eine Gartenpause ist noch lange nicht gekommen.

Aussäen im September – wird das noch was?


Auch im September können Sie noch aussäen. Einiges ziehen Sie besser auf der Fensterbank, anderes können Sie noch ins Freiland säen. Das kommt ganz auf die Pflanzen an. Jetzt ist die richtige Zeit, die abgeernteten Beete wieder zu füllen und das Gemüse für die Winterverpflegung heranzuziehen. Natürlich ist die Auswahl an Pflanzen, bei denen sich eine Anzucht jetzt noch lohnt, kleiner geworden. Trotzdem können Sie mit der Winterernte noch so manches frische Gemüse auf den Tisch bringen.

Das können Sie im September auf der Fensterbank aussäen


Jetzt ist eine gute Zeit, Kräuter nicht nur auf der Fensterbank vorzuziehen, sondern gleich für den Winter dort zu kultivieren. So haben Sie über die Winterzeit immer frische Kräuter aus der eigenen Anzucht.


Auch für Sprossen, Keimlinge und Microgreens beginnt die Zeit. Die kleinen Mini-Pflänzchen sind eine tolle Ergänzung für die Ernährung im Winter, denn sie enthalten viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.


Ebenfalls auf der Fensterbank vorziehen können Sie Exoten, die über den Winter sowieso im Haus bleiben. Da können Sie auch mal experimentieren und Pflanzen heranziehen, die sonst nicht gezogen werden.

Aussaat im Gewächshaus und Frühbeet im September


Auch hier gibt es noch einiges auszusäen, sofern Sie dafür Platz haben. Die Tomaten und Gurken haben nun bestimmt das Gewächshaus verlassen und es ist ausreichend Platz, um für den Winter noch Salate und anderes Gemüse auszusäen. Gerade Gewächshaus, Folientunnel und Frühbeet bieten sich dafür an, denn dort können Sie länger ernten, weil die Pflanzen geschützter sind.


Jetzt können Sie Endivien und Feldsalat im Gewächshaus säen. Der darf dann gleich dort bleiben, bis Sie ihn auf den Tisch bringen können. Auch Winterportulak können Sie noch säen. Der noch unbekannte Wintersalat ähnelt im Geschmack dem Feldsalat. Sie können aber auch Radieschen und Spinat noch ins Beet bringen.


Haben Sie verschiedene Pflanzen auf der Fensterbank vorgezogen, können Sie diese jetzt noch ins Gewächshaus pflanzen. Rote Beete, Kohlrabi und diverse Salate, die im Freien nicht mehr ausreifen, haben im Gewächshaus noch eine Chance.

Dieses Saat- und Pflanzgut darf immer noch ins Freie


Die Liste an Saatgut, das im September noch ins Freie kann, wird immer kürzer. Trotzdem gibt es noch einiges zu säen. Auf jeden Fall ist jetzt der ideale Zeitpunkt für Winterknoblauch und Wintersteckzwiebeln. Die sollten Sie unbedingt jetzt ins Beet bringen. Auch die Blumenzwiebeln diverser Frühlingsblüher können Sie stecken. Achten Sie dabei nur auf den richtigen Standort und einen durchlässigen Boden.


Bei den Blumen dürfen Fingerhut, Bienenfreund und Gelber Scheinmohn in die Erde. Die zweijährigen Blumen haben dann im nächsten Jahr einen guten Start. Bienenfreund wird auch als Gründüngung verwendet und bringt dem Boden wieder viele Nährstoffe. Außerdem sind die Blumen eine wichtige Bienennahrung. Ebenfalls für die Gründüngung geeignet ist Gelbsenf, da er schnell auflaufend ist und es locker bis zum Winter schafft.


Für die Herbst- und Winterernte kommt das Saatgut von Spinat und Asia-Salaten ins Beet. Auch Feldsalat ist noch möglich. Wintererbsen, Rote Melde, Dicke Bohnen und Radieschen schaffen es auch noch im Freien bis zur Ernte. An geschützten Plätzen ist auch einiges mehr an Gemüse noch möglich.


Natürlich können Sie auch vorgezogene Pflanzen noch ins Beet bringen. Nutzen Sie dabei Freiland und das Gewächshaus und sorgen Sie für eine gute Mischkultur, damit die Pflanzen sich gegenseitig unterstützen. So können Sie bis weit in den Winter ernten.


September-Aussaat heißt natürlich auch, den Rasensamen auf die zukünftige Rasenfläche bekommen. Jetzt ist eine Rasen-Saat besonders günstig, da der Boden meist feucht ist und die Temperaturen immer noch lau sind. Der Vorteil bei der Rasen-Aussaat im Herbst: Die Gräser sind im nächsten Frühjahr schon aufgegangen, bevor die Unkräuter kommen.

Aussaat im Oktober – was können Sie jetzt noch in die Erde bringen?


Tatsächlich können Sie auch im Oktober noch einiges aussäen. Auch wenn sich langsam die ersten kühle Tagen einschleichen und der Garten winterfest gemacht wird, können Sie noch viel Saatgut in die Erde bringen. In einem gut bewirtschafteten Garten ist eine Winterruhe nicht zwingend notwendig. Mit einer cleveren Strategie können Sie sogar im Winter noch frisches Gemüse aus dem eigenen Garten auf den Tisch bringen.

Im Oktober aussäen sorgt für eine lange Ernte im Winter


Was Sie jetzt in die Erde bringen, können Sie noch im Winter oder schon im zeitigen Frühjahr ernten. Aber auch zahlreiche Frühlingsblüher können Sie jetzt ausbringen, um sich im Frühling an bunten Blumenbeeten zu erfreuen. Einige Kräuter sollten Sie jetzt in der Küche kultivieren, damit Sie auch im Winter gut versorgt sind. Wichtig ist gerade über die Wintermonate ein heller und warmer Platz, damit die Pflanzen gut gedeihen können. Haben Sie ausreichend Platz, können Sie auch das eine oder andere Gemüse versuchen oder sich Pflanzen aus dem Garten ins Zimmer holen.

Aussaat auf der Fensterbank im Oktober


Im Oktober kommt auf der Fensterbank vor allem Kräuter in den Topf, die hier auch über den Winter stehen bleiben dürfen und Ihre Gerichte toll aufpeppen. Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und Oregano können Sie gut auf der Fensterbank kultivieren. So haben Sie immer frische Kräuter.


Wussten Sie, dass Sie auch Gemüse über den Winter in der warmen Wohnung kultivieren können? Ideal sind dafür zum Beispiel Buschbohnen, Spinat und Rucola. Aber auch Tomaten und Paprika können Sie dort bis zur Ernte ziehen. Versuchen Sie es doch mal. Es sind viele Gemüsesorten möglich und das Geschmackserlebnis ist auf jeden Fall besser als bei gekaufter Ware aus Übersee. Natürlich können Sie auch Steckzwiebeln und Knoblauch ziehen.


Natürlich ist jetzt Sprossenzeit am Fenster. Sprossen, Microgreens und Keimlinge sind eine tolle und vitaminreiche Ergänzung für den Winter. Die Anzucht ist leicht und die Sprossen sind wirklich schmackhaft.

Im Oktober das Gewächshaus für die Aussaat nutzen


Ganz gleich, ob Sie ein Warm- oder Kaltgewächshaus haben, in die geschützten Beete kann immer gesät werden. Viele Gemüsesorten, Kräuter aber auch Blumen lassen sich im Oktober hier noch aussäen. Besonders Gemüse, für die die Aussaat im Oktober im Freiland schon zu spät ist, lassen sich im Gewächshaus oder Frühbeet noch ziehen. Übrigens können Sie auch ein Hochbeet ganz leicht zu einem geschützten Beet umfunktionieren. Ein paar alte Fenster reichen dafür aus. So haben Sie noch mehr Platz für die Aussaat.


Ins Gewächshaus oder Frühbeet ziehen jetzt noch Rucola, Feldsalat und Postelein ein. Die frischen Salate sind eine wunderbare Ergänzung für die Ernährung im Herbst und Winter. Aber auch Gartenkresse, Spinat und Zuckererbsen dürfen noch in die Beete. Von den Erbsen werden Sie zwar kaum Schoten ernten, das Grün schmeckt aber grandios aufs Butterbrot.


Haben Sie Spinat und Mangold vorgezogen, können auch diese Pflanzen jetzt ins Gewächshaus umziehen. Dort gedeihen sie noch prächtig und sind im Winter erntereif. Auch Asia-Salate können Sie noch aussäen. Ebenso können Sie das Saatgut von Winterkopfsalaten in die Erde bringen. 

Darf im Oktober draußen noch gesät werden?


Im Freiland können Sie auch noch einiges aussäen, auch wenn die Liste von Monat zu Monat immer kürzer wird. Vor allem sehr sonnige Standorte eignen sich für die Aussaat verschiedener Kräuter, Blumen und Gemüsesorten.


Jetzt ist die ideale Zeit für die Aussaat von Kamille. Die Heilpflanze fühlt sich an einem sonnigen Platz wohl. Die Samen von Echten Kümmel dürfen jetzt auch noch ins Freiland. Kümmel ist winterhart und darf deshalb im Freien überwintern. Geerntet werden kann etwa sechs bis zehn Wochen nach der Aussaat.


Winterportulak gehört zu den Vitamin-C-reichen Blattgemüsen. Das Wintergemüse können Sie zwischen September und Februar immer wieder säen und nach etwa sechs bis zehn Wochen ernten.


Schlüsselblumen sind Kaltkeimer. Sie benötigen den Kältereiz, um überhaupt zu Keimen. Deshalb sollten Sie jetzt die wunderschönen Blumen aussäen, um sich im nächsten Frühjahr an der Blütenpracht erfreuen zu können.


Unbedingt ins Beet kommen jetzt Winterknoblauch und Wintersteckzwiebeln. Die pflegeleichten Zwiebeln und der Knoblauch können im nächsten Jahr schon zeitig geerntet werden. Das Zwiebellauch können Sie auch schon im Winter nutzen.

Aussaatkalender November – es wird weiter gesät


Man mag es kaum glauben, aber auch im November ist noch eine Aussaat von Blumen, Gemüse und Kräutern möglich. Zwar ist jetzt die Wahrscheinlichkeit von Bodenfrost sehr hoch, aber an einem frostfreien Tag können Sie noch gut säen. Natürlich keimen unter solch winterlichen Bedingungen nur noch wenige Samen. Aufs frische Gemüse müssen Sie aber nicht verzichten. So mancher Pflanze sind die niedrigen Temperaturen gerade recht. Vor allem Kaltkeimer finden jetzt ideale Bedingungen.

Im November ist noch keine Winterruhe im Garten und Gewächshaus


Wenn Sie im November noch säen und Zwiebeln stecken möchten, sollten Sie sich einen etwas wärmeren Tag wählen. Der Boden soll nicht gefroren sein. Auf jeden Fall wird noch im November die Grundlage für einen bunten Frühlingsgarten gelegt, denn die Frühlingsblumen können noch unbedenklich in die Erde. Aber auch frostunempfindliches Saatgut darf in die Erde. Die Saatgut-Liste wird zwar immer kürzer, aber nichts ist unmöglich. Nutzen Sie ein Gewächshaus, das Frühbeet oder das Pflanzenschutz-Vlies können Sie sogar noch mehr aussäen.

Was wird im November auf der Fensterbank ausgesät?


Auf jeden Fall ist jetzt Sprossenzeit. Sprossenliebhaber können jetzt mit der Anzucht der knackigen Keimlinge beginnen und so ihren Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen über den Winter absichern.


Es lassen sich aber auch einige Gemüsesorten auf der Fensterbank aussäen. Gemüse wie Zwiebeln, Paprika, knackige Cocktailtomaten und Radieschen können Sie locker bis zur Ernte auf der Fensterbank wachsen lassen. So haben Sie immer frisches Gemüse aus eigener Anzucht auf dem Teller. Auch zahlreiche Kräuter sollten Sie jetzt aussäen, damit Sie über den Winter immer frische Kräuter zur Verfügung haben. Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Minze und einiges mehr ist möglich.

Dieses Saatgut kommt im November ins Gewächshaus oder Frühbeet


Das Gewächshaus füllt sich nun sicher so langsam mit den Kübelpflanzen, die Sie bis jetzt im Freien stehen hatten. Aber sicher ist auch noch Platz für Pflanzen und Saatgut. Vieles, was Sie im Oktober noch auf der Fensterbank angezogen haben, können Sie nun ins Gewächshaus pflanzen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Gemüse und Blumen noch auszusäen.


Möchten Sie Winterportulak schnell anziehen, sollten Sie das Gartenkraut ins Gewächshaus säen. Winterportulak – der auch den Namen Postelein trägt – schmeckt wunderbar im Salat oder als Smoothie. Selbst auf dem Balkon können Sie den Wintersalat noch säen.


Ins Gewächshaus oder Frühbeet können außerdem Wintersalate, Feldsalate oder Winterspinat. Mit etwas Glück können Sie auch noch Radieschen und Gartenkresse säen und ernten.


Jetzt ist auch eine gute Zeit, um frühe Möhren, Ackerbohnen, Pastinaken und Spinat zu säen. Die Samen überwintern im Beet und keimen bereits im zeitigen Frühjahr. So können Sie schon sehr viel eher ernten. Winterknoblauch und Wintersteckzwiebeln dürfen ebenfalls ins Gewächshaus. Sie können beides aber auch noch im Freiland stecken, solange der Boden nicht gefroren ist.

Im November ins Freiland säen – auch das geht noch


Auch im November können Sie einiges direkt ins Beet im Freiland säen. Trotz der niedrigen Temperaturen können Sie noch Winterportulak und Feldsalat ins Beet bringen. Aussäen können Sie jetzt ebenfalls Rucola und Winterpostelein. Mit der Aussaat im November können Sie sich schon aufs Frühjahr vorbereiten und so eine zeitige Ernte haben. Dazu gehören Pastinaken, Kerbelrüben, Schwarzwurzeln und frühe Möhren. Das Saatgut kann problemlos im Beet überwintern und keimt im nächsten Jahr sehr früh.


Natürlich kommen jetzt auch noch Wintersteckzwiebeln und Winterknoblauch ins Beet. Beide können Sie stecken, solange der Boden frei von Frost ist. Auch in den kommenden Monaten ist es noch möglich. Und wenn Sie schon dabei sind, Zwiebeln zu stecken, vergessen Sie die Blumenzwiebeln nicht, damit Ihr Garten schon im zeitigen Frühjahr grünt und blüht.


Auch ein paar Blumensamen dürfen ins Beet gesät werden. Ringelblumen, Rittersporn und Atlasblumen können Sie gleich an Ort und Stelle im Freien säen.


Wählen Sie für die Aussaat im November immer einen frostfreien Tag. Optimal ist es, wenn die Sonne den Boden etwas erwärmt hat.

Aussaatkalender Dezember – nach der Gartensaison ist vor der Gartensaison


Tatsächlich können Sie auch im Dezember noch säen – und das nicht nur auf der Fensterbank. Einige eingefleischte Chili-Züchter schwören darauf, die ersten Chili-Samen zwischen Weihnachten und Silvester in die Anzuchttöpfe zu bringen. Sie können die scharfen Schoten natürlich auch später säen, da hat jede:r Gärtner:in so seine eigenen Erfahrungen. Es gibt aber auch noch einiges, was ins Gewächshaus, Frühbeet oder sogar ins Freie kann. Der Dezember ist gerade für Selbstversorger kein Monat zum Ausruhen.

Aussäen im Dezember – ist das möglich?


Für viele Gärtner:innen ist der Dezember der Monat der Planung. Selbstversorger und Selbstversorgerinnen wissen aber, dass selbst im Dezember noch gesät werden kann. Die Liste ist zwar kurz, aber frische Kräuter und saftiges Gemüse aus dem eigenen Garten sind immer willkommen. Vieles können Sie auch auf der Fensterbank aussäen und kultivieren. Sinnvoll ist es jetzt auch, die eigenen Saatgut-Bestände zu sichten und eventuell aufzustocken. Saatgut, bei dem das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, müssen Sie nicht gleich wegwerfen. Mit einer Keimprobe können Sie testen, ob das Saatgut noch keimfähig ist.

Aussaat auf der Fensterbank im Dezember


Für die Anzucht von Pflanzen ist es noch etwas früh. Einige Gärtner:innen schwören darauf, die ersten Chilisamen nach der Weihnachtszeit in die Anzuchttöpfe zu bringen. Die Aussaat kann aber auch später erfolgen. Sie sollten auf keinen Fall zu früh anfangen, die Gemüse- und Blumensamen anzuziehen.


Nutzen Sie die Fensterbank im Dezember lieber für die Anzucht von Sprossen. Die knackigen Keimlinge schmecken lecker und sind eine gute und vitaminreiche Ergänzung für Ihren Speiseplan. Sprossen können Sie auf der Fensterbank aussäen, solange Sie Platz haben.


Auch Kräuter lassen sich noch gut anziehen. Kresse und Dill gedeihen an fast jedem Platz. Beide benötigen nicht viel Licht und Wärme. Sie dürfen auch an einem kühleren Platz ausgesät und gezogen werden.

Jetzt können Sie schon im Gewächshaus säen


Ins Gewächshaus kommen jetzt noch Feldsalat, Winterportulak und Schnittlauch. Dort haben die Samen etwas Schutz und können in Ruhe keimen. Natürlich dauert es bei den niedrigen Temperaturen etwas länger als im Warmen. Auch Spinatsamen kann noch ins Gewächshaus ziehen. Die Gemüsearten und Kräuter sind besonders „hart im Nehmen“ und lassen sich auch von niedrigen Temperaturen nicht vom Keimen abhalten. Allerdings sollte das Gewächshaus einen sonnigen Platz haben, denn meist ist der Lichtmangel das Problem – nicht die niedrigen Temperaturen.


Vieles, was Sie auf der Fensterbank im letzten Monat noch angezogen haben, können Sie ins Gewächshaus pflanzen. Ab Ende des Monats dürfen Kohlrabi, Rettich und diverse Wintersalate ins Gewächshaus. Decken Sie die Pflanzen noch etwas gegen die Kälte ab. Ein Pflanzenvlies eignet sich dafür bestens.

Freiland-Aussaat im Dezember – alles ist möglich!


Auch im Dezember können Sie einiges ins Freiland säen. Vor allem Kaltkeimer dürfen ins Beet. Kaltkeimer benötigen einen Kältereiz, um keimen zu können. Dazu gehören einige Stauden wie Pfingstrose, Schlüsselblume und Christrose. Auch verschiedene Enzian-Arten und das Tränende Herz gehören zu den Kaltkeimern. Die Samen kommen jetzt in die Erde und keimen im zeitigen Frühjahr. Nutzen Sie dafür einen frostfreien Tag.


Feldsalat geht natürlich fast immer. Den können Sie auch jetzt noch ins Freie säen. Dazu kommen Asia-Salate und Winterpostelein. Säen Sie immer nur, wenn der Boden nicht gefroren ist und die Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt liegen.


An Tagen ohne Frost können Sie immer noch Blumenzwiebeln für die Frühlingsblüher stecken. So haben Sie schon ab Ende Februar/Anfang März ein kleines Blumenmeer im Garten. Auch Steckzwiebeln und Winterknoblauch kann noch in die Erde. Sie dürfen sich schon zeitig über das erste frische Grün aus dem Garten freuen.

Prüfen Sie jetzt Ihre Anzucht-Utensilien


Im Dezember wird es auch Zeit, die Utensilien für die Anzucht zu prüfen und gegebenenfalls aufzustocken. Dazu gehören Anzuchterde, Quelltöpfe, Anzuchttöpfe aber auch Anzuchtschalen, Zimmergewächshäuser und mehr. Ist erst mal die Zeit für die Anzucht von Pflanzen herangerückt, werden Sie einiges benötigen.

Bitte beachten Sie auch die Aussaathinweise in der Artikelbeschreibung und auf der Samentüte. Der Aussaatzeitpunkt kann von Sorte zu Sorte auch innerhalb einer Kategorie variieren.