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Kartoffeln

Die Kartoffel – eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt

Es gibt wohl kaum einen Haushalt in Deutschland, bei dem Kartoffeln nicht auf dem Speiseplan stehen. Da ihr Anbau relativ unkompliziert ist, werden Kartoffeln auch in heimischen Gärten gezogen, denn selbst angebaut schmeckt immer noch am besten. Allerdings ist Kartoffel nicht gleich Kartoffel. Die schmackhaften Knollen gibt es inzwischen in vielen Farben, Formen und mit unterschiedlichen Eigenschaften.

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Woher kommt die Kartoffel?

Kartoffeln haben viele Namen: Erdapfel, Grundbirne, Potaten, Erdbirne und Erdknollen sind nur einige davon. Ursprünglich kommen die köstlichen Knollen aus verschiedenen Regionen, die vom westlichen Venezuela bis nach Argentinien reichen. Auch im Süden Chiles wurden Kartoffeln schon früh kultiviert. Die ältesten Funde von wilden Kartoffeln stammen von der Insel Chiloé und werden auf ein Alter von 13.000 Jahren geschätzt.

Mitte des 16. Jahrhunderts gelangte die Kartoffel nach Europa. Wie? Das weiß heute keiner mehr so wirklich. Zugeschrieben wird es aber vielen Spaniern, die auf See unterwegs waren. In Deutschland soll es die ersten Kartoffeln während der Regierung von Ferdinand III. gegeben haben. 1647 sollen sie in Oberfranken angebaut worden sein.

Inzwischen ist aus der unscheinbaren Knollen die Lieblingsbeilage der Deutschen geworden. Immerhin liegt der pro Kopf-Verbrauch bei 57,4 Kilogramm. Allerdings gibt es Länder, in denen noch weit aus mehr Kartoffeln gegessen werden.

Kartoffeln in den Garten

Es liegt also nichts näher für den Klein- und Hobbygärtner, als die beliebte Knolle selbst anzubauen. Unglaublich, aber zwei von drei Kleingärtnern haben die leckeren Erdknollen im Beet. Das ist auch kein Wunder, denn frisch schmecken sie am besten. Allerdings müssen Sie beim Anbau einiges beachten, denn auch eine Kartoffel will gepflegt sein.

Eine Kartoffel ist nicht wie die andere

Bevor Sie sich für den Kartoffel-Anbau im Garten oder auf dem Balkon entscheiden, sollten Sie wissen, was Ihre Vorlieben sind. Vielleicht möchten Sie auch mal unbekannte Kartoffelsorten ausprobieren oder wollen die Kartoffeln lange lagern. Die Sorten unterscheiden sich in Farbe, Form, Geschmack, Verwendungszweck, Reifetermin und Eigenschaften. Es wird also nicht einfach, die richtige Kartoffel zu finden.

Raffinierte Farben wie Rot und Violett geben der Kartoffel einen exotischen Anstrich. Aber auch die Eigenschaften spielen eine Rolle, denn ob die Kartoffel festkochend, mehlig oder vorwiegend festkochend ist, entscheidet über die spätere Verwendung. Und schließlich werden nicht alle Kartoffeln zur gleicher Zeit reif. Frühkartoffeln können Sie schon vor dem August ernten, Lagerkartoffeln sollten lange im Boden bleiben.

Pflanzkartoffeln oder Erhaltungszucht – was darf es sein?

Das sind zwei völlig verschiedene Dinge – während die Pflanzkartoffeln zertifiziertes Pflanzgut sind, welches extra für den Anbau von Kartoffeln gezüchtet wurde, sind Kartoffeln aus der Erhaltungszucht vor allem für die Artenvielfalt zuständig. Kartoffeln aus Erhaltungszucht bringen oft nicht ganz so hohe Erträge, dafür aber mehr Aroma und Farbe auf den Tisch.

Kartoffeln anbauen auf kleinsten Raum

Kartoffeln lassen sich vielfältig anbauen. Im Garten und auch auf dem Balkon ist der Kartoffelanbau möglich. Und dabei sind Gärtner sehr kreativ. Haben Sie keinen Garten oder nur wenig Platz in den Beeten, bietet sich ein Kartoffelturm an. Auf kleinsten Raum können Sie dort Ihre Kartoffeln anbauen und ernten.

Kartoffeldünger und Kartoffelerde machen das Sortiment komplett