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Kaninchen im Garten – ein Paradies für Mümmelmänner

Kaninchen sind beliebt. Die kleinen süßen Haustiere haben nicht nur die Herzen der Kinder erobert, sondern auch vieler Erwachsener. Inzwischen gestalten viele Kaninchenbesitzer ihren Garten so, dass eine artgerechte Haltung möglich ist. Neben einem großen Außengehege benötigen Kaninchen eine Kleintierwiese mit vielen saftigen Gräsern sowie Kräuter für eine gesunde Verdauung. Kaninchen mögen bestimmte Pflanzen besonders. Diese sollten in Ihrem Kaninchen-Paradies zu finden sein.

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Kaninchen brauchen Gesellschaft und einen Platz zum Spielen

Wählen Sie den Platz für das Außengehege bevor Sie die Kleintierwiese anlegen. Das Gehege sollte sowohl sonnig als auch schattig liegen und vom Haus aus gut erreichbar sein. Kaninchen wärmen sich gern in der Sonne auf und relaxen dort. Sie müssen sich aber auch ab und zu abkühlen. Die spezielle Kräuterwiese, die auf die Ansprüche der Tiere zusammengestellt ist, sollte also beide Möglichkeiten bieten. Auf dem Balkon können Sie sich für Ostergras entscheiden, denn das zarte Gras ist für Nager geeignet.

Kaninchen mögen auch viele Kräuter wie Basilikum, Beifuß, Kapuzinerkresse oder Dost. Die Kräuter unterstützen die Gesundheit der Kaninchen, wirken appetitanregend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Allerdings mögen Kaninchen nicht alle Kräuter.

So soll das Kaninchengehege sein

Kaninchen sind Rudeltiere und sollten deshalb niemals allein gehalten werden. Sie brauchen viel Platz zum Laufen, Buddeln und Spielen. Ein Gehege sollte deshalb nicht nur mit einer Kleintierwiese eingesät werden. Die Mümmelmänner wollen auch Sand, Unterschlüpfe, Äste und Baumstümpfe, eine Hütte und eine erhöhte Sitzmöglichkeit, von der aus Kaninchen ihre Umwelt betrachten können.

Darauf sollten Sie achten

Giftige Pflanzen haben im Gehege für die Kaninchen nichts zu suchen. Dazu gehören Oleander, Herbstzeitlose und Eisenhut. Aber auch einige Gemüsepflanzen sind für Kaninchen giftig wie Kohl, Rhabarber oder Bohnen. Diese Pflanzen sollten nicht in die Nähe der Kaninchen. Gestalten Sie das Gehege ausbruchsicher, denn Kaninchen sind fleißige Buddler, die sich gern mal unterm Zaun durch graben.

Kaninchen im Haus artgerecht halten

Natürlich geht nichts über einen Garten für Kaninchen. Sie können aber auch im Haus und auf dem Balkon den Tieren ein Gehege einrichten, in dem sie sich wohlfühlen. Kisten mit Sand, Kleintierwiese, Ostergras und Kräutern ersetzen die Anlage im Garten. Bieten Sie Kaninchen möglichst viel an, denn die Tiere sind neugierig, intelligent und bewegungsfreudig. Ein Käfig reicht für die Tiere nicht aus. Kaninchen können Sie auch in freier Wohnungshaltung halten. Sie werden mit etwas Training sauber wie Katzen.

Neben viel Spielzeug, Buddelkisten und Unterschlüpfen brauchen Kaninchen auch in der Wohnungshaltung Kräuter und Gras, an dem sie sich nach Herzenslust bedienen können. Nur Heu und Gemüse reicht für die Nager nicht aus. Die Tafel sollte reich und vor allem vielfältig gedeckt sein, damit sich Ihre Kaninchen wohlfühlen. Natürlich ist es auch in der Wohnungshaltung wichtig, ein kleines Rudel zu haben, denn die Tiere vereinsamen sonst.