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Gemüsesamen Kohlsamen

Kohlsamen für Weißkohl, Rotkohl und andere Kohlsorten

Kohl gehört zu den typisch europäischen Gemüsesorten. Schon vor über tausend Jahren stand Kohl auf dem Speiseplan. War es einst vor allem der Weißkohl, der die Töpfe füllte, so haben Sie heute die Wahl zwischen vielen Sorten, die vom Blumenkohl bis zum Wirsing reichen. Dabei schmeckt eine Kohlsorte besser als die andere. Für welchen Kohlsamen möchten Sie sich entscheiden?

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Kohl – ein Gemüse mit langer Tradition

Kohl war in Europa bereits im 8. Jahrhundert bekannt. Vor allem der Weißkohl mit seinem hohen Vitamin C Gehalt sorgte im Winter für die notwendigen Vitamine. Das aus Weißkohl hergestellte Sauerkraut wurde einst auf jede Seefahrt mitgenommen, um die Seeleute vor der gefürchteten Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut zu schützen. Aus der einstigen Wildform Brassica oleracea var. silvestris haben sich verschiedene Arten und Sorten entwickelt. Noch heute stehen Kohlsorten hoch in der Gunst der Köche, denn mit dem Gemüse lassen sich viele Gerichte zaubern.

Welcher Kohlsamen darf es sein?

Kaum ein Gemüse verfügt über so viele Sorten und Arten wie der Kohl. Rotkohl, Weißkohl, Kohlrabi, Grünkohl, Wirsing und vieles mehr können Sie im Garten anbauen. Für welchen Kohlsamen Sie sich entscheiden, hängt in erster Linie von Ihrem Geschmack ab. Vielleicht berücksichtigen Sie auch, welche Kohlsorten sich gut und schmackhaft haltbar machen lassen. Das selbst gemacht Sauerkraut geht gar nicht so schwer und Mischgemüse aus Kohlrabi, Möhren und anderen Gemüsearten lässt sich mit vielen Fleischarten kombinieren.

Kohlanbau für richtige Gärtner

Beim Anbau von Kohl müssen Sie vieles berücksichtigen, wenn Sie eine reiche Ernte haben möchten. Alle Kohlsorten sind Starkzehrer und Tiefwurzler. Ob Blumenkohl, Brokkoli oder eine andere Kohlsorte, den Boden sollten Sie vor dem Anbau reichlich mit Nährstoffen versorgen.

Ziehen Sie den Kohlsamen im Warmen vor und pflanzen Sie Kohl erst, wenn die Pflanze zwei bis drei Blätter ausgebildet hat. Das Datum für das Ausbringen kann je nach Sorte sehr unterschiedlich sein. Verschiedene Kohlsorten können Sie auch im zeitlichen Abstand in den Garten pflanzen, um eine lange Ernte zu haben.

Wählen Sie für jeden Kohlsamen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Zu viel Schatten mögen die Pflanzen nicht. Dafür sollte der Boden aber fest sein, um später die Kohlköpfe zu tragen. Ein gut gekalkter Boden ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Ernte. Auf saurem Boden kann der Kohl sich schnell verschiedene Krankheiten zuziehen.

Darauf sollten Sie beim Anbau von Kohl achten

Damit der Kohlsamen gut gedeiht und Sie eine reiche Ernte haben, ist der Fruchtfolgewechsel unbedingt zu beachten. Kohl sollte niemals nach Kohl angebaut werden. Dabei spielt die Sorte keine Rolle. Die nächsten drei Jahre sollte Sie andere Gemüsesorten auf das Beet bringen.

Ideal sind für den Anbau feuchte Stellen im Garten. Früher wurde Kohl in Kohlgärten angebaut, die sich an nassen Wiesenrändern befanden. Während der Wachstumsphase sollten Sie die Pflanzen düngen und wässern ohne es dabei zu übertreiben.

Was macht der Kohl in der Küche?

Kohlgerichte gibt es in unzähligen Varianten und jede Region kann wohl mit dem eigenen Kohlgericht punkten. Von Weißkohleintopf über Blumenkohlgemüse bis hin zu Grünkohl-Auflauf reicht das Angebot. Jede Kohlart lässt sich aber auch gut haltbar machen. Entweder Sie kochen den Kohl ein, legen ihn ein oder fermentieren den Kohl. Sauer eingelegter Blumenkohl schmeckt genauso lecker wie Sauerkraut. Übrigens lässt sich auch der Rotkohl hervorragend fermentieren. Das „rote Sauerkraut“ schmeckt etwas lieblicher als das weiße Kraut. Echte Highlights sind auch Krautsalate, gefüllte Kohls oder Krauttöpfe. Eine besondere Berühmtheit hat die Kohlsuppe zum Abnehmen erlangt. Mit Kohl aus dem eigenen Garten schmeckt die natürlich noch viel besser.