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Exotische Samen Wunderbaumsamen

Wunderbaum – eine grandiose Erscheinung im Blumenbeet

Der Wunderbaum ist eine einzigartige Erscheinung im Blumenbeet. Mit seinen riesigen, violettgrünen Blättern und den bizarren Blüten zieht der Rizinus alle Blicke auf sich. Dabei erreichen die Pflanzen bei guter Pflege locker eine Höhe von zwei Metern und mehr. Als Solitärpflanze ist der Wunderbaum sehr dekorativ. Aber auch in Blumenrabatten ist er sehr beeindruckend.

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Der Wunderbaum aus der Bibel

Ja, der Wunderbaum oder Rizinus wurde bereits in der Bibel erwähnt. Gott lies den Strauch wachsen, um Jona Schatten zu spenden. Sein botanischer Name Ricinus communis stammt vom lateinischen Wort ricinus für Ungeziefer. Die Bezeichnung kommt von den Samen, die wie Zecken aussehen. Der Rizinus stammt ursprünglich aus Nordost-Afrika und dem Nahen Osten. Inzwischen hat sich der Wunderbaum aber als Kulturflüchtling in allen tropischen Zonen verbreitet. In seinem Verbreitungsgebiet ist der Wunderbaum eine mehrjährige Pflanze. Bei uns ist er nur einjährig. Der Wunderbaum ist sehr schnellwüchsig und kann bei sehr guten Bedingungen innerhalb von sechs Monaten bis zu sechs Meter hoch werden. In der Regel erreichen bei uns die Pflanzen aber meist eine Höhe von circa 2,50 Meter. Der Wunderbaum verfügt über wechselständige Laubblätter mit einer Größe von 30 bis 70 Zentimetern. Die Form ist handförmig und der Mittelnerv ist oft rötlich eingefärbt. Wunderbäume blühen von August bis in den Oktober. Dabei bildet er rispenartige Blütenstände aus, die eine Länge von circa 40 Zentimetern erreichen. Die jungen Blätter und Samen der Pflanze sind giftig. Im Jahr 2018 war der Rizinus „Giftpflanze des Jahres“.

Der beste Standort für den Wunderbaum

Der Rizinus mag einen Platz, der sehr sonnig ist. Er darf ruhig den ganzen Tag in der Sonne stehen. Außerdem sollte der Platz etwas windgeschützt sein, damit die großen Blätter nicht abbrechen. Der Boden muss gut durchlässig sein. Staunässe verträgt der Wunderbaum eher nicht. Reichern Sie den Boden vor dem Pflanzen mit Mist oder reifen Kompost tiefgründig an. Der Wunderbar hat einen hohen Bedarf an Nährstoffen.

Wunderbaumsamen aussäen – darauf sollten Sie achten

Wunderbaumsamen sollten Sie so früh wie möglich ziehen. Sie Aussaat erfolgt zwischen Januar und März. Sie können die Rizinussamen auch noch bis Mai in die Erde bringen. Bei einer späteren Aussaat entwickelt der Wunderbaum nicht mehr seine volle Pracht. Bevor die Samen, die übrigens giftig sind, in die Erde kommen, sollen sie 24 Stunden in warmen Wasser quellen. Dabei weicht die harte Samenschale auf. Die Keimzeit können Sie damit verkürzen. Anschließend kommen die Samen in die Erde oder ein entsprechendes Substrat. Der Wunderbaum ist ein Dunkelkeimer, die Samen werden mit Erde bedeckt. An einem warmen Platz keimen sie recht schnell. Anschließend sollen die Keimlinge sehr hell stehen. Halten Sie die Erde immer feucht. Ins Freiland kommt der Wunderbaum erst nach den Eisheiligen, denn die Pflanze ist frostempfindlich. Pflanzen Sie den Rizinus mit einem Abstand von einem Meter.

So pflegen Sie den Wunderbaum

Der Wunderbaum muss über den Sommer regelmäßig gegossen werden, denn seine großen Blätter verdunsten viel Wasser. Allerdings übersteht er auch kurze Trockenperioden. Außerdem sollten Sie ab und zu düngen. Pflanzen Sie den Wunderbaum im Kübel auf dem Balkon, sollten Sie mindestens aller zwei Wochen düngen und regelmäßig gießen. Im Kübel können Sie den Wunderbaum auch überwintern. Dazu ist ein Quartier mit 10 bis 15° C und viel Licht notwendig.

Der Wunderbaum ist eine beeindruckende Zierpflanze

Den Wunderbaum sollten Sie im Garten oder auf dem Balkon einen besonderen Platz einräumen, denn durch sein imposantes Blattwerk ist er von beeindruckender Schönheit. Bedenken Sie aber, dass er viel Platz benötigt. Halten Sie Kinder und Tiere von der Pflanze fern.