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Blumensamen Schleierkrautsamen

Schleierkraut – zarte Schönheiten im Garten

Schleierkraut ist vor allem als zarte Blume im Blumenstrauß bekannt. Die Blumen mit den weißen und rosafarbenen Blüten vermitteln aber auch im Garten ein Gefühl von Leichtigkeit. Schleierkraut gehört im Garten zu den Dauerblühern. Bis weit in den Herbst können Sie sich an den filigranen Blüten erfreuen. Auch wenn das Schleierkraut sehr zart wirkt, der Winter stellt für die Staude kein Problem dar. Die Pflanzen sind sehr robust und zäh und lassen sich nicht gleich unterkriegen.

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Schleierkraut ist auch bei uns heimisch

Schleierkraut gehört zur Gattung der Gipskräuter und trägt den wissenschaftlichen Namen Gypsophila paniculata. Die Pflanzen sind von Mittel-, Süd- und Osteuropa bis nach Westsibirien verbreitet. Auch in Nord- und Südamerika sind sie heimisch. In Australien und Neuseeland haben sie sich als Neophyt breit gemacht. In Südtirol, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg sind sie inzwischen verwildert. Schleierkraut ist eine ausdauernd, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern erreicht. Es gibt das Kraut aber auch als niedrig wachsende Kulturpflanze. Die Stängel sind aufrecht und größtenteils kahl. Nur wenige Blätter zieren den Stängel. An einem rispigen Blütenstand sitzen viele Blüten, die meist in Weiß oder Rosa blühen.

Der beste Standort fürs Schleierkraut

Schleierkraut mag einen sehr kalkreichen Boden, der durchlässig ist. Staunässe mag die Pflanze gar nicht. Ein mageres Substrat, welches mit feinem Kies oder Sand angereichert ist, liebt das Schleierkraut. Wählen Sie einen sonnigen, warmen und windgeschützen Standort. Dort entfaltet sich das blumige Kraut am besten.

Schleierkrautsamen aussäen – vorziehen bringt eine zeitige Blüte

Die beste Zeit, um Schleierkrautsamen in die Erde zu bringen, liegt zwischen März und April. Zu dieser Zeit sollten Sie die Samen in Töpfen vorziehen. Dabei sollten Sie die Schleierkrautsamen nur wenig mit Erde bedecken und nur leicht anfeuchten. Stellen Sie die Töpfe an einen nicht zu sonnigen Platz. Ab Mai können Sie Schleierkraut auch im Freien säen. Vorgezogene Pflanzen werden jetzt ins Freie gepflanzt. Sie können Schleierkraut auch im Herbst pflanzen. Dann sollten die Staude aber bis spätestens Mitte September ins Beet gesetzt werden, denn die Pflanze benötigt Zeit, ihre Pfahlwurzel auszubilden. Lockern Sie den Boden vor dem Auspflanzen tiefgründig. Am besten ist das Schleierkraut in einem Steingarten mit kiesigem Boden aufgehoben. Möchten Sie Schleierkraut für Balkon und Terrasse dauerhaft im Topf kultivieren, reicht einfache Blumenerde nicht aus. Reichern Sie die Blumenerde mit Splitt, Kies, Sand und Kalk an. Der Pflanzabstand von Schleierkraut richtet sich nach der Größe der Pflanze. Kleine Arten benötigen einen Abstand von 30 Zentimetern. Bei großen Arten sollten Sie mindestens 70 Zentimeter einplanen.

Schleierkraut pflegen ist keine Hexerei

Schleierkraut benötigt sehr wenig Pflege. Gießen sollten Sie nur in Trockenperioden, die wirklich von langer Dauer sind. Ansonsten kommt das Schleierkraut gut auch mit einem trockenen Boden zurecht. Auch auf den Dünger können Sie verzichten. Zu viele Nährstoffe können der Staude eher schaden als nützen. Schleierkraut möchte einen Magerboden. Mit einem Rückschnitt können Sie das Schleierkraut zu einer zweiten Blüte anregen. Der Rückschnitt sollte genau dann erfolgen, wenn die Pflanze das erste Mal verblüht ist. Schneiden Sie kurz über dem Kraut die Stängel ab. Ein Rückschnitt kann auch nochmal im Herbst erfolgen. Decken Sie dann die Pflanze für den Winter mit Laub und Reisig ab.

Schleierkraut ist vielfältig verwendbar

Schleierkraut ist vor allem als Schnittblume bekannt. Damit die Blumen lange in der Vase halten, sollten Sie etwas Zucker zum Wasser geben. Aber auch im Blumenbeet oder Pflanzkübel sind die Blumen zauberhaft. Einst wurden die Wurzeln vom Schleierkraut auch als Seifenwurzeln verwendet, da diese viel Saponin enthalten.