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Gemüsesamen Okrasamen

Okra – mediterranes Gemüse aus dem Garten

Okra ist ein tolles Fruchtgemüse mit einem leicht süßem Geschmack, der den Bohnen nicht unähnlich ist. In milden Regionen gedeiht das aus Äthiopien stammende Gemüse auch bei uns im Garten. Die Pflanzen benötigen etwas Pflege. Der Aufwand lohnt aber, denn Okra bringt einen neuen Geschmack in Ihre Küche. Am sichersten lässt sich Okra im Folienzelt anbauen. Aber auch im Freiland gedeiht er.

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Okra – das Gemüse aus dem Hochland von Abessinien

Okra stammt aus dem Hochland von Abessinien in Äthiopien. Die Gemüsepflanze trägt den botanischen Namen Abelmoschus esculentus und gehört zu den Gemüse-Eibischen, eine Pflanzenart der Familie der Malvengewächse. Bekannt ist Okra auch unter den Namen essbarer Eibisch, Gumbo oder Bamya. Bereits in Ägypten wurde Okra kultiviert. Das Gemüse ist vor allem in der mediterranen und afrikanischen Küche zu finden. In unseren Gefilden wird Okra eher selten kultiviert, da die Pflanzen sehr wärmeliebend und frostempfindlich sind. Dennoch ist es möglich. Am besten gelingt der Anbau im Gewächshaus oder Folienzelt. In seiner Heimat kann Okra bis zu zwei Meter hoch werden. Sehr dekorativ wirken die riesigen Blüten der Pflanze, die gelb mit einer dunkelroten Mitte sind.

Der ideale Standort für Okra Gemüse

Okra bevorzugt einen Platz im Gewächshaus. In warmen Regionen können Sie aber das Gemüse auch im Freiland anbauen. Ein sonniger, warmer und geschützter Standort ist Bedingung. Der Boden soll locker, humos und nährstoffreich sein.

So kommt der Okrasamen in die Erde

Okrasamen können Sie ab Anfang April vorziehen. Wählen Sie dafür einen warmen Platz auf der Fensterbank. Zum Keimen werden Temperaturen zwischen 22 und 25° C benötigt. Die Keimdauer beträgt circa zehn Tage. Lassen Sie den Samen vor der Aussaat über Nacht in warmen Wasser quellen. Dann keimen die Okrasamen besser. Wässern Sie die jungen Pflanzen ausreichend. Okra darf ab Ende Mai ins Gewächshaus, den Folientunnel oder an einen geschützten Platz. Pflanzen Sie mit einem Abstand von 30 bis 60 Zentimetern, denn die Okrapflanzen benötigen Platz. Im Freien sollten Sie die jungen Pflanzen abdecken, da Okra sehr kälteempfindlich ist. Mit Schnüren können Sie die Triebe emporwachsen lassen.

Okra pflegen und hegen

Okra benötigt viel Wasser. Besonders in Trockenperioden sollten Sie regelmäßig gießen. Eine wöchentliche Düngung sorgt für eine gute Ernte. Den Boden sollten Sie immer wieder auflockern und vom Unkraut befreien. Geerntet wird gegen Ende des Sommers. Etwa zwei Wochen nach dem Abblühen können Sie die noch unreifen Kapselfrüchte ernten. Okra können Sie zwar auch roh essen, es empfiehlt sich aber, das Gemüse zu kochen.

Okra – das exotische Gemüse für die Küche

Okra hat einen leicht süßlichen Geschmack und lässt sich deshalb wunderbar als Gemüse in der mediterranen Küche verwenden. Beim Kochen sondert das Gemüse eine schleimige Substanz ab, die zum Eindicken von Suppen und Eintöpfen geeignet ist. Möchten Sie das Austreten der Substanz verhindern, sollten Sie Okra vor dem Kochen ein paar Minuten in Essigwasser einlegen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Okra ist aber nicht nur ein wunderbares Gemüse. Die enthaltenen Schleimstoffe können für die Darmflora gut sein. In seinem Ursprungsgebiet wird das Kochwasser des Okras als Hausmittel gegen Erkältung verwendet.