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Kräutersamen Melissensamen

Melisse im Garten – so pflegen Sie die bekannte Kräuterpflanze

Melisse ist wohl in fast jeder Kräuterspirale und jedem Kräuterbeet zu finden. Die Pflanze ist sehr unkompliziert und lässt sich leicht anbauen. Durch ihren Duft zieht sie nicht nur Bienen magisch an. Melisse ist aber nicht nur Insektennahrung und Würzkraut. Sie kann ebenso als Heilkraut eingesetzt werden und unterstützend bei verschiedenen Beschwerden wirken.

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Melisse ist mehr als Zitronenmelisse

Unter Melisse wird oft nur die Zitronenmelisse verstanden. Dabei gibt es mehr als die aus dem östlichen Mittelmeerraum stammende Zitronenmelisse. Zu den Melissearten gehören auch die Goldmelisse, die zur Gattung der Indianernesseln gehört und die Moldawische Melisse, auch Türkischer Drachenkopf genannt. Eins haben aber alle gemeinsam, sie sind Lippenblütler. Der Gattungsname Melisse wird das erste Mal im Kräuterbuch des Pedanios Dioskurides sowie in der Naturalis Historia von Plinius dem Älteren erwähnt. Schon damals war die Melisse nicht nur als Bienenweide bekannt, sondern auch als Arznei.

Der beste Standort für Melisse

Ein sonniger Standort ist für alle Melissearten ideal. Sie fühlen sich aber auch in einem lichten Halbschatten wohl. Beim Boden mag es die Zitronenmelisse lieber durchlässig. Die Goldmelisse bevorzugt eher einen frischen und feuchten Boden. Beim Nährstoffgehalt ist Melisse genügsam. Ein mäßig nährstoffreicher Boden reicht völlig aus. Melisse kann durchaus auch im Blumentopf gezogen werden. Allerdings ist gerade Zitronenmelisse sehr starkwüchsig, sodass Sie diese immer wieder umtopfen müssen. Auf jeden Fall sollten Sie für Ihre Melisse viel Platz einplanen. Einen luftigen Standort findet die Melisse gut.

Melissesamen sollten Sie vorziehen

Melisse ziehen Sie am besten auf der warmen Fensterbank ab März/April vor. Ins Freie dürfen die Melissesamen erst ab Mitte Mai, wenn die Frostnächte vorbei sind. Drücken Sie die Samen in den Anzuchttöpfen leicht an und bedecken Sie diese nur dünn mit Erde, denn Melissesamen sind Lichtkeimer. Ab Mai können Sie die vorgezogenen Pflanzen ins Beet bringen. Bereiten Sie dafür das Beet gut vor und lockern Sie die Erde auf. Gepflanzt wird Melisse mit einem Abstand von 30 x 40 Zentimeter.

Melisse benötigt nur wenig Pflege

Bei optimalen Bedingungen wuchert Melisse schnell. Sie dürfen deshalb das Umfeld nur vorsichtig hacken, da Melisse Flachwurzler sind. Jungpflanzen sollten Sie gerade in der Anfangszeit immer etwas feucht halten. Staunässe darf dabei aber nicht entstehen. Schneiden Sie Melisse immer mal wieder etwas zurück. Damit regen Sie die Bildung frischer Triebe an. Haben Sie Melisse im Blumentopf angepflanzt, brauchen die Pflanzen zwischen April und August etwa aller zwei Wochen eine Düngung. Verwenden Sie dafür einen organischen Dünger. Ernten können Sie die frischen Blätter über den ganzen Sommer. Die meisten Aromastoffe hat die Pflanze kurz vor der Blüte im Juni/Juli. Schneiden Sie die ganze Stängel etwa zehn Zentimeter über den Boden ab. Das Kraut können Sie trocknen. Meist ist im September eine zweite Ernte möglich. Diese ist aber nicht so aromatisch und eignet sich besser für Tee und Tinkturen.

Melisse in der Küche und Hausapotheke

Melisse eignet sich wunderbar zum Würzen verschiedener Speisen. In der Küche wird vor allem Zitronenmelisse verwendet. Daraus wird ein wunderbares Pesto, eine Limonade oder Süßspeise. Die frischen Triebe schmecken aber auch hervorragend zu Fisch, Quark und Geflügel. In der Hausapotheke kann sie gegen Schlaflosigkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.