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Insektizide für den Garten – so schützen Sie Ihre Pflanzen

Auch wenn man gern auf Insektizide verzichten möchte, immer ist das nicht möglich. Spätestens, wenn die Ernte in Gefahr ist, werden die Mittel eingesetzt. Die Pflanzenschutzmittel dienen dazu, Schädlinge fernzuhalten, zu hemmen oder zu vernichten. Beim Umgang mit Insektiziden sollten Sie aber darauf achten, die Mittel nur dort einzusetzen, wo es unerlässlich ist. Biologische Insektizide sind auch für den ökologischen Landbau geeignet.

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Was sind Insektizide?

Als Insektizid werden Stoffe bezeichnet, die Insekten abtöten, hemmen oder vertreiben. Die Wirkungsweise des Insektizids richtet sich nach den Inhaltsstoffen. Es gibt synthetisch hergestellte Insektizide und Insektizide auf der Basis von natürlichen Wirkstoffen. Gerade im Garten sollten Sie letzteres verwenden. Natürliche Insektizide, die auch im ökologischen Landbau angewendet werden können, sind die sanfte Art, Insekten zu vertreiben. Allerdings brauchen biologische Insektizide länger, bis die Wirkung einsetzt, als synthetische Insektizide. Biologische Insektizide basieren auf dem Einsatz von Pilzen, Fadenwürmern, Bakterien oder Viren. Auch einige Pflanzen produzieren natürliche Insektizide.

So verwenden Sie Insektizide im Garten

Insektizide – gleich welcher Herkunft – sollten Sie immer überlegt einsetzen. Halten Sie sich unbedingt an die Angaben der Hersteller, denn viel hilft in diesem Fall nicht viel. Setzen Sie Insektizide möglichst früh ein. Sobald ein Befall mit Schädlingen an Pflanzen zu erkennen ist, sollten Sie die Insektizide verwenden. Nicht jedes Insektizid ist für jeden Schädling geeignet. Wählen Sie deshalb die Produkte nach dem Schädlingsbefall Ihrer Pflanzen.

Bringen Sie die Insektizide beim richtigen Wetter aus. Die Temperaturen sollten 25° C nicht übersteigen. Außerdem sollten Sie die Pflanzenschutzmittel nicht in der prallen Mittagssonne einsetzen. Die UV-Strahlung und die Hitze würden den Abbau der Wirkstoffe beschleunigen. Vermeiden Sie auch den Einsatz bei Regen und starkem Wind, da bei diesen Witterungsbedingungen das Mittel abgewaschen wird, bevor es seine Wirkung zeigt.

Insektizide – chemisch oder biologisch?

Insektizide werden in chemische und biologische Mittel unterteilt. Chemische Mittel haben den Vorteil, dass sie sofort wirken und viele Schädlinge auf einmal bekämpfen können. Allerdings wird die Umwelt dadurch auch belastet, denn die konventionellen Insektizide unterscheiden nicht zwischen Nützling und Schädling.

Biologische Insektizide sind frei von chemischen und synthetischen Inhaltsstoffen. Sie sind biologisch abbaubar und belasten die Umwelt bei korrektem Einsatz weniger. Allerdings wirken sie meist nicht bei allen Schädlingen und sie brauchen etwas länger, bis die ersten Erfolge sichtbar sind.

Es gibt immer Möglichkeiten

Gerade in kleinen Gärten können Sie Schädlinge gut auf andere Art und Weise reduzieren und so auf den Einsatz von Insektiziden verzichten oder diesen zumindest reduzieren. Größe Schädlinge wie Schnecken und Käfer lassen sich gut absammeln, wenn die Gartenfläche nicht zu groß ist. Auch eine Mischkultur kann Schädlingen fernhalten. Viele Pflanzen vertreiben Schädlinge durch ihren Duft. Und schließlich sollten Sie schon früh Nützlinge anlocken. Einige Nützlinge kommen zwar erst, wenn die Schädlinge schon im Garten sind, andere zeigen sich schon vorher.

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