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Kräutersamen Kamillesamen

Kamille ist eine bekannte Heil- und Wildpflanze

Kamille kennt wohl fast jeder. Schon früh bekommen Kinder milden Kamillentee bei Magen-Darm-Beschwerden. Kamille gehört mit seiner entzündungshemmenden Wirkung zu den wichtigen Heilpflanzen. Auch im Garten können Sie Kamille anbauen. Die kleinen weißen Blüten mit dem gelben Punkt lassen sich sehr einfach im Garten anbauen. Die Blüten werden gern von Insekten besucht und gehören deshalb unbedingt in jeden Insektengarten.

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Woher kommt die Kamille?

Auch wenn man meint, dass Kamille ein einheimisches Kraut ist, dem ist nicht so. Ursprünglich kommt Kamille aus Süd- und Ostasien und Vorderasien. Heute ist sie aber in ganz Europa verbreitet. Auch in Australien und Amerika ist die Kamille zu finden. Meist wächst Kamille auf Ödland und an Ackerrändern. Kamille mag eine nährstoffreiche Erde. Sie bevorzugt Ton und Lehm.

Kamille gehört zur Familie der Korbblütler. Die Pflanzen werden etwa 15 bis 50 Zentimeter hoch und wachsen sehr buschig. Typisch für Kamille ist der charakteristische Duft, den alle Pflanzenteile ausströmen. Die kleinen Blüten sind weiß mit einem gelben Körbchen in der Mitte. Nach der Befruchtung der Blüten hängen die weißen Blütenblätter herab. Typisches Merkmal für Kamille ist der innen hohle Körbchenboden.

Hier gedeiht Kamille bestens

Kamille liebt einen sonnigen und sehr warmen Standort. Der Boden sollte tiefgründig und etwas trocken sein. Staunässe verträgt die Kamille nicht. Beim Nährstoffgehalt ist Kamille eher anspruchslos, mag aber schon ein paar Nährstoffe.

So säen Sie Kamille aus

Kamille können Sie im Herbst oder im Frühjahr aussäen. Bei einer Aussaat im Herbst fällt die Ernte im nächsten Jahr meist reichlicher aus. Möchten Sie im Herbst die Kamliie säen, kommt sie zwischen Mitte August und Ende September in den Boden. Bei der Aussaat im Frühjahr wird ab Anfang Mai gesät. Allerdings sollte dann keine Kälteperiode mehr folgen.

Kamille ist ein Lichtkeimer. Sie dürfen die Samen deshalb nicht mit Erde bedecken. Drücken Sie den Samen nur leicht an. Sie können Kamille auch breitwürfig aussäen. Sobald die Saat aufgegangen ist, sollten Sie die Kamille auf einem Abstand von zwanzig Zentimeter auslichten.

Kamille benötigt kaum Pflege

Ist die Saat erst einmal aufgegangen, benötigt die Kamille kaum noch Pflege. Auf keinen Fall sollten Sie zu sehr wässern, denn Kamille verträgt Trockenheit besser als Staunässe. Bei sehr großer Trockenheit können Sie gießen, wenn es wirklich nötig ist.

Auch Düngen ist nicht notwendig. Echte Kamille kommt mit wenig zurecht. Lediglich eine kleine Gabe von Kalium ist vorteilhaft, da dadurch die Kamille reicher blüht.

Geerntet wird Kamille erst, wenn die Blüten voll ausgebildet sind. Möchten Sie einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, sollten Sie mit der Ernte aber nicht zu lang warten. Ernten und verwenden können Sie die Blüten und Stängel. Geerntet wird am Mittag, wenn die Blüten weit geöffnet sind.

Kamille können Sie vielfältig verwenden

Kamille ist natürlich in erster Linie als Tee bekannt. Ein Kamillentee aus dem eigenen Garten ist etwas Wunderbares. Kamillentee können Sie mit weiteren Zutaten wie Ingwer verfeinern. Aus Kamillenblüten können Sie aber auch Öle oder Tinkturen machen. Sie können Kamille auch für Kräuterschnaps oder Liköre verwenden. Und wenn Sie mal stöbern, werden Sie Kamille auch in einigen Rezepten wieder finden.