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Rocotochilis – Chilis mit einem faszinierenden Aroma

Rocotopflanzen sind etwas Besonderes unter den Chilis. Die Chilipflanzen mit den scharfen Früchten kommen auch mit tieferen Temperaturen zurecht. Nicht ohne Grund tragen sie auch den Namen „Baumchili“, denn in ihrer Heimat werden die Chilipflanzen bis zu vier Meter hoch. Außergewöhnlich ist auch das fruchtig-exotische Aroma der Chilis, das sich gut mit vielen Gerichten kombinieren lässt und vor allem in Salsa hervorragend zur Geltung kommt.

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Hier kommen Rocotos her

Die Chilipflanzen der Art Capsicum pubescens sind in Südamerika beheimatet. Dort hat man die Chilis vermutlich schon vor 8.000 Jahren gezüchtet. Vor allem im Hochgebirge der Anden wurden sie angebaut. Bereits die Inkas kultivierten die Chilis. Die Rocotopflanzen werden vor allem in den Hochlagen Perus, Boliviens, Ecuadors und Kolumbiens angebaut.

Das macht die Rocotochilis aus

Durch den Anbau in den kühleren Klimazonen der Hochgebirge sind Rocotopflanzen relativ winterhart in ihrer Heimat. Die mehrjährigen Pflanzen können Höhen von bis zu vier Metern erreichen. Beliebt sind die Chilis vor allem durch ihren fruchtigen Geschmack und das exotische Aroma kombiniert mit einer höllischen Schärfe. In ihrer Heimat Peru werden die Chilis als sehr bekömmlich eingestuft. Die Schärfe soll fast nur auf die Geschmackszellen wirken und nicht auf den Verdauungstrakt.

So sehen Rocotopflanzen aus

Rocotopflanzen wachsen buschig und können nach vielen Jahren Höhen von bis zu vier Metern erreichen. Im Alter wirken sie baumartig, was den Chilis auch den Namen Baumchili eingebracht hat. An den Blattachsen weisen einige Rocotosorten violette Verfärbungen auf. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün und eiförmig. Auffällig ist die Behaarung an den Blättern und den Stängeln. Im Gegensatz zu anderen Chiliarten haben die Rocotopflanzen wunderschöne blau-violette Blüten, die zum Blütengrund hin heller werden. Die Früchte der Rocoto sind fünf bis 8 Zentimeter breit und etwa neun Zentimeter lang. Die Samen sind braun-schwarz.

Das ist der ideale Standort für Rocotopflanzen

Auch wenn die Rocotopflanzen in ihrer Heimat winterfest bis -5° C sind, bei uns sind sie es nicht. Die Chilipflanzen mögen es warm, windgeschützt und sonnig. Möchten Sie die Rocotopflanzen überwintern, sollten Sie diese gleich in ein Pflanzgefäß setzen. Chilipflanzen benötigen als Starkzehrer einen humosen und nährstoffreichen Boden. Es bietet sich deshalb an, die Beete bereits früh gut vorzubereiten und Mist oder Kompost einzubringen. Ein lockerer und durchlässiger Boden sorgt für den richtigen Wasserablauf. Schwere Böden sollten Sie unbedingt mit Sand durchlässiger machen, denn die Pflanzen mögen keine Staunässe.

Ihre Rocotopflanzen treffen ein

Packen Sie die Rocotopflanzen sofort aus. Die Pflanzen waren lange im dunklen Paket eingesperrt und sind nun gestresst. Sie brauchen deshalb etwas Erholung. Gießen Sie die Pflanzen vorsichtig an und stellen Sie diese an einen hellen, nicht zu warmen Platz. Nach ein paar Tagen sind die Rocotopflanzen wieder fit.

Härten Sie die Rocotopflanzen vor dem Auszug ab

Die Rocotopflanzen sind in unserer Gärtnerei wohlbehütet aufgewachsen. Die klimatischen Bedingungen im Gewächshaus oder am Küchenfenster sind völlig andere als draußen im Garten oder auf dem Balkon. Bevor Sie die Pflanzen auspflanzen, sollte Sie diese deshalb erst einmal an die neuen Bedingungen gewöhnen. Ein bis zwei Wochen vor dem Auspflanzen stellen Sie diese für ein paar Stunden ins Freie. Beginnen Sie langsam und steigern Sie die Zeit. Stellen Sie die Chilipflanzen nicht gleich in die Sonne. Ein halbschattiger Platz, der vor Wind geschützt ist, ist die bessere Wahl.

Jetzt geht es raus in den Garten

Nach den Eisheiligen, wenn keine Frostnächte mehr zu erwarten sind, dürfen die Rocotopflanzen endlich ausziehen. Die Temperaturen sollten auch bei Nacht bei mindestens 15° C liegen. Die Pflanzlöcher heben Sie so tief aus, dass die Pflanzen etwas tiefer als bisher stehen. Den Wurzelballen sollten Sie noch mit etwa fünf Zentimeter Erde bedecken können. Zwischen den Pflanzen halten Sie einen Abstand von mindestens 60 Zentimeter ein.

Möchten Sie die Rocotopflanzen überwintern, ist es ratsam, diese gleich in ein Pflanzgefäß zu setzen, da Chilipflanzen nur ungern umgepflanzt werden möchten. Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß. Der Topf sollte mindestens 20 Liter fassen. Wichtig ist, dass das Gefäß über ein Ablaufloch verfügt, denn auf Staunässe reagieren Chilipflanzen sehr empfindlich. Hochwertige Gartenerde ist zum Pflanzen geeignet.

Mit etwas Pflege zur reichen Ernte

Ausreichend Wasser und Nährstoffe genügen den Rocotopflanzen. Verwenden Sie zum Düngen einen organischen Chilidünger. Auch Pflanzenjauche können Sie verwenden. Düngen Sie regelmäßig. Zu Beginn reicht eine 14-tägige Düngung. Ab dem Fruchtansatz sollten Sie wöchentlich düngen. Gießen Sie mit Regenwasser. Das ist nicht zu kalt und beeinflusst auch den ph-Wert des Bodens nicht.

Holen Sie die Rocotopflanzen vor dem ersten Frost ins Haus und schneiden Sie diese zurück, wenn Sie keinen warmen Wintergarten oder Warmgewächshaus haben, wo die Pflanzen weiter wachsen können. Je nach Sorte schneiden Sie die Pflanzen auf 20 bis 40 Zentimeter Höhe zurück. Wenn Sie die Blätter entfernen, können Sie verhindern, dass Sie Schädlinge mit einschleppen. Duschen Sie die Rocotos auch noch mal gründlich ab. Bei der Kaltüberwinterung reichen Temperaturen zwischen 5 und 10° C.

Jetzt sind die Rocotochilis reif

Rocotochilis haben ein sehr charakteristisches Aroma. Der Geschmack ist sehr fruchtig mit einer exotischen Note. Die dickfleischigen Früchte werden in Südamerika gern frisch verwendet in Salsa oder Saucen. Aber auch gefüllt sind sie eine Köstlichkeit. Zum Trocknen sind die Chilis eher nicht geeignet. Sie können diese aber einfrieren.

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