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Blumensamen Spinnenblumensamen

Spinnenblumen – bizarre Grazien im Garten

Spinnenblumen wirken in bunten, sommerlichen Blumenbeeten sehr bizarr. Die südamerikanische Schönheit ist ein echter Hingucker, der durch seine außergewöhnlichen Blüten sofort ins Auge fällt. Viel Pflege benötigen die Blumen nicht. Allerdings sollten Sie für eine unermüdliche Blütenfülle die Samenschoten regelmäßig entfernen. Spinnenblumen sind sehr robust und werden kaum von Krankheiten befallen.

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Spinnenblumen aus Südamerika im heimischen Garten

Spinnenblumen sind in Südamerika beheimatet. Die Blumen mit dem botanischen Namen Tarenaya hassleriana ist vor allem in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay zu finden. Als Neophyt sind die Blumen auch in Mexiko und auf den karibischen Inseln zu finden. Der Name Spinnenblume kommt von den langen, abstehenden Staubfäden. Irgendwie erinnern diese an Spinnenbeine. Die Pflanze ist krautig und ausdauernd. In unseren Regionen blühen die Blumen von Juli bis in den Oktober. Bei guter Pflege erreichen die Spinnenblumen eine Höhe von 80 bis 100 Zentimetern. Manchmal kommen sie sogar auf 150 Zentimeter. Zahlreiche Blüten stehen in den traubenartigen Blütenständen zusammen. Die Farben reichen von Weiß über Rosa bis hin zum kräftigen Rot.

Ein sonniges Plätzchen für die Spinnenblumen

Spinnenblumen sind wahre Sonnenanbeter und wollen deshalb einen vollsonnigen Platz im Garten oder im Topf auf dem Balkon. Sie ist warmes Klima gewohnt und möchte das auch in unseren Breitengraden nicht missen. Der Boden soll locker, mäßig trocken bis leicht feucht und humos sein. Außerdem ist ein durchlässiger Boden erforderlich, denn Staunnässe mag die Spinnenblume so gar nicht.

So kommen Spinnenblumensamen in die Erde

Spinnenblumen ziehen Sie am besten im Haus auf der warmen und sonnigen Fensterbank vor. Ab März können Sie die Spinnenblumensamen in die Erde bringen. Die Keimtemperatur liegt zwischen 18 und 20° C. Nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai, dürfen die Pflanzen in die Erde im Freien. Setzen Sie mehrere Pflanzen zusammen. Der Pflanzabstand beträgt 40 Zentimeter. Von Natur aus wachsen die Spinnenblumen aufrecht. Kürzen Sie die Pflanzen zeitig ein, das fördert die Bildung von Seitentrieben und es entwickelt sich schon fast ein Busch.

Spinnenblumen pflegen – so geht es

Spinnenblumen benötigen Dünger und Wasser. Wenn Sie regelmäßig mit einem organischen Flüssigdünger die Pflanzen versorgen, können Sie sich über eine grandiose Blütenfülle bis zum ersten Frost freuen. Kurze Trockenphasen machen der Spinnenblume nichts aus, denn die Blumen sind ein warmes Klima gewöhnt. In Trockenperioden sollten Sie aber gießen, damit sich viele Blüten entwickeln. Knipsen Sie die Samenschoten regelmäßig ab. So bilden sich immer neue Blüten. Einige Schoten können Sie ausreifen lassen. Damit gewinnen Sie Saatgut fürs folgende Jahr.

Spinnenblumen gehören unbedingt in naturnahe Gärten

Die bizarren Blüten der Spinnenblumen sind schon eine Augenweide. In Blumenrabatten passen sie wunderbar zu Phlox, Malven, Rittersporn und vielen anderen stehenden Blumenarten. Besonders gut wirken die Blumen in Bauerngärten und naturnahen Gärten. Sie können die Blumen auch auf dem Balkon kultivieren. In Kübeln sollten Sie aber nur zwei bis drei Pflanzen unterbringen. Achten Sie darauf, dass der Topf einen guten Wasserabzug hat.