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Botanische Narzissen – wilde Narzissen im Garten

Botanische Narzissen sind auch unter dem Namen Wildnarzissen bekannt. Die Zwiebelpflanzen sind in Europa heimisch und fühlen sich im Garten und auf dem Balkon recht wohl, denn sie sind anspruchslos. Im Garten und auf dem Balkon gehören sie unbedingt zur Frühlingsbepflanzung dazu. Die winterharten Blumenzwiebeln treiben jedes Jahr wieder und neigen zum Verwildern. Im Garten vermehren sich die botanischen Narzissen schnell und sind im Frühjahr eine echte Attraktion.

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Botanische Narzissen – woher kommt die Narzissenart

Botanische Narzissen tragen den wissenschaftlichen Namen Narcissus bulbacodium. Wie alle anderen Narzissen gehören auch sie zu den Amaryllisgewächsen. Umgangssprachlich werden sie als Osterglocken oder Wildnarzissen bezeichnet. Ursprünglich kommen botanische Narzissen aus Spanien. Inzwischen haben sie sich aber auch in Europa verbreitet und so kann es sein, dass Sie an Waldrändern und auf feuchten Wiesen den Blumen im Frühjahr begegnen. Die Zwiebeln der botanische Narzissen sind sehr winterhart aber giftig. Die Blumen erreichen eine Höhe von etwa 15 bis 20 Zentimeter. Die Blätter sind linear und wirken fast grasartig. Die Farbe liegt zwischen mittelgrün und dunkelgrün. Botanische Narzissen gibt es in Weiß und Gelb oder Mischungen aus beiden Farben.

Der beste Standort für botanische Narzissen

Botanische Narzissen mögen einen sehr sonnigen Platz, gedeihen aber auch noch im Halbschatten. Der Boden sollte feucht, frisch und sehr durchlässig sein. Sandige Böden sind also ideal für die botanischen Narzissen. Der Boden sollte weder zum Austrocknen noch zur Staunässe neigen, obwohl Narzissen mit etwas mehr Nässe besser zurecht kommen, als andere Blumenzwiebeln.

So kommen die Blumenzwiebeln der botanischen Narzissen in die Erde

Nun heben Sie das Pflanzloch aus. Am besten funktioniert das mit einem Zwiebelpflanzer. Botanische Narzissen werden etwa fünf bis sieben Zentimeter tief gepflanzt. Als Regel gilt: die Pflanztiefe sollte etwa die dreifache Zwiebellänge betragen. Der Pflanzabstand zwischen den Narzissen-Zwiebeln variiert nach Wuchshöhe. Dort sollten Sie sich an die Angaben des Herstellers halten. Pflanzen Sie botanische Narzissen in großen Gruppen. So kommen sie am besten zur Geltung. Nach dem Pflanzen sollten Sie die Blumenzwiebeln gut angießen.

Botanische Narzissen sind sehr pflegeleicht

Nach dem Pflanzen brauchen botanische Narzissen kaum Pflege. Sie sollten lediglich die Erde feucht halten. Ansonsten brauchen Sie nichts zu tun. Die Blütenstände können Sie nach dem Blühen entfernen. Dadurch wird der Blumenzwiebel nicht so viel Kraft entzogen. Die Blätter bleiben stehen, bis sie verwelkt sind. Über diese speichert die Narzissenzwiebel Nährstoffe für die nächste Saison.

Botanische Narzissen für jede Gelegenheit

Botanische Narzissen können Sie nicht nur in den Garten pflanzen. Sie lassen sich auch sehr gut in Blumentöpfen kultivieren, die dann auf Balkon und Terrasse kommen. Dort sollten Sie lediglich achtgeben, dass die Töpfe im Winter nicht durchfrieren. Sie können die botanischen Narzissen auch auf eine helle und kühle Fensterbank stellen. Botanische Narzissen sind aber auch wunderbare Schnittblumen. In Frühlingssträußen bringen sie die erste Frühlingsstimmung ins Haus. Allerdings sollten sie nicht mit anderen Blumen im Strauß sein, da botanische Narzissen einen giftigen Schleim ausscheiden, der andere Blumen schneller welken lässt.