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Gemüsesamen Erdnusssamen

Erdnüsse aus dem eigenen Garten – kleine Exoten aus Beet und Topf

Erdnüsse aus eigener Zucht? Ja, auch Exoten wachsen bei uns. Natürlich wollen Erdnüsse nicht im Garten überwintern. Dafür ist es der wärmeliebenden Pflanze in unseren Regionen viel zu kalt. Aber im Topf oder an geschützten Standorten im Garten gedeiht die Erdnuss auch bei uns. Die knackigen Nüsschen können Sie in vielen Gerichten verwenden oder am Abend mit Freunden zusammen knabbern. Und aus dem eigenen Garten schmecken die Erdnüsse besonders gut.

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Erdnüsse – leckere Nüsse aus Südamerika

Genaugenommen sind die Nüsse gar keine Nüsse, sondern zählen zu den Bohnen und Erbsen. Ursprünglich stammen sie aus Südamerika, wo es etwa 69 Arten gibt, die regionale gedeihen. Heute werden Erdnüsse natürlich in vielen tropischen und subtropischen Anbaugebieten kultiviert.

Erdnüsse sind einjährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind kahl bis behaart und werden bis zu 80 Zentimeter lang. Die Laubblätter sind wechselständig. Von Mai bis August blühen Erdnusspflanzen mit ihren wundervollen, goldgelben Schmetterlingsblüten. Der Fruchtknoten mit der Samenanlage bildet einen Fruchtträger. Dieser schiebt sich etwa fünf Zentimeter tief in den Boden. An der Spitze entwickeln sich die Früchte – die Erdnüsse.

Der beste Standort für Erdnüsse

Erdnüsse kommen aus tropischen und subtropischen Regionen. Deshalb möchten sie auch hier einen warmen und sonnigen Platz, der etwas geschützt ist. Am besten ist es, wenn Sie die Pflanzen im Haus vorziehen. Aber ganz gleich, ob Sie die Erdnüsse im Freien oder im Haus anbauen, ein Platz mit viel Sonne – durchaus auch mit direkter Sonneneinstrahlung – ist der beste Platz. Der Boden soll locker und humusreich sein. Staunässe darf nicht entstehen, der Boden sollte deshalb durchlässig sein. Auch zu stark gedüngte Böden schaden mehr als sie nützen.

Erdnusssamen aussäen – so funktioniert es

Ziehen Sie am besten die Erdnüsse an einem warmen Fensterplatz vor. Perfekt sind Temperaturen zwischen 25 und 28° C. Erdnüsse benötigen wirklich eine hohe Temperatur. Ein Zimmergewächshaus oder Ähnliches ist deshalb eine gute Wahl, denn nicht jeder fühlt sich bei Raumtemperaturen von 28° C wohl. Im Haus können Sie die Erdnüsse ab Anfang April aussäen. Möchten Sie die Erdnüsse auch im Zimmer kultivieren, können Sie natürlich auch jeden anderen Aussaatzeitpunkt wählen.

Lassen Sie die Samen vor der Aussaat 24 Stunden im warmen Wasser quellen. Dann kommen die Samen in nährstoffarme Anzuchterde. Für einen 10 Zentimeter großen Topf sollten Sie drei bis vier Samen einplanen. Die Samen kommen einen Zentimeter tief in die Erde. Mit etwas Glück erfolgt die Keimung nach fünf bis acht Tagen. Manchmal kann es aber auch länger dauern. Sind die Pflanzen zehn Zentimeter groß, werden sie pikiert. Erst wenn die Außentemperaturen bei dauerhaft 20° C liegen, kommen die Pflanzen ins Freie.

Erdnüsse pflegen ist kein Hexenwerk

Wichtig ist, dass der Boden um die Erdnusspflanze immer schön locker ist, denn nur so können die Karpophore, an denen sich dann die Erdnüsse bilden, eindringen. Wenn sich keine neuen Blüten mehr bilden, häufeln Sie die Pflanze leicht an.

Gießen Sie Erdnüsse nicht zu großzügig. Es genügt, wenn Sie die obere Schicht befeuchten. Ab und zu darf der Boden auch mal leicht austrocknen. Eine Düngung mit einem organischen Dünger unterstützt die Bildung der Früchte. Es genügen aber kleine Mengen Dünger.

Geerntet wird etwa sechs Monate nach der Aussaat. Ob die Früchte reif sind, sehen Sie daran, dass die Mutterpflanze welkt. Im Garten heben Sie die Pflanze mit der Grabegabel vorsichtig aus und schütteln die Erde ab. Danach hängen Sie die Pflanze zwei Wochen zum Trocknen auf. Anschließend lösen Sie die Früchte und lassen diese zwei weitere Wochen trocknen.

Beachten Sie, dass rohe Erdnüsse nicht so gut bekömmlich sind. Besser ist, Sie rösten die Erdnüsse.