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Kräutersamen Heilpflanzensamen

Heilpflanzen aus dem eigenen Garten

Möchten Sie Ihren Tee, die Tinktur oder Salbe selbst herstellen, sind je nach Anwendungszweck viele Heilkräuter erforderlich. Nicht jede Pflanze wächst bei Ihnen in der Umgebung. Im Garten können Sie viele Heilpflanzen anbauen und haben so immer einen sicheren Vorrat. Die meisten Heilkräuter brauchen nur wenig Pflege. Einmal angesät samen sie sich häufig selbst aus und kommen immer wieder, wenn die Bedingungen stimmen.

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Was sind Heilkräuter und Heilpflanzen?

Heilpflanzen sind Nutzpflanzen, die zur Linderung von verschiedenen Krankheiten angewendet werden. Viele der Pflanzen werden noch heute in der modernen Medizin verwendet. Einige waren schon vor mehr als tausend Jahren bekannt. Bereits die griechischen Gelehrten Aristoteles und Theophrast beschrieben die Anwendungen von Heilpflanzen. Dioskurides verfasste Texte zur Anwendung und Aufbewahrung von Heilpflanzen. Und Karl der Große erwähnte Heilpflanzen sogar in seiner Landgüterverordnung. Besonders in Klostern wurden die Heilpflanzen angebaut, immer mit dem Zweck, daraus Tinkturen, Salben, Tees und vieles mehr zu machen, um den Menschen und Tieren zu helfen.

Der ideale Standort für Heilpflanzen

Den gibt es eigentlich nicht, denn jedes Heilkraut hat so seine eigenen Ansprüche. Brennnessel, Bärlauch, Ackerschachtelhalm und Knoblauchsrauke gedeihen auch im Schatten. Mediterrane Kräuter wie Salbei, Rosmarin und Thymian wollen es lieber sonnig und warm. Frauenmantel, Liebstöckel, Ringelblume und Brunnenkresse reicht schon der Halbschatten. Auch beim Boden stellen die Heilpflanzen sehr unterschiedliche Ansprüche. Heilpflanzen, die ursprünglich aus wärmeren Regionen kommen, mögen einen nicht so nährstoffreichen und trockenen Boden. Heimischen Pflanzen wollen es lieber etwas feuchter. Heilpflanzen können Sie nicht nur im Garten anbauen, sondern auch auf dem Balkon. Dabei sollten Sie aber eine gute Auswahl treffen, da nicht jede Pflanze für den Topf geeignet ist.

Wohin mit Heilpflanzen?

Optimal sind Heilpflanzen in einer Kräuterspirale untergebracht, da diese verschiedene Klimazone durch ihren dreidimensionalen Aufbau imitiert. Sie haben also die Möglichkeit, auf engen Raum viele Heilpflanzen unterzubringen. Manche Heilpflanzen sind auch im Blumenbeet gut aufgehoben wie zum Beispiel die Wilde Malve, Lavendel, Ringelblume oder Schafgarbe. Sie verfügen nicht nur über heilende Inhaltsstoffe sondern auch über zauberhafte Blüten, an denen sich so manches Insekten erfreut.

Welche Heilpflanzen gehören in den Garten?

Im Prinzip können Sie fast alle Heilpflanzen im Garten anbauen, sofern diese mit unserem Klima zurechtkommen. Welche Heilkräuter Sie anbauen, richtet sich auch nach Ihrem Bedarf. Einige Heilkräuter sind aber ein unbedingtes Muss, weil sie bei vielen Gelegenheiten unterstützend helfen können. Thymian bei Husten, Salbei gegen die Zahnfleischentzündung oder Pfefferminze gegen die Magenbeschwerden sollten in einem guten Heilkräuter-Garten zu finden sein. Auch die Brennnessel ist eine tolle Heilpflanze, die durch ihre entzündungshemmende Wirkung bei vielen Erkrankungen unterstützend wirken kann. Gerade für den Anfang sollten Sie sich für klassische Heilpflanzen entscheiden wie Kamille, Lavendel, Rosmarin, Zitronenmelisse und einige andere.

Wie können Sie Heilpflanzen nutzen?

Heilpflanzen aus dem eigenen Garten haben einen großen Vorteil: Sie wissen genau, dass die Pflanzen Bio sind, wenn Sie bei der Anzucht keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt haben. Auch eine Verwechslungsgefahr besteht nicht, wenn Sie die Heilkräuter gut kennen und ausreichend beschildert haben. Heilkräuter und Heilpflanzen können Sie in den meisten Fällen sowohl frisch als auch getrocknet verwenden. Am besten trocknen Sie die Pflanzen in Sträußen gebunden an frischer Luft. Sie können die Heilpflanzen aber auch gleich zu Tinkturen, Salben, Cremes oder Auszügen verarbeiten.