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Gründünger

Gründüngung – düngen Sie Ihren Garten natürlich

Gründüngung ist ideal, um den Garten effektiv zu düngen und die Bodenstruktur zu verbessern. Verschiedene Pflanzen sind für eine Gründung im Garten geeignet. Die Pflanzen werden bei der Gründüngung nicht geerntet, sondern untergepflügt oder gemulcht. Gründüngung können Sie vor oder nach der eigentlichen Kultur anbauen oder als eigentliche Nutzpflanze nutzen. Mit der Gründüngung werten Sie den Boden im Garten natürlich auf, ohne den Einsatz von konventionell hergestellten Düngemitteln.

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Was kann Gründüngung?

Gründüngung verbessert eine Vielzahl von Bodeneigenschaften. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Gründüngung nur eine Art Dünger ist und den Boden mit Nährstoffen anreichert. Gründüngung kann viel mehr. Neben der Anreicherung des Bodens mit Nährstoffen werden auch Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten an die Oberfläche und so in Wurzelnähe von Nutzpflanzen befördert. Außerdem wird die Bodenstruktur aufgelockert, was besonders bei schweren Böden sehr förderlich ist. Gründüngung macht auch das Umgraben im Herbst unnötig. Aus den Pflanzenresten entsteht hochwertiger Humus. Zusätzlich wird das Wachstum von Unkraut unterdrückt. Es entsteht ein besseres und ausgeglichenes Bodenklima, die Durchlüftung wird optimiert und die organischen Substanzen der Gründüngung aktivieren das Bodenleben.

Der passende Standort für die Gründüngung

Wie jede Pflanze hat auch die Gründüngung ein paar Anforderungen an den Standort und den Boden. Je nach Pflanzenart kommen verschiedene Bodenarten infrage. So mag der Buchweizen eher leicht saure Böden. Lupinen sind als Gründüngung für schwere Böden ideal, denn sie wurzeln bis zu zwei Meter tief. Den Bienenfreund können Sie auch im Schatten nutzen. Er unterdrückt besonders gut das Unkraut. Haben Sie unerwünschte Nematoden im Garten, kommt die Studentenblume zum Einsatz. Rotklee bildet Stickstoff und lockert den Boden auf. Ringelblumen sorgen für eine gute Durchlüftung des Bodens. Malven können Sie auch auf trockenen Böden nutzen. Sie wird vor allem bei Bodenverdichtungen eingesetzt. Prüfen Sie Ihren Boden und entscheiden Sie sich dann gezielt für eine Gründüngung.

Gründüngung aussäen – so geht es

Gründüngung wird je nach Pflanzenart zwischen März und Oktober an Ort und Stelle im Garten ausgebracht. Bereiten Sie die Fläche wie bei der Ansaat von Rasen vor. Entfernen Sie das gröbste Unkraut und arbeiten Sie den Boden mit dem Kultivator durch. Einebnen müssen Sie die Beete nicht. Das Saatgut wird breitwürfig ausgebracht. Das können Sie per Hand aber auch mit dem Streuwagen machen. Optimal ist es, wenn Sie die Samen mit einer breiten Harke einarbeiten. Zum Schluss wird die Fläche mit einer Rasenwalze noch einmal leicht verdichtet. Damit das Saatgut schnell keimt, sollten Sie die Fläche bewässern.

So arbeiten Sie die Gründüngung ein

Bevor die Samen reif sind, wird die Gründüngung gemäht und dann auf der Fläche liegengelassen. Die Gründüngung soll dort verrotten. Das kann zwischen fünf und zehn Wochen dauern. Mähen Sie die Pflanzen nicht früher ab, da sonst das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist.

Einige Pflanzen wie Kresse und Feldsalat können Sie auch als Kurzeinsaat nutzen. Diese können Sie noch vor der Bestellung des Beetes ausbringen. Haben die Pflanzen eine Höhe von fünf Zentimetern erreicht, wird gemäht. Etwa nach drei Wochen kann das Beet bestellt werden.

Ideal ist es immer, wenn Sie die Gründüngung mit einem Rasenmäher abmähen, da dabei die Pflanzen gut zerkleinert werden und schneller verrotten. Aber auch eine Sense oder ein Freischneider sind dafür geeignet.