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Molluskizide – so wird Ihre Ernte vor Schnecken geschützt

Einige Arten von Schnecken können Gärtnern das Leben schwer machen. Die gefräßigen Schnecken können große Teile der Gartenpflanzen in einer Nacht zunichtemachen. Sie fressen Salat, junge Pflanzen und saftige Früchte. Vor allem Kulturpflanzen sind das Ziel der Schnecken. Mit Molluskiziden können Sie die Schnecken im Garten in Schach halten. Ob Schneckenbarriere oder Schneckenkorn – die Mittel schützen Ihre Pflanzen vor Weichtieren.

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Was sind Molluskizide?

Molluskizide sind chemische Mittel, die Mollusken (Weichtiere) abtöten. Im Garten sind das vor allem Schnecken. Die Produkte basieren auf den Inhaltsstoffen Metaldehyd oder Aluminiumsulfat. Dazu kommen weitere Wirkstoffe. Die Inhaltsstoffe verfügen über austrocknende Eigenschaften. Dadurch entsteht ein Flüssigkeitsverlust bei den Tieren und diese sterben ab. Am bekanntesten ist das Produkt Schneckenkorn.

Molluskizide gibt es mit verschiedenen Wirkstoffen. Am besten verwenden Sie ein Produkt mit Eisen-III-Phosphat, einem natürlichen Mineral. Wie viele andere natürliche Produkte braucht es zwar etwas länger und mehr zum Wirken, ist aber umweltfreundlicher und ungefährlich für Haustiere und andere Tiere. Die Ernte kann jederzeit verwendet werden.

So verwenden Sie Schneckenkorn und andere Molluskizide

Richtig angewendet ist Schneckenkorn besser als sein Ruf. Besonders dann, wenn die Schnecken sich im Garten schon niedergelassen und ihre Eier abgelegt haben, ist den Weichtieren kaum noch beizukommen. Da hilft auch das Absammeln nicht mehr.

Setzen Sie Molluskizide früh ein. Je eher Sie beginnen, das Produkt im Garten auszubringen, desto besser. Schnecken werden so früh vernichtet und können keine Gelege mehr hinterlassen. Bei der Dosierung sollten Sie sich an die Angaben der Hersteller halten. Bringen Sie nicht zu viel aus. Besser ist es, Schneckenkorn sparsam um die gefährdeten Bereiche zu streuen. Beginnen Sie gleich im Frühjahr mit der Schneckenbekämpfung. Sind die Beete erst einmal dicht bewachsen, wird es schwierig, die Schnecken fern zuhalten.

Verwenden Sie Molluskizide verantwortungsvoll

Setzen Sie Molluskizide zeitig ein. Bereits im März können Sie die Produkte ausbringen. So werden schon viele Schnecken und andere Weichtiere beseitigt. Sie brauchen über die Gartensaison weniger Schneckenkorn, da weniger Schnecken natürlich auch weniger Eier ablegen und eine Invasion gar nicht erst entsteht. Beim Einsatz halten Sie sich an die Mengenangaben auf der Verpackung.

So unterstützen Sie Molluskizide

Wenn Sie den Einsatz von Schneckenkorn möglichst gering halten möchten, gibt es viele Maßnahmen, die Sie schon vorbeugend gegen Schnecken einsetzen können. Sie können den Schneckenbestand deutlich reduzieren.

Gießen Sie unbedingt am Morgen. Wenn Sie am Abend gießen, schaffen Sie ideale Bedingungen für die Weichtiere, die es nachts schon feucht lieben. Die Wege zu und um Ihren Garten sollten Sie trocken halten. So verhindern Sie, dass Schnecken zuwandern. Sorgen Sie für optimale Bedingungen für die natürlichen Feinde der Schnecken. Kröten, Igel, Maulwurf, Spitzmaus und Laufkäfer sollten sich in Ihrem Garten wohlfühlen, denn diese vertilgen nicht nur Schnecken, sondern auch deren Gelege. Den Schnecken sollten Sie die Bewegung in Ihrem Garten erschweren. Schneckenzäune, Streifen mit trockener Asche, Kalk oder auch Fichtennadeln machen es den Schnecken schwer. Hochbeete können Sie mit einem Anstrich versehen, der Schnecken abwehrt. Sie können Ihren Garten auch mit diversen Pflanzen schützen. Pflanzen Sie um Ihre Gemüsebeete gerb- und bitterstoffhaltige Pflanzen und Pflanzen mit ätherischen Ölen. Diese mögen Schnecken nämlich gar nicht.

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