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Prärielilien – Blütenkerzen mit Wow-Effekt

Die hohen Blüten der Prärielilie bilden im Frühling einen wunderbaren Übergang von Tulpen und Narzissen zu den Sommerblumen. Die filigranen Schönheiten blühen im Spätfrühling in den Farben Weiß, Blau und Violett. Prärielilien kommen ursprünglich aus Nordamerika. Ihren Namen haben sie von den Indianern, die die Blumenzwiebeln kochten. Im Frühling blüht die Camassia bevor die Sommerblumen kommen und wenn Tulpen und andere Frühlingsblüher verwelkt sind.

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Prärielilien – die Nordamerikaner im Garten

Prärielilien tragen den botanischen Namen Camassia. Sie gehören zur Familie der Spargelgewächse. Und das sieht man den Blumen auch an. Die ausdauernd, krautige Pflanze mit Zwiebel wird je nach Art zwischen 30 und 110 Zentimeter hoch. Die schmalen Blätter stehen in einer Rosette. Die traubenartigen Blütenstände verfügen über zahlreiche kleine Blüten in Sternenform.

Prärielilien werden auch als Präriekerze bezeichnet. Für die Nordamerikaner war die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle. Die Zwiebeln, die nur gekocht genießbar sind, erinnern an den Geschmack von Süßkartoffeln. Getrocknet wurden sie auch als Mehl verwendet. Prärielilien sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten.

Diesen Platz lieben Prärielilien

Prärielilien mögen einen sonnigen bis absonnigen Standort. Je sonniger die Blumen stehen, desto mehr müssen Sie darauf achten, dass der Boden feucht ist, denn in ihrer Heimat ist die Prärielilie vor allem auf feuchten Wiesen zu finden. Haben Sie einen trockenen Boden im Garten, sollten Sie die Blumenzwiebeln lieber etwas halbschattig setzen. Suchen Sie einen warmen und windgeschützten Platz für die Frühlingsblüher.

Der Boden sollte sandig-lehmig, nährstoffreich und humos sein. Wichtig ist ein durchlässiger Boden, denn Staunässe lässt die Zwiebeln faulen. Lang anhaltende Trockenheit sollten Sie ebenso vermeiden.

So kommen die Blumenzwiebeln der Prärielilie in den Boden

Prärielilien können Sie von September bis in den Herbst pflanzen. Solange es keinen Frost gibt, dürfen die Blumenzwiebeln in den Boden. Bereiten Sie das Beet gut vor, lockern Sie den Boden tiefgründig auf und entfernen Sie Unkraut und Wurzeln.

Setzen Sie die Zwiebeln am besten in kleinen Gruppen. Der Pflanzabstand beträgt etwa 15 Zentimeter. Die Blumenzwiebeln setzen Sie circa zehn Zentimeter tief. Sehr gut lassen sich die Blumenzwiebeln der Prärielilie mit einem Zwiebelpflanzer setzen. Nach dem Pflanzen gießen Sie die Prärielilie gut an.

Etwas Pflege mag die Prärielilie

Auf jeden Fall sollten Sie die Prärielilie bei Trockenheit gießen. Besonders im Frühjahr benötigt die Pflanze ausreichend Wasser. Lediglich in der Ruhephase darf der Boden trocken sein. Die Blätter werden erst zurückgeschnitten, wenn sie verwelkt sind. Möchten Sie vermeiden, dass die Prärielilien aussamen, sollten Sie die Blüten entfernen, bevor die Samen reif sind.

Prärielilien sind nur bedingt winterhart. Es empfiehlt sich deshalb, die Blumenzwiebeln mit Laub oder anderem organischem Material abzudecken. Sie können die Blumenzwiebeln auch ausgraben und an einem dunklen, trockenen und frostfreien Ort aufbewahren.

Prärielilien für Garten und Wohnzimmer

Prärielilien gehören durch ihre bizarre Schönheit unbedingt ins Blumenbeet. Die blauen und weißen Blütenkerzen harmonieren perfekt mit Tulpen, Akelei und Pfingstrosen. Besonders wohl fühlen sie sich an einem Teichufer. Sie können die langen Blüten aber auch für die Vase in Blumensträußen verarbeiten.