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Zuckererbsen – süße Nascherei und frische Versuchung

Das Einfachste kann manchmal das Beste sein. Zuckererbsen sind ein Gemüse, das selbst kleine Kinder lieben. Die süßen Schoten schmecken frisch aber auch in vielen Gerichten. In Ihrem Garten können Sie Zuckererbsen ganz einfach kultivieren. Am richtigen Platz bringen sie einen reichen Ertrag. Säen Sie Zuckererbsen zu versetzten Zeiten, so haben Sie eine lange Erntezeit. Zahlreiche Sorten lassen keine Wünsche offen.

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Zuckererbsen – die ältesten Kulturpflanzen der Welt

Wie andere Erbsen auch gehören die Zuckererbsen zur ältesten Kulturpflanze der Welt. Die Gemüsesorte stammt ursprünglich aus dem vorderen Asien. Aufgrund des hohen Proteingehaltes dienten Erbsen schon immer als wichtige Nahrungsquelle.

Im Gegensatz zu Markerbsen und Palerbsen können Sie bei Zuckererbsen die Schoten mitessen. Zuckererbsen verfügen über den höchsten Zuckergehalt unter den Erbsen. Die Pflanzen der Zuckererbsen sind einjährig und klettern an allem hoch, was Sie ihnen bieten. Die Ranken können bis zu 150 Zentimeter lang werden. Zuckererbsen ernähren sich über die Knöllenbakterien an den Seitenwurzeln, die Stickstoff aus der Luft binden.

So bauen Sie Zuckererbsen im Garten an

Zuckererbsen möchten einen sonnigen und luftigen Standort. Der Boden sollte locker, tiefgründig, humos und gleichmäßig feucht sein. Bei zu sandigen oder zu schweren Böden müssen Sie etwas nachhelfen. Sandigen Boden können Sie mit einer Gabe von reifen Kompost aufwerten. Bei schweren Böden sollten Sie etwas Sand einbringen, um den Boden zu lockern.

Als Schwachzehrer sind Zuckerschoten gut geeignet als Vorfrucht. Sie können diese auch als Mischkultur mit Kohl, Möhren, Salat, Radieschen oder Fenchel anbauen. Säen Sie Zuckerschottensamen ab Ende April an Ort und Stelle aus. Die Bodentemperatur sollte mindestens 5°C betragen.

Lockern Sie den Boden vor der Aussaat gut auf und entfernen Sie Unkraut und Wurzeln. Vor dem Säen legen Sie die Erbsensamen in handwarmes Wasser und lassen diese 24 Stunde quellen. Dann kommen die Samen in drei Zentimeter tiefe Rillen. Aller fünf Zentimeter kommt ein Samenkorn in die Erde. Zwischen den Zeilen sollte ein Abstand von etwa 25 Zentimeter bestehen. Nach dem Säen werden die Zuckererbsensamen gut angegossen.

Zuckererbsen pflegen – so geht es

Bieten Sie Zuckererbsen eine Klettermöglichkeit. Diese sollte standfest sein und eine Höhe von mindestens 100 Zentimeter haben. Den Boden müssen Sie bis zum keimen der Zuckererbsen gut feucht halten. Danach können Sie etwas weniger gießen. Sind die Samen aufgelaufen, hacken Sie das Beet wöchentlich, um Unkraut zu entfernen und den Boden zu lockern. Für mehr Standfestigkeit lohnt es sich, die Pflänzchen leicht anzuhäufeln. Dünger benötigen Zuckerschoten nicht.

Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen etwa drei Monate. Die ersten Zuckerschoten können Sie schon ernten, wenn die Schoten zart und frischgrün sind. Die Erbsen sind dann zwar noch klein, die Schoten können Sie aber schon essen.

Haben Sie die Pflanzen komplett abgeerntet, sollten Sie diese einfach untergraben. Zuckererbsen samt Wurzel sind ein guter Dünger fürs Gemüsebeet. Allerdings sollten im nächsten Jahr hier keine Erbsen stehen.

Zuckererbsen für leckere Gerichte

Zuckererbsen schmecken immer noch am besten im Garten von der Pflanze in den Mund. Es gibt aber auch viele Gerichte. Zuckerschoten lassen sich gut als Gemüse oder in Gemüsemischungen verwenden. Unbedingt dazu gehören Zuckerschoten zu asiatischen Gerichten. Da die Zuckererbsen eine sehr feine Süße haben, können Sie diese hervorragend mit Fisch und hellem Geflügelfleisch kombinieren. Auch in Pasta oder in Salaten sind sie eine kulinarische Köstlichkeit.