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Feigenblattkürbis – der Exot unter den Kürbissorten

Der Feigenblattkürbis sieht äußerlich fast wie eine Melone aus. Die Blätter haben dem Kürbis seinen Namen gegeben. Die Kürbissorte ist sehr robust und gehört zu den alten Sorten. Das Fruchtfleisch ist herrlich süß. Der Feigenblattkürbis wird aber nicht nur zum Essen verwendet. Die Kürbissorte lässt sich wunderbar als Grundlage für die Veredlung von Melonen und Gurken verwenden. Der Kürbis ist also ein richtiger Allrounder.

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Ein wenig Geschichte rund um den Feigenblattkürbis

Sehr lange Zeit wurde angenommen, dass der Feigenblattkürbis, der mit botanischen Namen Cucurbita ficifolia heißt, aus Asien stammt. Wie alle anderen Arten stammt er aber aus Amerika. Wildformen gibt es vom Feigenblattkürbis nicht, diese Art ist nur als Kulturpflanze bekannt. Es wird vermutet, dass das Ursprungsgebiet in den Hochebenen von Mexiko liegt. Die Anbaugebiete des Feigenblattkürbis reichen von Nord-Mexiko über Argentinien bis hin nach Chile. Im 17. Jahrhundert gelangte die Kürbis-Art nach Frankreich, Portugal und Indien und verbreitete sich von dort aus nach Japan und auf die Philippinen. Mit anderen Kürbis-Arten lässt sich der Feigenblattkürbis nicht kreuzen. Der Feigenblattkürbis ist auch als Engelshaarkürbis, Malabarkürbis oder siamesische Kugel bekannt.

Der beste Standort für den Feigenblattkürbis

Wie alle Kürbissorten liebt auch der Feigenblattkürbis einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Ein Platz in der vollen Sonne ist genau richtig. Der Boden sollte humos, tiefgründig und nährstoffreich sein. Ideal ist ein Platz, der etwas feucht ist, aber nicht zur Staunässe neigt. Geeignet ist es, wenn Sie den Kürbis im Gewächshaus pflanzen oder direkt am Kompost.

So kommt der Feigenblattkürbissamen in die Erde

Feigenblattkürbisse haben wie alle Kürbis-Arten eine lange Vegetationsperiode. Sie sollten deshalb den Samen bereits ab März im Haus auf einer warmen Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Beachten Sie dabei eine Saattiefe von zwei Zentimetern. Ab Ende April, wenn die letzten Nachtfröste vorbei sind, können Sie die Kürbispflanzen auspflanzen. Wählen Sie dafür einen geschützten Ort, da bis zu den Eisheiligen noch Frost kommen kann. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von mindestens 80 Zentimetern liegen. Mit einem Rankengitter können Sie Platz sparen. Die Kürbispflanzen können dort empor ranken. Die Ranken werden bis zu 27 Metern lang. Wählen Sie deshalb ein robustes und hohes Gitter.

Feigenblattkürbisse brauchen nur wenig Pflege

Am richtigen Standort sind Feigenblattkürbisse sehr pflegeleicht. Lediglich beim Gießen sollten Sie nicht sparsam sein. Vermeiden Sie dabei aber Staunässe. Je nach Standort können Sie die Pflanzen düngen. Beim Anbau am Kompost ist das nicht nötig. Die Kürbisse benötigen etwa 120 Tage bis zur Reife. Im September werden die jungen Früchte geerntet. Im Dezember bis Januar sind die Früchte reif. Dank der harten Schale sind die Früchte bis zu zwei Jahre lagerfähig.

Die Verwendung von Feigenblattkürbis

Feigenblattkürbisse werden vielfältig verwendet. Die jungen, noch unreifen Früchte werden als Gemüse gekocht. Reife Früchte sind eine tolle Süßigkeit. Sie werden in Süßspeisen, Marmeladen oder Obstsalaten verwendet. Die Samen können Sie ebenfalls essen. Auch für die jungen Sprossachsen und die Blüten gibt es Rezepte. Feigenblattkürbisse sind ideal als Schädlingsbekämpfung. Wenn Sie die Pflanzen als Unterlage für Gurken, Mais oder Bohnen pflanzen, können Sie Parasiten von diesen Gemüsepflanzen fernhalten.