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Rote Beete, Gesundmacher aus dem eigenen Garten

Rote Beete – oder Rote Rüben – sind ein tolles Wintergemüse, das Sie vielfältig einsetzen können. Rote Beete lässt sich gut im eigenen Garten kultivieren. Sie sind pflegeleicht und gut lagerfähig. Da können Sie auch mal ein paar Rüben mehr anbauen. Rote Beete ist super gesund und sollte unbedingt in jedem Garten stehen. Wichtige Vitamine, Eisen, Folsäure und Mineralstoffe befinden sich in dem Gemüse.

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Woher kommt die Rote Beete?

Rote Beete, Rote Bete, Rote Rübe, Rahner – das sind nur einige Namen der typisch roten Knolle, die in fast jeder Region anders genannt wird. Die Rüben sind mit Mangold und Zuckerrüben verwandt und kommen aus dem Mittelmeerraum. Man vermutet ihren Ursprung in Nordafrika. Die Römer sollen das gesunde Gemüse mit nach Europa gebracht haben. Die gleichmäßig rote Farbe der Rübe wurde erst durch Veredlungen im 19. und 20. Jahrhundert erzielt.

Rote Beete ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr eine Blattrosette und die Rübe ausbildet. Die Rübe kann verschiedene Formen zwischen rund und birnenförmig annehmen. Gewichte von bis zu 600 g sind möglich. Die Schale ist dünn, das Fleisch ist saftig, aromatisch und knackig. Die Blätter erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimeter. Neben der Roten Beete gibt es auch gelbe und weiße Rüben.

Ein guter Platz für die Rote Beete

Am besten gedeihen Rote Beete auf einem vollsonnigen Platz, der warm ist. Aber auch im Halbschatten wächst das Gemüse gut, wenn auch nicht so ertragreich. Rote Beete sind Mittelzehrer. Sie wachsen auch auf leicht sandigen Böden, wenn diese locker und humusreich sind. Den Boden sollten Sie kurz vor der Aussaat nicht mit frischem Mist düngen. Besser ist eine Gabe reifer Kompost.

Rote Rüben lassen sich gut in Mischkultur anbauen. Dabei haben sich Erbsen, Bohnen und Kohlrabi als Partner bewährt. Das Gemüse sollten Sie nur aller vier Jahre aufs gleiche Beet anbauen.

Rote Rüben säen

Rote Bete können Sie vorziehen. Sie können aber auch gleich an Ort und Stelle aussäen. Vorgezogen wird ab Ende März auf der Fensterbank bei etwa 20° C. Nach dem Keimen dürfen die jungen Pflanzen etwas kälter stehen.

Möchten Sie Rote Rüben direkt am Platz aussäen, ist das ab Mitte April möglich. Optimal ist es, wenn Sie die Saat mit etwas Vlies abdecken. Der Samen der Roten Beete mag Temperaturen unter 7° C nicht, die Pflanzen schossen dann leicht.

Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von 25 bis 30 Zentimeter eingehalten werden. Der Pflanzabstand beträgt sieben bis zehn Zentimeter. Eventuell müssen Sie bei einer Direktsaat Pflanzen, die zu dicht stehen, entfernen.

Rote Beete braucht wenig Pflege

Damit die Rüben gut wachsen, brauchen sie regelmäßig Wasser. Aller drei Wochen können Sie die Rote Beete mit einer verdünnten Brennnesseljauche gießen, damit sie ausreichend Nährstoffe erhält. Das Wachstum wird durch Hacken gefördert. Durch Einbringen von Mulchmaterial können Sie den Boden locker und feucht halten.

Rote Beete in der Küche

Vor allem im Winter ist der Vitamin-C-reiche Rote Beete Salat der Klassiker. Zur Erkältungszeit gibt es nichts Besseres. Sie können aber noch viel mehr aus Rote Beete zaubern. Brotaufstrich oder Gemüse, Suppe oder Konfitüre und noch vieles mehr. Rote Rüben gehören unbedingt zur russischen Küche, sind aber auch in vielen anderen Ländern beliebt. Süß-sauer eingelegt schmecken sie ebenso lecker wie in herzhaften oder lieblichen Rezepten.