Begonie

Begonie Blumenzwiebel

Begonien sind zauberhafte Dauerblüher, die sich einfach in Kübeln oder Pflanzgefäßen für Balkon und Terrasse oder im Garten anbauen lassen. Begonien sind besonders durch den geringen Pflegeaufwand, den variablen Standort und die wunderschönen Farben beliebt. Das Farbspiel reicht vom reinen Weiß über viele Gelb- und Orangtöne bis hin zum feurigen Rot. Raffinierte Blütenformen machen das Feuerwerk der Blüten perfekt. Begonien setzen Highlights im Garten und auf dem Balkon.

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Begonie – eine anspruchslose Schönheit

Nur wenige Blumen sind so pflegeleicht wie Begonien. Knollenbegonien eignen sich für Garten und Balkon, können aber auch als Zimmerpflanze auf der Fensterbank gehalten werden. Die zu den Schiefblattgewächsen gehörenden Pflanzen gibt es in einer unglaublichen Vielfalt. Etwa 1.000 Arten und 12.000 Sorten gibt es weltweit von den Begonien. Neben einer riesigen Farbpalette gibt es die Blüten in verschiedenen Größen sowie als gefüllte und ungefüllte Variante. Außerdem unterscheiden sich die Arten in der Blüten- und Blattform.

Begonien gibt es auf der ganzen Welt. Sie fühlen sich hauptsächlich in tropischen bis subtropischen Regionen wohl. Mit dem Gattungsnamen wird Michel Bégon, ein Gefährte des Botanikers Charles Plumier, geehrt.

Begonien pflanzen ist ein Kinderspiel

Beim Pflanzen der unkomplizierten Begonien Blumenzwiebeln können Sie fast nichts verkehrt machen. Ideal ist es, wenn Sie die Begonien etwa im Februar aus dem Winterschlaf holen und einpflanzen. Die Blumenknollen werden in einen Topf gepflanzt und nur sehr leicht mit Erde bedeckt. Verzichten Sie auf einen Platz mit direkter Sonneneinstrahlung, zu viel Wasser und zu viel Wärme. All das mag die Begonie nicht. Stellen Sie den Topf auf eine helle Fensterbank und gießen Sie nur ab und zu.

Etwa ab Mai können Sie die Begonien ins Freie pflanzen. Die Eisheiligen sollten vorbei sein, sodass kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist. Staunässe sollten Sie wie bei allen Blumenzwiebeln vermeiden. In Töpfe und Pflanzkübel sollten Sie deshalb eine gute Drainage einbringen. Beim Auspflanzen auf ein Beet kann es vorteilhaft sein, wenn Sie dem Boden unter der Begonie etwas Sand zugeben, damit Wasser besser ablaufen kann.

Im Gegensatz zu vielen anderen Blumen mögen Begonien keine Sonne und stehen lieber im Schatten oder Halbschatten. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein. Für Blumenkästen gibt es spezielle Begonienerde, die Sie verwenden können. Der Abstand zwischen den Knollen sollte etwa bei 20 Zentimetern liegen.

Begonien benötigen nicht viel Pflege

Staunässe sollten Sie übers ganze Jahr meiden, denn diese mag keine Begonienart. Geben Sie der Pflanze regelmäßig Nährstoffe. So werden Sie den ganzen Sommer eine einzigartige Blütenpracht haben. Es genügt wenig Dünger, um die ohnehin blühfreudigen Pflanzen anzuregen. Geben Sie den Pflanzen aller 14 Tage etwas Flüssigdünger. Junge Triebspitzen sollten Sie zu Beginn entspitzen. Die Blüte wird so zwar etwas verzögert, aber die Pflanze wird buschiger und voller.

Verwelkte Blüten und Blätter sollten Sie regelmäßig entfernen, damit beugen Sie Krankheiten vor. Begonien werden gelegentlich von Echtem Mehltau befallen. Das kommt vor allem bei zu enger Bepflanzung und zu feuchter Erde vor. Sollte einer Ihrer Begonien die Pilzerkrankung bekommen, sollten Sie besser die ganze Pflanze entsorgen, damit andere Pflanzen sich nicht anstecken.

Da die Blumenzwiebeln nicht winterfest sind, werden Begonien über die kalte Jahreszeit ins Haus geholt. Entfernen Sie das Grün und lagern Sie die abgetrockneten Begonienknollen dunkel und kühl.

Begonien sind vielfältig einsetzbar

Am häufigsten sind Begonien heute als Balkonpflanze zu sehen. Die hübschen Blüten können in Blumenampeln, Pflanzenkästen und Blumentöpfen ein attraktiver Blumenschmuck sein. Aber auch auf Beeten, Rabatten und vor allem bei der Gräberbepflanzung werden die Blumen seit über 100 Jahren eingesetzt. Zum Bauerngarten gehört die Blumen unbedingt dazu.

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