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Blumensamen Leberbalsamsamen

Leberbalsam für Garten und Balkon

Die strauchigen Blumen mit den kleinen blau-violetten Blüten sind fast überall in Gärten zu sehen. Die Blumen sind unermüdlich und blühen bis weit in den November. Leberbalsam ist aber nicht nur ein toller Begleiter für Ringelblumen und Studentenblumen im Beet. Sie lassen sich auch gut auf Balkon und Terrasse anpflanzen und sind vor allem auf Gräbern ein ausdauernder Blüher. Dabei ist das Leberbalsam sehr pflegeleicht und fühlt sich an sonnigen Standorten eben sowohl wie im Halbschatten.

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Woher kommt der Leberbalsam?

Der Ageratum houstonianum – so der botanische Name des Lederbalsams – stammt eigentlich aus Mexiko. Den botanischen Namen „ageratum“ verdankt sie dem Wort „ageratos“, die „ewige Jugend“. Die Pflanze ist in Mexiko eigentlich mehrjährig. In unseren Breitengraden kann es aber sein, dass sie den Winter nicht übersteht. Prinzipiell ist ein Überwintern aber möglich und bei einem milden Winter durchaus machbar.

Leberbalsam ist ein Halbstrauch. Die Stängel verholzen mit dem Alter, der Strauch kann zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch werden. Leberbalsam hat einen sehr kompakten Wuchs. Die Blütezeit reicht vom Mai bis zum Herbst. Die Blüten sind blau bis violett und blühen in dichten Büscheln. Inzwischen gibt es aber auch Züchtungen in Rosa. Teilweise sitzen bis zu 40 Blüten eng beieinander. Nach dem Blühen bilden sich Früchte, welche den Leberbalsamsamen enthalten.

Der beste Standort für Leberbalsam

Leberbalsam fühlt sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen sehr wohl. An zu schattigen Plätzen blüht er nicht so üppig. Der Boden sollte etwas lehmig aber nicht zu nährstoffreich und schwer sein. Staunässe darf nicht auftreten, die mag der Leberbalsam überhaupt nicht. Deshalb sollte Sie für eine gute Drainage sorgen, wenn Sie die Blumen in Pflanzgefäße pflanzen. Der ph-Wert der Erde liegt im optimalen Fall zwischen 5,5 und 6,6.

Leberbalsamsamen kommt erst nach den Eisheiligen ins Beet

Lederbalsam ist sehr frostempfindlich. Deshalb kommen die Samen erst nach den Eisheiligen ins Beet. Sie können Leberbalsam aber auf der warmen, hellen Fensterbank vorziehen. Die Samen kommen dann zwischen Februar und März in Anzuchtschalen, die mit Anzuchterde gefüllt sind. Leichter lässt sich der Samen ausbringen, wenn Sie diesen mit etwas Sand mischen, da die Samen sehr fein sind.

Ausgepflanzt werden die Pflanzen nach den Eisheiligen. Der optimale Abstand zwischen den Pflanzen beträgt je nach Sorte zwischen zehn und 40 Zentimeter.

So pflegen Sie Leberbalsam richtig

Mit Trockenheit kommt der Leberbalsam ebenso wenig zu recht wie mit Staunässe. Sie sollten die Pflanzen deshalb regelmäßig gießen. Besonders bei trockener Witterung und durchlässigem Boden benötigt die Pflanze viel Wasser. Damit Leberbalsam reich blüht, ist eine 14-tägige Düngergabe erforderlich. Besonders bei Pflanzen auf dem Balkon ist das wichtig. Entfernen Sie regelmäßig abgeblühte Stängel. So regen Sie die Blühfreudigkeit an.

Leberbalsam ist vielfältig zu verwenden

In Blumenrabatten setzen die kleinen Blüten reizende Akzente. Besonders gut harmonieren die Blumen mit Ringelblumen, Verbene, Mädchenauge, Sonnenauge und Tagetes. Sie können Leberbalsam aber auch auf dem Balkon anpflanzen. Bei guter Pflege blühen Sie bis weit in den November. Leberbalsam ist aber eine tolle Schnittblume. Etwas Vorsicht ist mit Tieren und Kindern geboten, denn Leberbalsam gehört zu den Giftpflanzen