Ranunkel

Ranunkel

Ranunkeln, die Vorboten des Sommers, leuchten in vielen bunten Farben. Die dichtgefüllten, prachtvollen Blüten fallen in jedem Gartenbeet sofort ins Auge. Ranunkeln sind aber auch ausdauernde Schnittblumen. Sie schmückt außerdem Kübel und Balkonkästen. Dank ihres romantischen Charmes ist die Ranunkel in jedem Bauerngarten zu finden. Die große Farbpalette reicht vom Weiß über Gelb und Orange bis zu Rot und Pink.

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Es wird orientalisch im Garten – die Ranunkel

Ranunculue asiaticus – so der lateinische Name der Pflanze – stammt aus dem Orient. Bereits im 16. Jahrhundert kam die farbenfrohe Blume nach England. Wie die Tulpe hatte die Ranunkel lange Zeit einen hohen Wert und schmückte die Gärten der Aristokraten und reichen Bürger. Leider geriet sie gegen Ende des 19. Jahrhundert etwas in Vergessenheit. Zu unrecht. Inzwischen ist sie aber wieder im Kommen und ist das Highlight in zahlreichen Blumenbeeten, Balkonkästen und Vasen.

Schon zeitig im Jahr verschöneren die bunten Blumen Terrassen, Balkons und Gärten. Allerdings ist die Ranunkel frostempfindlich und sollte deshalb nicht zu früh ins Freie. Ranunkeln erreichen Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Zentimetern. Die Belaubung ist flauschig und sattgrün. Bereits im April zeigen sich die ersten Blüten, die Durchmesser von bis zu 5 Zentimeter erreichen. Neben den bekannten Farben Weiß, Gelb, Orange, Rot und Rosa gibt es auch Ranunkel, die zweifarbig blühen. Im Gegensatz zu den Zuchtformen blühen wilde Ranunkel, die zu den Hahnenfußgewächsen gehören, ungefüllt.

Der richtige Standort soll es sein

Die Ranunkel ist eine der wenigen Pflanzen, die einen feuchten, halbschattigen Standort bevorzugen. Staunässe mögen sie allerdings nicht. Bei sehr schweren und lehmigen Böden sollten Sie bei der Beetbepflanzung eine Drainageschicht einbringen. Ansonsten sind Ranunkel relativ anspruchslos an den Standort. Ist der Boden noch humos und locker, dankt es die Ranunkel mit einer ausdauernden Blüte über viele Jahre.

Ranunkeln pflanzen – darauf sollten Sie achten

Ranunkeln werden erst gepflanzt, wenn das Wetter frostfrei ist. Optimal ist die Zeit von März bis April. Die Blumenzwiebeln kommen etwa fünf Zentimeter tief in die Erde. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein. Eine kleine Sandschicht sorgt dafür, dass keine Staunässe entsteht und die Blumenzwiebeln nicht schimmeln können. Der Abstand zwischen den Knollen muss etwa zehn bis 15 Zentimeter betragen, damit Ranunkeln ausreichend Platz haben. Ranunkel-Knollen sind sehr hart. Wässern Sie deshalb die Knollen etwa drei bis vier Stunden, bevor sie in die Erde kommen.

Ranunkeln benötigen etwas Pflege

Ranunkeln lieben es feucht. Sie sollten deshalb regelmäßig gießen und die Erde nicht austrocknen lassen. Während der Zeit der Blüte, die etwa von April bis in den Juni reicht, sind Düngergaben erforderlich. Bei einige Zuchtformen ist die Düngung sogar unbedingt erforderlich. Nur so kann der Nährstoffbedarf der Pflanze gedeckt werden.

Beginnen die Blüten zu welken, sollten Sie diese abschneiden. Dadurch können Sie die Blühfreudigkeit anregen. Die Pflanze bildet dann neue Knospen. Ranunkel benötigen Platz. Wachsen die Pflanzen zu eng, ist es vorteilhaft, wenn Sie diese ausdünnen. Außerdem werden abgestorbene Blätter in Bodennähe entfernt, um das Wachstum anzuregen.

Vor dem Frost werden die Ranunkelknollen ins Haus geholt. Wie Dahlien sollten Ranunkel dunkel, trocken und kühl lagern.

Vom Garten bis zur Vase

Die zauberhaften Blüten setzen überall Akzente. Ranunkel fühlen sich in Blumenbeet und Rabatten ebenso wohl wie im Pflanzkübel oder dem Balkonkasten. Als Schnittblumen in frühsommerlichen Blumensträußen wirken sie sehr dekorativ. Obwohl Ranunkel giftig sind, haben sie auch als Heilpflanze eine Bedeutung. Die Inhaltsstoffe werden bei verschiedenen Hauterkrankungen, Rheuma und Arthritis eingesetzt.

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