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Chinakohl – ein Neuling bei den deutschen Kohlsorten

All zu lange gibt es den Chinakohl in Deutschland noch nicht. Der frische, leckere Geschmack hat ihn aber schnell populär gemacht. Dabei ist der Chinakohl sehr bekömmlich, mild und gesund. Im eigenen Garten lässt er sich gut kultivieren, denn der Chinakohl benötigt nicht so viel Pflege wie andere Kohlsorten. Im kühlen Keller hält sich der Kohl fast über den ganzen Winter und ist eine tolle Ergänzung für den winterlichen Speiseplan.

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Chinakohl stammt tatsächlich aus China

Dort wurde er bereits im 5. Jahrhundert kultiviert. Man sagt, der Kohl soll aus einer Kreuzung zwischen Senfkohl und Speiserübe entstanden sein. Ob das stimmt? Wer weiß. Etwa ab dem 15. Jahrhundert wurde der Kohl auch in Korea angebaut. Nach Europa kam er erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Chinakohl trägt viele Namen. Er wird auch als Japankohl, Pekingkohl oder Selleriekohl bezeichnet. Im chinesischen bedeutet der Name „weißer Kohl“ oder „Zahn des weißen Drachens“. Ein sehr treffender Name für den spitz zulaufenden Kohl.

Chinakohl ist vor allem wegen seinem niedrigen Brennwert und dem hohen Gehalt an Vitamin C, Magnesium und Calcium so beliebt.

Diesen Standort liebt Chinakohl

Chinakohl mag einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Der Boden sollte möglichst tiefgründig und locker sein. Wie jeder Kohl gehört auch Chinakohl zu den Starkzehrern und braucht deshalb einen nährstoffreichen Boden. Auch wenn der Kohl viel Wasser benötigt, Staunässe mag er gar nicht. Und auch gegen Wind ist er etwas empfindlich, deshalb sollten Sie einen windgeschützten Platz wählen.

Chinakohlsamen säen Sie Mitte bis Ende Juni im Beet oder in Töpfen aus. Sorten mit einer hohen Lagerfähigkeit können auch noch Ende Juli in die Erde kommen. Säen Sie Chinakohl mit einem Reihenabstand von mindestens 30 Zentimetern. Auch die Chinakohlsamen sollten diesen Abstand haben. Geben Sie gleich etwas reifen Kompost mit dazu. Die Samen werden nur mit etwa drei Zentimeter Erde bedeckt. Nach etwa zehn Tagen sind die ersten Sämlinge zu sehen, sofern Keimtemperaturen zwischen 20° und 25°C herrschen.

Chinakohl sollte nicht auf Beete gesät und gepflanzt werden, auf denen vorher Kohl stand. Solche Beete benötigen drei Jahre Pause. Außerdem sollten Sie den Kohl nicht mit anderen Kohlarten, Raps, Rettich oder Senf kombinieren. Gute Partner für eine Mischkultur sind Erbsen, Tomaten und Sellerie.

So pflegen Sie Chinakohl

Chinakohl benötigt ausreichend Wasser. Gießen Sie deshalb die Pflanzen regelmäßig, ohne aber Staunässe zu erzeugen. Außerdem sollte der Boden gelegentlich gehackt werden, damit er locker bleibt. Während der Wachstumsphase benötigt der Kohl eine regelmäßige Düngung. Dafür eignet sich Hornmehl oder reifer Kompost.

Innerhalb von acht Wochen reifen die Kohlköpfe und sind erntefertig. Zwischen Oktober und November können Sie Chinakohl ernten. Gelagert wird Chinakohl in einem kühlen Raum mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Sie können Chinakohl auch mitsamt der Wurzel ernten und die Wurzeln in einer Sandkiste einpflanzen. Der Sand muss dann aber immer etwas feucht gehalten werden.

Chinakohl ist vielseitig

Chinakohl ist schon lange nicht mehr nur in der asiatischen Küche zu finden. Er kann in Salaten roh verwendet werden oder kommt bei Wok-Gerichten oder als Gemüse zum Einsatz. Sein großer Vorteil liegt in der leichten Verdaulichkeit. Dadurch können Sie Chinakohl auch im Rahmen einer Schonkost sehr gut verwenden. Außerdem verfügen die enthaltenen Senföle über antibakterielle Eigenschaften. Man vermutet sogar, dass die sekundären Pflanzenstoffe verschiedenen Krebserkrankungen vorbeugen können. Chinakohl lässt sich auch hervorragend fermentieren.