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Hubbardkürbis – ein Multitalent in der Küche

Hubbardkürbis ist ein Import aus den USA. Der Kürbis mit der raffinierten Form ist sowohl Zierkürbis als auch Speisekürbis. Mit seinen außergewöhnlichen Formen und der markanten Struktur der Oberfläche ist er in jedem Garten ein Hingucker. Wie fast jeder Kürbis benötigt er nur wenig Pflege und gedeiht auf fast allen durchlässigen und nährstoffreichen Böden. Mit dem Hubbardkürbis haben Sie eine Rarität in Ihrem Garten.

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Der Hubbardkürbis aus den USA

Der Hubbardkürbis ist in Amerika eine sehr beliebte Kürbissorte. Äußerlich sieht der Hubbardkürbis einem Zierkürbis ähnlich. Aber er kann mehr. In den USA wird er vor allem für den traditionellen Pumpkinpie verwendet. Seit 1909 wird der Hubbardkürbis in den USA angebaut.

Die Domestizierung des Kürbis hat vermutlich schon um 5.000 v. Chr. stattgefunden. Damit gehört der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen. Kürbis stammt aus verschiedenen Teilen Amerikas. Von hier aus sind die Gemüse- und Zierpflanzen in die ganze Welt gezogen. Heute wird Kürbis fast überall angebaut. Früher verwendete man vor allem die Kerne, die frei von Bitterstoffen sind. Durch Auslese und Züchtung wurde auch die Nutzung des Fleischs möglich. Bereits in präkolumbischer Zeit gab es eine große Sortenvielfalt.

Der Hubbardkürbis ist eine einjährige, krautige Pflanze. Die Ranken sind mehrfach verzweigt, die Blüten stehen an langen Stielen. Der Hubbardkürbis ist in verschiedenen Farben erhältlich. Bekannt ist vor allem der Blue Hubbard und der Golden Hubbard.

Der ideale Standort für den Hubbardkürbis

Wie fast alle Kürbissorten liebt es auch der Hubbardkürbis warm und vollsonnig. Optimal ist ein Platz in der Südsonne vor einer Mauer oder einem anderen Schutz. Als Starkzehrer benötigt der Hubbardkürbis einen nährstoffreichen, humosen und tiefgründigen Boden. Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein, aber nicht zur Staunässe neigen. Die Bodenart spielt eher keine Rolle. Der Hubbardkürbis wächst auf sandigen, humusreichen Böden ebenso gut wie auf lehmigen Böden. Haben Sie direkt am Kompost ausreichend Platz, sollten Sie den Hubbardkürbis an den Kompostrand pflanzen. Dort profitiert er von den Nährstoffen und dem gleichmäßig feuchten Boden.

Hubbardkürbis vorziehen? Ja klar!

Möchten Sie eine frühe Ernte, lohnt es sich, den Hubbardkürbis vorzuziehen. Das ist aber kein Muss. Sie können den Hubbardkürbissamen auch gleich an Ort und Stelle im Freien ausbringen.

Ab Ende April/Anfang Mai können Sie den Kürbissamen direkt in den Boden bringen. Lockern Sie den Boden vorher tiefgründig und befreien Sie ihn vom Unkraut. In jedes Loch werden zwei Samen gelegt. Die Saatlöcher sollten nicht tiefer als ein bis zwei Zentimeter sein. Planen Sie pro Pflanze etwa zwei bis drei Quadratmeter ein. Sind die Hubbardkürbissamen gekeimt, lassen Sie nur den kräftigsten Keimling stehen. Sollten die Nachttemperaturen noch einmal unter 5° C sinken, sollten Sie die Keimlinge abdecken.

Die Hubbardkürbissamen können Sie auch im Zimmer ab Ende März vorziehen. Das bietet sich an, wenn Sie eine frühe Ernte wünschen. Verwenden Sie Anzuchterde als Substrat. Bei Temperaturen um die 20° C und einem hellen Standort keimt der Kürbissamen schon innerhalb einer Woche.

Hubbardkürbis braucht nur wenig Pflege

Der Hubbardkürbis benötigt nur wenig Pflege. Es genügt, wenn Sie die Erde feucht halten und den Kürbis bei Bedarf etwas düngen. Als sehr effektiv hat es sich erwiesen, den Raum zwischen den Pflanzen zu mulchen. Die Früchte sollten Sie auf etwas Stroh oder ein Brett legen, damit sie nicht mit dem feuchten Boden in Kontakt sind und so eventuell schimmeln.

Hubbardkürbis – Zierde und leckeres Gericht

Der Hubbardkürbis ist nicht nur Zierkürbis, sondern auch ein sehr leckerer Speisekürbis. Unter der dicken Schale versteckt sich ein feinkörniges und süßes Fruchtfleisch mit einem nussigen Geschmack. Sie können den Kürbis für scharfe, süße, herzhafte und süßsaure Gerichte verwenden.