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Ölkürbis – ein Kürbis fürs Kürbiskernöl

Der Ölkürbis ist nicht nur ein besonders schmackhafter Kürbis, seine meist hüllenlosen Kerne enthalten auch ein sehr hochwertiges Kürbiskernöl. Obendrein haben die Ölkürbisse raffinierte Farben, die im Garten ein toller Hingucker sind. Anbauen lässt sich der Ölkürbis im Garten recht leicht. Am richtigen Ort und bei guter Pflege können Sie mit einer reichen Ernte rechnen. Im Gegensatz zu anderen Kürbissen wachsen Ölkürbisse ziemlich schnell.

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Ein Ölkürbis nicht nur zur Ölgewinnung

Die Vorfahren des Ölkürbis stammen aus dem Süden und dem mittleren Raum Amerikas. Kürbisse gab es schon 8.000 bis 10.000 v. Chr. Sie gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Von Amerika aus wurden die Pflanzen in die ganze Welt getragen. Heute werden Kürbisse fast weltweit angebaut. Eine große Sortenvielfalt gibt es bereits seit der präkolumbisch Zeit. Ursprünglich wurden die Samen genutzt, die keine Bitterstoffe enthalten. Erst durch Auslese von Arten und Formen, die nicht bitter waren, war die Nutzung des Kürbis als Gemüse möglich.

Der Ölkürbis ist eine einjährige, krautige Pflanze, welche Ranken ausbildet. Ölkürbisse sind einhäusig. Auf einer Pflanze sind beide Geschlechter zu finden. Er ist ein Flachwurzler, der große, gelbe Blüten ausbildet. Diese sind trichterförmig.

Der beste Platz für einen Ölkürbis

Ölkürbisse sind sehr frostempfindlich. Sie benötigen unbedingt einen warmen, geschützten und vollsonnigen Platz. Optimal ist es, wenn Sie die Pflanzen vor eine Mauer oder einen anderen Schutz setzen. Schon bei dauerhaft kühlem Sommerwetter mit Temperaturen unter 10° C kann der Kürbisse Schaden nehmen. Optimal wächst der Ölkürbis auf einem sandig-lehmigen Boden und feucht-warmen Wetter. Das macht die Kürbisse auch ideal fürs Gewächshaus. Ein Muss ist das aber nicht.

Ölkürbisse benötigen viele Nährstoffe als Starkzehrer. Bereiten Sie deshalb die Beete gut vor und bringen Sie vorher eine gute Portion reifen Kompost ein. Sie können den Kürbis auch direkt an den Kompost pflanzen.

Ölkürbis säen – darauf sollten Sie achten

Ölkürbisse können Sie gut im Zimmer vorziehen und so den Erntezeitpunkt vorverlegen. Kürbisse haben eine lange Vegetationsperiode, deshalb ist es immer gut, die Pflanzen vorzuziehen. Anfang April können Sie die Samen des Ölkürbis in die Erde bringen. Verwenden Sie dazu unbedingt eine Anzuchterde. Geben Sie in jeden Anzuchttopf zwei Ölkürbissamen. Die Erde sollten Sie gut feucht halten. Ideal ist ein Zimmergewächshaus, in dem sich ein gutes Klima entwickelt. Bei Temperaturen von mindestens 18° C keimen die Samen innerhalb einer Woche.

Ins Freie kommen die Ölkürbis-Pflanzen erst ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen. Planen Sie ausreichend Platz für die Pflanzen ein. Pro Pflanze sollten Sie circa drei bis vier Quadratmeter einplanen.

So pflegen Sie Ölkürbisse

Ölkürbisse benötigen während der Vegetationsperiode viel Wasser. Die Erde sollte immer feucht sein. Staunässe darf sich aber nicht bilden. Gießen Sie die Pflanzen nie von oben. Werden Früchte und Blätter nass, kann sich Mehltau ausbilden.

Kürbis ist ein Starkzehrer. Sie sollten deshalb die Pflanzen regelmäßig düngen. Auch wenn Sie während der Beetvorbereitung Kompost eingebracht haben, können die Pflanzen während der Fruchtreife ab und zu etwas Düngung vertragen.

Der Ölkürbis in der Küche

Auch wenn der Ölkürbis geschmacklich nicht zu den Highlights zählt, gut gewürzt ist er ein gesundes Leckerchen. Ölkürbis hat nur 26 kcal, dafür aber viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Außerdem wirkt er harntreibend. Verwenden können Sie Ölkürbis in vielen Gerichten. Er ist als Gemüse zur Hauptmahlzeit ebenso schmackhaft wie als Salat. Leicht und bekömmlich findet er auch im Rahmen einer Diät Verwendung. Sie können Ölkürbis auch grillen oder als Marmelade oder Chutney zubereiten.