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Buschbohnen – ein leckeres Sommergemüse zum Konservieren

Buschbohnen gehören zu den beliebten Gemüsesorten – und das nicht nur in Deutschland. Das Sommergemüse lässt sich einfach im eigenen Garten anbauen und verspricht einen hohen Ertrag. Buschbohnen können auch gut konserviert werden. Buschbohnen gibt es in vielen unterschiedlichen Sorten, die sich in Größe, Farbe und Dicke unterscheiden. Solange der Boden ausreichend warm ist, wachsen sie überall. Der Anbau in Ihrem Garten ist vom Frühjahr bis zum Hochsommer möglich.

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Buschbohnen aus Südamerika

Die Wildform der Buschbohnen stammt vermutlich aus Südamerika. Die ältesten Funde der Bohnen stammen von etwa 6000 v. Chr. Sie wurden in Peru in den Guitarrero-Höhlen gefunden. Neben Mais und Kürbis waren Bohnen das wichtigste Nahrungsmittel. Besonders für die Indianer waren die Bohnen von großer Bedeutung für die Ernährung.

Nach Europa gelangten Gartenbohnen erst im 16. Jahrhundert. Im Kräuterbuch von Leonhardt Fuchs werden sie erwähnt. Heute werden in der Saatgutbank des CIAT über 10.000 Bohnenherkünfte konserviert. Buschbohnen sind nur ein kleiner Teil davon.

Buschbohnen sind beim Anbau relativ unkompliziert und gedeihen auf fast jedem Boden. Wie alle Bohnen sind auch Buschbohnen Schmetterlingsblütler.

Der beste Standort für Buschbohnen

An die Bodenqualität stellen Buschbohnen keine große Anforderungen. Der Boden sollte tiefgründig, nicht verkrustet und im optimalen Fall kalkhaltig sein. Aber auch mit anderen Böden kommt die Buschbohne zurecht. Wählen Sie für den Anbau einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Buschbohnen lassen sich gut in Mischkultur anbauen. Günstig sind als Nachbar-Gurken, Rettiche, Tomaten oder Zucchini. Aber auch Kohl, Rhabarber oder Rüben eignen sich für die Mischkultur mit Bohnen.

Buschbohnen erst nach dem Frost aussäen

Buschbohnen sind etwas kälteempfindlich und sollten deshalb erst ab Mitte Mai im Freien ausgesät werden. Sie können Bohnen aber im Gewächshaus vorziehen. Je höher die Temperaturen sind, desto schneller keimen die Bohnen. Bei einer Reihenaussaat werden circa drei Zentimeter tiefe Rillen gezogen, in die aller fünf bis zehn Zentimeter ein Buschbohnensamen kommt. Zwischen den Reihen ist ein Abstand von 40 bis 50 Zentimeter einzuhalten, damit die Pflanzen ausreichend Platz haben.

Buschbohnen können Sie auch in Horsten aussäen. Dabei werden fünf Samen der Buschbohne in eine drei Zentimeter tiefe Rille gelegt. Nach 40 Zentimeter folgen die nächsten fünf Samen. Dadurch erhalten die Buschbohnen mehr Standfestigkeit. Die Anbauart hat sich vor allem auf schweren Böden bewährt. Sind noch niedrige Temperaturen zu erwarten, können Sie die Buschbohnensamen mit Vlies oder Folie abdecken und so die Bodentemperatur erhöhen.

Buschbohnen benötigen wenig Pflege

Buschbohnen sollten Sie nach dem Aufgehen anhäufeln. Das regt das Wurzelwachstum an und erhöht die Standfestigkeit der Pflanzen. Von der Blüte bis zum Fruchtansatz benötigen Buschbohnen ausreichend Wasser. Lassen Sie den Boden niemals ganz austrocknen und halten Sie diesen feucht. Regelmäßiges hacken entfernt nicht nur Unkraut, sondern macht es auch Schädlingen wie der Wurzelfliege schwer. Düngen müssen Sie Buschbohnen nicht. Die Bohnen holen sich ihre Nährstoffe über die Knöllenbakterien an den Wurzeln.

Geerntet werden können Bohnen je nach Sorte schon ab Sommeranfang. Lassen Sie die Körner nicht zu dick werden und ernten Sie etwa aller drei Tage. So können sich auch immer wieder neue Fruchtansätze ausbilden.

Buschbohnen nicht nur für den Bohneneintopf

Buschbohnen können Sie für vielerlei Gerichte verwenden. Sie gehören nicht nur als Gemüse zum Kassler oder in den Bohneneintopf, sondern werden auch leckere Salate oder Aufläufe. Ein Hochgenuss sind Buschbohnen ummantelt mit Speck. Überhaupt mögen die Bohnen etwas mehr Fettigkeit. Buschbohnen sind nicht nur ein Gemüse für den Sommer, sie lassen sich auch wunderbar konservieren. Besonders für Vegetarier und Veganer haben Bohnen einen sehr hohen Stellenwert, denn das Gemüse ist ein wichtiger Eiweißlieferant.

Buschbohnen sollten Sie vor dem Genuss immer erst kochen. Roh enthalten die Bohnen giftige Substanzen wie Blausäure, die erst beim Kochen zerstört werden.