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Kabochakürbis – ein Winterkürbis aus Japan

Der Kabochakürbis ist ein typischer Winterkürbis. Der Kürbis ist in der Küche ein Highlight und überzeugt durch seinen aromatischen, süßen und leicht cremigen Geschmack. Der Kürbis gedeiht am richtigen Standort auch in Ihrem Garten. Als Winterkürbis ist der Kabochakürbis gut lagerfähig und kann bei entsprechenden Bedingungen den ganzen Winter über gelagert und gegessen werden. Kabochakürbis haben eine lange Vegetationsperiode und sollten deshalb zeitig ausgesät werden.

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Kommt der Kabochakürbis wirklich aus Japan?

Eigentlich kommt er nicht wirklich aus Japan, der Kabochakürbis. Wie fast jeder Kürbis kommt auch er aus Amerika. Allerdings wurde er bereits im 16. Jahrhundert von Portugal in Japan eingeführt. Die Art, die damals importiert wurde, wurde vor allem in Kambodscha gezüchtet und angebaut. Deshalb nannte man den Kürbis auch Südkürbis. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er intensiv angebaut, um die Knappheit an Lebensmitteln auszugleichen. In Japan gibt es heute verschiedene Sorten des Kabochakürbis.

Kabochakürbis – diesen Standort liebt der Kürbis

Kürbisse lieben einen warmen und sonnigen Platz. Da ist der Kabochakürbis nicht anders. Ideal ist ein fruchtbarer Boden, der über eine gute Drainage verfügt, durch die Wasser gut ablaufen kann. Der Kabochakürbis mag es zwar feucht, aber bei Staunässe faulen die Pflanzen leicht. Der ideale ph-Wert liegt zwischen 6 und 6,5. Vor der Aussaat sollten Sie das Beet gut vorbereiten. Entweder, Sie pflanzen den Kabochakürbis gleich an den Rand eines Kompost, wo er ausreichend Nährstoffe bekommt, oder Sie bringen vor der Aussaat viel reifen Kompost in den Boden ein.

Kabochakürbis säen – so geht es

Kürbisse haben eine lange Vegetationsperiode. Möchten Sie eine zeitige und lange Ernte, lohnt es sich, die Kürbisse vorzuziehen. Sie können aber auch gleich die Kabochakürbissamen im Freiland aussäen.

Ziehen Sie den Kabochakürbis ab Ende März an einem hellen und warmen Platz im Zimmer oder Gewächshaus vor. Dazu verwenden Sie am besten Anzuchterde als Substrat. Bei 20° C keimen die Kabochakürbisse innerhalb von etwa einer Woche. Ab Mitte Mai können die Pflanzen ins Beet.

Ab Anfang Mai können Sie die Kabochakürbissamen auch im Freien in die Erde bringen. Die Samen werden etwa ein bis zwei Zentimeter tief gelegt. Geben Sie immer zwei Samen in ein Pflanzloch und lassen Sie später nur den kräftigsten Keimling stehen. Zwischen den Pflanzen sollten Sie etwa 1,50 Meter Platz lassen, da Kürbisse lange Ranken ausbilden.

Kabochakürbis braucht viel Wasser

Kürbisse benötigen viel Wasser, sobald sich die Früchte ausgebildet haben. Der Boden sollte möglichst nie ganz austrocknen. Es darf aber auch keine Staunässe entstehen. Sehr effektiv ist Mulchmaterial zwischen den Pflanzen, das den Boden vor Austrocknung schützt. Kürbisse sollten Sie immer nur an der Wurzel gießen. Gießen Sie die Pflanzen von oben, kann das die Gefahr erhöhen, dass der Kürbis Mehltau bekommt.

Als Starkzehrer benötigt der Kabochakürbis viele Nährstoffe. Besonders wenn sich die Früchte ausbilden, sollten Sie ab und zu düngen. Sobald die Früchte eine bestimmte Größe erlangt haben, ist es ratsam, diese auf eine Unterlage zu legen. Dazu eignen sich ein Brett, etwas Stroh oder ein Untersetzer. Die Früchte schimmeln sonst beim Kontakt mit dem feuchten Boden.

Wie können Sie Kabochakürbis verwenden?

Der Kabochakürbis ist ein wunderbarer Speisekürbis mit einer harten Schale. Das Fruchtfleisch ist intensiv gelb bis orange und fest. Der Geschmack erinnert etwas an Maroni und ist süß, cremig und aromatisch. Die Schale können Sie übrigens mitessen. Im Ganzen hält der Kabochakürbis bei trockener, kühler und dunkler Lagerung einige Monate. Wunderbar zur Geltung kommt der tolle Geschmack in asiatischen Gerichten.