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Romanasalat – die Römer im Garten

Eigentlich kommt er aus dem Mittelmeerraum, aber auch bei uns fühlt sich der Romanasalat heimisch und lässt sich gut im Garten kultivieren. Er soll wohl der älteste Salat der Welt sein. Ob das so stimmt, wissen wir nicht. Aber der knackige Romanasalat schmeckt lecker. Der Anbau im Garten ist einfach und selbst als Anfänger sollte Ihnen der Anbau des Romanasalates gelingen.

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Romanasalat, der älteste Salat der Welt

Romanasalat wird auch als Römersalat, Kochsalat, Bindesalat oder Lattuga bezeichnet. Bereits vor 4.000 Jahren sollen die Ägypter den Salat angebaut haben. Ursprünglich kommt der Romanasalat aus dem Mittelmeerraum. Heute ist er nicht nur in ganz Europa, sondern auch in Amerika verbreitet. Den Namen Bindesalat hat er übrigens erhalten, weil früher die äußeren Blätter zusammengebunden wurden, damit die inneren Blätter bleich blieben.

Romanasalat ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 40 Zentimeter hohe Köpfe bilden. Die Köpfe sind locker, die Blätter stehen aufrecht und mehr oder weniger geschlossen. Romanasalat gibt es in verschiedenen Sorten. Je nach Sorte sind die Blätter grün oder rotbraun. Im Gegensatz zu anderen Salatsorten ist der Romanasalat sehr schossfest.

Der beste Standort und Boden für Romanasalat

Romanasalat liebt einen sonnigen, windgeschützten Standort. Der Boden soll humos, wasserhaltend und nährstoffreich sein. Ideal ist es, wenn Sie vorher eine Gründüngung auf dem Beet ausgebracht oder in den Boden reifen Kompost eingearbeitet haben. Stallmist ist bei Salat eher ungeeignet, da der Mist die zarten Wurzeln angreift.

So säen Sie Romanasalatsamen

Romanasalatsamen können Sie auf der Fensterbank oder im Frühbeet vorziehen oder gleich an Ort und Stelle aussäen. Möchten Sie eine frühe Ernte, können Sie zwischen Februar und März den Samen im Warmen vorziehen. Ab April ist eine Direktsaat möglich. Bis Juli können Sie Romanasalat immer wieder nachsäen.

Säen Sie Romanasalat an Ort und Stelle aus, sollten Sie einen Reihenabstand von 30 Zentimeter einhalten. Vereinzeln Sie später die Pflanzen auf einen Abstand von 25 Zentimeter. Nach der Aussaat sollten Sie gut gießen. Der Boden muss feucht sein.

Romanasalat können Sie in Mischkultur mit Blumenkohl, Tomaten, Brokkoli oder Rosenkohl anbauen. Außerdem ist der Salat perfekt als Nachkultur von Gurken, Auberginen und Melonen.

So pflegen Sie Romanasalat

Romanasalat benötigt regelmäßig Wasser. Wie bei allen Salatarten sollten Sie den Boden gut feucht halten. Besonders an heißen Tagen sollten Sie ausreichend wässern. Romanasalat ist ein Mittelzehrer. Ab und zu mag er etwas Düngung. Dafür eignet sich Kompost, Brennnesseljauche oder ein Gemüsedünger aus unserem Angebot. Zu viel Düngung ist aber nicht gut, da der Salat sonst bitter wird. Wenn Sie den Salat mulchen, bleibt der Boden feucht und locker. Sie haben weniger Arbeit.

Etwa ab Mitte Juli können Sie Romanasalat ernten. Die Köpfe sollten dann etwa 30 bis 40 Zentimeter groß sein. Schneiden Sie den Salatkopf kurz über dem Boden ab. Verarbeiten Sie Romanasalat frisch, dann sind die Blätter knackig. Einige Tage können Sie den Salat im Kühlschrank lagern.

Rezepte mit Romanasalat

Die Blätter des Romanasalat sind würzig und knackig und lassen sich wunderbar in vielen Salaten verwenden. Die Strünke einiger Sorten können Sie wie Spargel zubereiten und anrichten. Sehr lecker schmeckt der Salat auch warm angemacht. Auch in Wraps oder als Pesto schmeckt der Romanasalat hervorragend.