Beifußsamen

Beifußsamen – Heilkraut und Gewürzkraut mit intensiven Geschmack

Beifuß ist einer der ältesten Heilkräuter und ein typisches Küchenkraut, das auch vor vielen hundert Jahren schon verwendet wurde. Die meisten kennen den Beifuß vom weihnachtlichen Gänsebraten, bei dem er für mehr Verdaulichkeit sorgen soll. Aber das Kräutlein ist vielseitig einsetzbar. Im Garten können Sie den Beifuß relativ einfach anbauen, denn er stellt nicht viele Anforderungen an den Boden und die Pflege.

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Beifuß | Beifußsamen von N.L. Chrestensen

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Beifuß | Beifußsamen von Dürr Samen

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Artemisia annua - Chinesischer Beifuß Qing Hao

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Beifuß | Beifußsamen von Samen Pfann

Gewürzpflanze

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Wo kommt der Beifuß her?

Zu unrecht wird der Beifuß als „Unkraut“ beschimpft, denn er ist ein tolles Heil- und Gewürzkraut, das vor allem dem Magen gut tut. Bereits seit dem 11. Jahrhundert wird der Beifuß als „Mutter aller Kräuter“ bezeichnet. Das geht vor allem auf den Einsatz bei der Behandlung von Frauenleiden zurück. Im Mittelalter galt der Beifuß als wirksames Mittel für und gegen Hexerei. In vielen magischen Rezepturen ist das Kraut zu finden. Auch eine antivirale Eigenschaft wird dem Beifuß nachgesagt. Einige Pharmazeuten wollen den Beifuß schon bei Corona getestet und als wirksam empfunden haben. Ob es wirklich so ist - wir wissen es nicht!

Aber woher kommt nun das Kräuterlein? Zuhause ist es in unseren Breitengraden. Aber auch in Nordafrika und Asien ist der Beifuß, das den botanischen Namen Artemisia trägt, beheimatet. Die exakte ursprüngliche Verbreitung des Beifuß ist heute nicht mehr genau zu bestimmen, denn inzwischen ist er als Neophyt selbst in Grönland und Nordamerika zu finden.

Übrigens sollten Sie als Allergiker etwas Vorsicht walten lassen, denn der Beifuß ist pollenreich und kann Allergien auslösen.

Der beste Standort für den Beifuß

Beifuß liebt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten. Der Boden sollte nicht zu nass sein. Vorteilhaft ist ein magerer Boden, der durchlässig ist. Wohl fühlt sich das Heil- und Gewürzkraut in Steingärten und Kiesgärten. Zum Bauerngarten gehört der Beifuß unbedingt dazu. Beifuß können Sie auch im Kübel anpflanzen. Auch dort ist eine gute Drainage wichtig.

So pflanzen Sie Beifuß an

Die Pflanze benötigt viel Platz. Das sollten Sie vorher schon einplanen. Einige Arten bilden Rhizome aus, diese neigen schnell zum Wuchern. Bereiten Sie die Beete gut vor. Bei nassem Boden sollten Sie etwas Sand oder Kies einbringen, damit das Wasser gut ablaufen kann.

Ab Februar können Sie den Beifuß vorkultivieren. Säen Sie den Samen im Frühbeet aus oder ziehen Sie diesen auf dem Fensterbrett vor. Ab Mai können Sie direkt im Freien aussäen oder die vorgezogenen Pflanzen ausbringen.

Beifuß pflegen – so leicht geht das

Viel Pflege benötigt der Beifuß nicht. Es genügt, wenn Sie am Anfang die Pflänzchen frei von Unkraut halten, damit sie sich gut entwickeln können. In Trockenzeiten sollten Sie ab und zu gießen. Auch am Anfang haben die Pflanzen einen höheren Wasserbedarf. Als Dünger eignet sich etwas Kompost, den Sie aber nur in den Boden einarbeiten sollten, wenn Sie sehr nährstoffarme Erde haben. Optimal ist ein kalkhaltiger Boden. Verfügen Sie nicht darüber, tut eine Kalkgabe dem Beifuß gut. Mit Dünger sollten Sie vorsichtig sein. Beifuß mag keinen überdüngten Boden. Für den Winter benötigt das Gewürzkraut keinen Schutz. Auch Krankheiten und Schädlinge sind selten. Im Gegenteil, der Beifuß schützt sogar andere Pflanzen vor Schädlingen. Zwischen den Kohl gepflanzt, können Sie diesen vor den gefürchteten Kohlweißlingen schützen.

So verwenden Sie Beifuß in Küche und Hausapotheke

Beifuß ist vor allem als Gewürzkraut für den Gänsebraten bekannt. Dort soll er nicht nur den weihnachtlichen Braten würzen, sondern auch den Magen etwas unterstützen, denn er regt die Magensäure an und hilft bei der Verdauung von Fett. Doch auch in anderen Rezepten macht sich der Beifuß gut. Eier- und Fischgerichte lassen sich mit Beifuß ebenso verfeinern wie Pilz- und Gemüsegerichte.

Als Heilpflanze wurde und wird der Beifuß vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden verwendet. Noch heute wird der Tee bei solchen Beschwerden verordnet. Einst soll er sogar bei Epilepsie Verwendung gefunden haben. Beifuß hat eine antibakterielle, antifungizide, verdauungsfördernde und durchblutungsfördernde Wirkung. Im Augenblick steht der Beifuß mit seiner antiviralen Wirkung bei Covid-19 im Rampenlicht. Wissenschaftliche Beweise gibt es dafür aber noch nicht.

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