Blumenrasen

Blumenrasen

Ein Blumenrasen ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern vor allem für Insekten und Kleintiere. Die blühende Wiese gibt es in verschiedenen Mischungen, die Blumen und Gräser unterschiedlicher Regionen beinhalten. Blumenrasen ist pflegeleicht und im Garten oder in Parklandschaften immer ein Hingucker. Je nach Jahreszeit zeigt sich der Blumenrasen in immer anderen Farben. Für Insekten sind die bunt blühenden Blumen und Gräser eine tolle Nahrungsquelle.

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Blumenrasen – der etwas andere Rasen

Im Gegensatz zum gepflegten, englischen Rasen, der super kurz gehalten wird, steht der Blumenrasen. Was beim Zierrasen verpönt ist, ist hier erlaubt: Die Blumenwiese wird nicht gemäht. In den letzten Jahren hat der Blumenrasen an Beliebtheit gewonnen. Der Rasen ist nicht nur extrem pflegeleicht, er bietet auch ein bezauberndes Farbspiel, dass sich zu jeder Jahreszeit ändern kann. Rasenmischungen mit Kräutern und Wildblumen gibt es in verschiedenen Zusammenstellungen. Die Rasenmischungen variieren nicht nur in den verwendeten Wildblumen und Kräutern, sondern auch in der Wuchshöhe oder in der Qualität. Gerade bei Blumenwiesen bietet sich natürlich Bio-Qualität an.

Optimal ist es, wenn die Mischung auf Insekten ausgerichtet ist und als Nützlingswiese in Ihrem Garten Hummel, Biene und viele andere Flatterfreunde bezaubert. Mit eine Blumenwiese ziehen Sie Insekten magisch an. Für Ihren Garten bietet das viele Vorteile, denn die Nützlinge bestäuben auch Ihre Obstbäume oder Gemüsepflanzen und vertilgen Schädlinge, die Ihre Pflanzen schädigen.

Welcher Standort soll es sein?

Je nach Standort gibt es verschiedene Mischungen an Blumenrasen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Samens sowohl den Standort als auch die Feuchtigkeit des Bodens, den ph-Wert und den Nährstoffgehalt. Die Mischungen für Blumenrasen sind sehr unterschiedlich. Sie können den Samen nach Ihren individuellen Gegebenheiten auswählen und so das Beste aus Ihrer Blumenwiese herausholen. Für sehr schattige Standorte sind Blumenrasen-Mischungen eher nicht gemacht. Wildblumen und Kräuter sind meist sonnenhungrig und auch die zahlreichen Insekten, die sich bald in Ihrem Garten tummeln werden, fühlen sich in der Sonne wohler.

Blumenwiese anlegen ist ganz einfach

Im Gegensatz zu Zierrasen und Sportrasen benötigen Blumenwiesen eher einen mageren Boden. Es ist von Vorteil, wenn Sie das Jahr vor dem Neuanlegen des Blumenrasens Pflanzen anbauen, die dem Boden Nährstoffe entziehen. Kartoffeln sind dafür bestens geeignet. Auf keinen Fall sollten Sie vorher den Boden düngen. Um den Boden abzumagern, ist es auch möglich, Sand in den Boden zu bringen.

Der richtige Zeitpunkt fürs Anlegen des Blumenrasens ist das Frühjahr oder der Herbst. Im Sommer können die Keimlinge leicht verbrennen; ist es noch zu kalt, bleiben die Samen zu lange liegen und Unkraut kann sich breit machen.

Die Fläche wird tiefgründig gelockert, von Unkräutern, Wurzeln und Steinen befreit und sollte anschließend Zeit haben, sich zu setzen. Dazu lassen Sie entweder die Fläche circa zwei Wochen ruhen oder verfestigen den Boden mit einer Walze.

Bringen Sie den Rasensamen für die Blumenwiese nur sehr dünn aus. Am besten geht das mit einer Sämaschine, mit der Sie das Saatgut perfekt verteilen können. Säen Sie per Hand aus, sollten Sie den Blumenrasen Samen mit Sand mischen, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu erreichen. Die Samen werden nur leicht angedrückt. Bei großen Flächen sollten Sie eine Walze verwenden. Kleine Flächen können Sie auch mit Trittbrettern oder anderen Hilfsmitteln bearbeiten.

Nach der Aussaat sollte die Fläche gleichmäßig feucht bleiben und niemals völlig austrocknen. Zu Beginn ist es wichtig, dass Sie vorsichtig gießen. Bei einem zu starken Wasserstrahl wird der Blumenrasensamen weggespült.

Blumenrasen ist pflegeleicht

Zierrasen und Sport- und Spielrasen müssen Sie regelmäßig mähen. Das ist beim Blumenrasen nicht notwendig. Es wäre sogar ungünstig, wenn Sie den Rasen wöchentlich mähen, da die Blumen dann nicht wachsen können. Auch abgeblühte Blumen und Kräuter sollen möglichst stehen bleiben, damit sie ihren Samen auswerfen können. Mähen Sie zu oft, verwandelt sich der Blumenrasen schnell in einen gewöhnlichen Rasen.

Ist im ersten Jahr noch eine regelmäßige Mahd notwendig, um einjährige Unkräuter zu entfernen, so sollten Sie ab dem dritten Jahr je nach Beschaffenheit des Bodens nur noch drei bis vier Mal die Fläche mähen, damit die Blumen und Kräuter aussamen können. Stellen Sie den Rasenmäher hoch ein.

Wie oft Sie den Blumenrasen später mähen müssen, hängt auch vom Nährstoffgehalt des Bodens ab. Je höher der Nährstoffgehalt, desto öfter müssen Sie mähen. Das führt aber zu einer dichten und tritt festen Grasnarbe. Die in der Rasenmischung enthaltenen Blumen und Kräuter würden verschwinden.

Blumenrasen benötigt meist keine Düngung. Im Gegenteil, ein magerer Boden fördert die Artenvielfalt. Ist der Gartenboden noch zu nährstoffreich, können Sie in den ersten Jahren noch etwas Sand einarbeiten. Sie können den Nährstoffgehalt auch senken, wenn Sie immer wieder mal mähen.

Blumenrasen müssen Sie nicht regelmäßig wässern. Lediglich bei längeren Trockenperioden benötigt die Fläche Wasser. Ansonsten können Sie auf das Gießen verzichten. Ihr Blumenrasen wird dadurch sehr pflegeleicht.

Blumenrasen reparieren – mit Reparaturrasen ein Kinderspiel

Reparaturrasen kann Ihnen helfen, wenn Ihr Blumenrasen kleine Schäden aufweist. Um den Schaden zu beseitigen, sollten Sie den Boden etwas auflockern, Steine und Unkräuter entfernen und den Blumenrasen-Reparatursamen einbringen. Geben Sie dem Rasensamen die Möglichkeit zu keimen und betreten Sie die Flächen die ersten Wochen nicht. Ihr Rasen wird sich dann schnell wieder erholen und zu einer bunten Fläche werden.

Blumenrasen ist kein Rasen, der für Sport und Spiel geeignet ist. Die pflegeleichte Rasenfläche sollte nicht zu sehr beansprucht werden.

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