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Gemüsesamen Radieschensamen

Radieschensamen – die kleinen Scharfen

Sie sind klein, rund oder zapfenförmig und meist ganz schön scharf. Sie haben es in sich, die kleinen Radieschen. Radieschen ziehen kann fast jeder. Die kleine Gemüseart kann im Garten aber auch auf Terrasse oder Balkon ausgesät werden. Den Radieschensamen können Sie bei entsprechender Witterung von zeitigen Frühjahr bis Ende August in den Boden bringen. Große Ansprüche stellt das Radieschen nicht.

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Radieschen in vielen Formen und Farben

Radieschen gehören zu den Kreuzblütlern. Die dicken Knollen gibt es von fast Weiß über Gelb bis hin zu verschiedenen Rottönen und dunklem Violett. Wie scharf das Gemüse wird, hängt vor allem von der Sorte, dem Anbau und der Witterung ab. Bauen Sie Radieschen im Garten an, sind diese meist schärfer, da sie dort eine länger Wachstumsphase haben und die Senföle, die für die Schärfe verantwortlich sind, besser ausgebildet werden können. Gesund ist das kalorienarme Gemüse alle mal. Vor allem Vitamin C, Kalium und Folsäure sind wichtige Inhaltsstoffe. Aber auch die Senföle tun unserem Immunsystem gut.

Radieschen anbauen ist kinderleicht

Das erste, was Kinder im Garten anbauen, sind Radieschen. Das Gemüse hat schon fast eine Wachstumsgarantie, denn große Anforderungen an den Boden und die Pflege stellt es nicht. Ausgesät werden können Radieschen von Anfang März bis Ende August/Anfang September. Je nach Sorte sollten Sie bis zu 30 Reifetage rechnen. Anbauen können Sie Radieschen im Blumentopf auf dem Balkon oder im Garten. Dort benötigen Radieschen nicht unbedingt ein eigenes Beet. Das Gemüse kann auch gut als Lückenfüller eingesetzt werden. Außerdem können Sie Radieschen als Vor- oder Nachkultur einplanen.

Darauf sollten Sie beim Radieschen Anbau achten

Für Radieschen benötigen Sie wenig Platz. Ein Reihenabstand von etwa fünfzehn Zentimeter reicht aus. Die Saattiefe sollte bei einem Zentimeter liegen, der Radieschensamen wird nur leicht mit Erde bedeckt. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von etwa fünf Zentimetern sein. Eventuell können Sie auch nach dem Aufgehen der Saat die Reihen vereinzeln.

Das Gemüse bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Auf dem Beet sollten bis zu drei Jahre vorher keine Kreuzblütler gestanden haben. Lockern Sie den Boden gründlich auf und bringen Sie den Radieschensamen in die Erde. Im Hochsommer sollten Sie eher halbschattige Standorte wählen, wo der Boden nicht zu schnell austrocknet.

Gießen Sie regelmäßig aber nicht zu viel, da die Pflanze sonst zu viele Blätter treibt, die der Knolle die Kraft nehmen. Auf keinen Fall sollten Sie vor der Aussaat frischen Mist in den Boden bringen. Das mögen Radieschen nicht. Damit die Radieschen nicht verkümmern, ist bei nährstoffarmen Boden eine Düngergabe gut.

Radieschen ernten und lagern

Sobald die Zapfen oder Knollen groß genug sind, ziehen Sie die Radieschen aus der Erde. Zu lange sollten Sie nicht im Boden verbleiben, da sie dann strohig und holzig werden. Bringen Sie das Gemüse am besten gleich frisch auf den Tisch. Ohne Kraut können Sie die Knollen auch ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Schlagen Sie das Gemüse in ein feuchtes Tuch ein. Viel länger können Sie Radieschen nicht lagern.

Da kommen Radieschen auf den Tisch

Als kleiner Snack zwischendurch werden sie gern genascht. Aber auch als Salat ist das knackige Gemüse ein Leckerbissen. Außerdem können Sie Radieschen zu leckeren Brotaufstrichen verarbeiten. Eine Attraktion sind Radieschen immer wieder als Dekoration. Aus den roten, weißen und gelben Knollen und Zapfen lässt sich viel gestalten. Sie können das Gemüse auch einlegen oder in Smoothies verarbeiten.