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Knollensellerie – der Dicke für die Küche

Knollensellerie ist aus der deutschen Küche nicht wegzudenken. Das aromatische Gemüse verleiht nicht nur Suppen und Eintöpfen den letzten Schliss, es lässt sich auch super beim Pfannengemüse oder als Selleriepüree verwenden. Im Garten ist der Knollensellerie relativ einfach anzubauen, wenn Sie den Boden nährstoffreich halten. Knollensellerie ist aufgrund seines hohen Vitamin C Gehaltes ein tolles Wintergemüse in unseren Breitengraden.

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Knollensellerie - Heilpflanze und Knollengemüse

Sellerie wird schon seit vielen Jahrtausenden genutzt. Der Wildsellerie war bereits im alten Ägypten bekannt und wurde dort als Arzneipflanze genutzt. Auch in europäischen Gefilden wurde der Sellerie zuerst als Heilpflanze angebaut. Seit dem 9. Jahrhundert ist er hier bekannt.

Der Knollensellerie gehört zur Familie der Doldenblütler. Das traditionelle Naturheilmittel wirkt entwässernd und stoffwechselanregend. Deshalb wird er bevorzugt bei fettigen Speisen mit zum Essen gegeben. Man sagt dem Knollensellerie aber auch nach, aphrodisierend zu wirken. Und auch bei rheumatischen Beschwerden, zu hohem Blutdruck oder Gicht kam er einst zum Einsatz. Übrigens ist Knollenselleriesaft auch bei überanstrengten Stimmbändern vom Redner ein tolles Geheimmittel.

Knollensellerie braucht einen guten Standort

Damit Sie eine gute Ernte vom Knollensellerie haben, sollten Sie den Standort mit Bedacht wählen. Knollensellerie mag es sonnig bis halbschattig. Wichtig ist ein fruchtbarer Boden, der sehr tiefgründig und feucht ist.

Bereiten Sie das Beet vor dem Pflanzen gut vor. Lockern Sie die Erde durch Umgraben auf und bringen Sie eventuell reifen Kompost oder Mist ein.

Kultivieren Sie Knollensellerie vor

Da Knollensellerie eine lange Wachstumsperiode hat, sollten Sie den Knollenselleriesamen auf der Fensterbank oder im Frühbeet vorziehen. Mit der Anzucht können Sie schon im März beginnen. Bis aus den Samen Jungpflanzen geworden sind, dauert es etwa sechs bis acht Wochen.

Achten Sie beim Vorziehen darauf, dass Sellerie ein Lichtkeimer ist. Die Knollenselleriesamen sollten deshalb nur sehr dünn mit Erde bedeckt werden. Zum Keimen benötigen die Samen Temperaturen zwischen 16° und 20°C. Nach dem Keimen können Sie die Pflanzen etwas kühler stellen.

Die Pflanzen können Sie etwa ab Mitte Mai ins Freie pflanzen. Es sollte keine Nachtfröste mehr geben, denn darauf reagiert Sellerie empfindlich. Setzen Sie die Pflanzen möglichst hoch, damit sich die Knollen gut ausbilden können. Knollensellerie wird mit einem Abstand von 50 x 50 Zentimeter gepflanzt. Halten Sie nach dem Pflanzen die Erde gut feucht.

Knollensellerie benötigt Pflege

Knollensellerie ist eine kleine Diva. Er benötigt etwas Pflege, wenn Sie eine reiche Ernte haben möchten. Die Sellerieart verträgt keinen verdichteten Boden. Deshalb sollten Sie den Boden regelmäßig auflockern und vom Unkraut befreien. Sie können auch zwischen den Pflanzen mulchen. Das erspart Ihnen das Unkraut jäten und Hacken.

Gießen Sie Knollensellerie immer wieder und lassen Sie den Boden nicht austrocknen. Von Mitte August bis in den Oktober haben die Pflanzen einen besonders hohen Wasserbedarf. Da können Sie ruhig auch zwei mal täglich gießen.

Während der Kulturzeit sollten Sie mindestens zwei Mal düngen. Außerdem begünstigen Kalk und Steinmehl das Wachstum. Ab Oktober können Sie den Knollensellerie ernten.

Eine Knolle – unendlich viele Rezepte

Knollensellerie können Sie in vielen Rezepten unterbringen. Unbedingt dazu gehört er beim Suppengemüse für den Eintopf. Dicke Scheiben können Sie aber auch als vegetarisches Schnitzel braten. Roh ist der Sellerie gut in Salaten untergebracht. Knollensellerie können Sie auch als Alternative zur Kartoffel als Püree anrichten oder Sie bereiten ein leckeres Selleriecremesüppchen. Die Möglichkeiten sind endlos.