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Freilandgurken für alle Gärtner ohne Gewächshaus

Gurken gehören im eigenen Garten einfach dazu. Allerdings verfügt nicht jeder Gärtner über ein Gewächshaus, in dem die Gurken gedeihen können. Deshalb gibt es spezielle Freilandgurken, die etwas robuster sind und auch im Freien eine reiche Ernte bringen, wenn sie gut gepflegt werden. Freilandgurken sind beliebt, denn sie können nicht nur im Garten angebaut werden, sondern gedeihen auch auf Balkon und Terrasse. Allerdings muss der passende Standort gewählt werden.

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Eine Gurke kommt selten allein

Die Wildform der Gurken stammt vermutlich aus Indien. Inzwischen gibt es zahlreiche Kulturvarianten, zu denen auch die Freilandgurke gehört. Prinzipiell werden Gurken in zwei Sorten eingeteilt: die Einlege- und Gewürzgurken und die Salatgurken. Freilandgurke ist eine Bezeichnung für alle Sorten – gleich ob Salatgurke oder Einlegegurke -, die im Freien ohne Gewächshaus angebaut werden können. Die Frucht der Gurke gehört übrigens in der Botanik zu den Panzerbeeren. Angebaut wird die Gurke heute weltweit. Meist werden die Gurken in Gewächshäusern gezogen. Der größte Gurkenproduzent ist China, wo 75 Prozent der Welternte angebaut werden. Die Freilandgurke aus dem eigenen Garten schmeckt aber viel besser.

Freilandgurken sind Sonnenliebhaber

Freilandgurken lieben die Sonne. Wählen Sie deshalb einen sonnigen Standort für die Samen und Pflanzen. Aber auch im leichten Halbschatten gedeihen sie noch. Dieser sollte auch etwas windgeschützt liegen. Der Boden soll leicht feucht, nährstoffreich und durchlässig sein. Optimal sind Böden, die leicht lehmig und sandig sind. Vor der Aussaat oder dem Pflanzen bringen Sie noch mal eine gute Portion reifen Kompost ein. Auch Hühner- oder Taubendung oder Pferdemist sind für Gurken gut geeignet.

Freilandgurken aussäen – Indoor oder Outdoor?

Freilandgurken können Sie ab Mitte April auf der Fensterbank oder ab Mitte Mai im Freiland aussäen. Da auch Freilandgurken nicht frostsicher sind, sollten diese erst nach den Eisheiligen ins Freie. Wenn Sie die Pflanzen schon im Zimmer vorziehen, können Sie die Erntesaison etwas verlängern.

Ins Freie können Sie Freilandgurken ab einer Temperatur von 15° C säen. Gut ist es, wenn der vorbereitete Boden leicht feucht ist. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von 130 bis 150 Zentimeter einhalten. Auf der Reihe legen Sie aller 30 Zentimeter drei bis vier Samen in die Erde. Freilandgurkensamen wird etwa drei Zentimeter tief gesät. Der Boden sollte vor dem Einsäen gut aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Wenn die Keimlinge nach kurzer Zeit zu sehen sind, sollten Sie die schwächeren Pflanzen entfernen und an jeder Stelle nur eine starke Pflanze stehen lassen.

Freilandgurken brauchen nicht viel Pflege

Dafür aber jede Menge Wasser. Freilandgurken bestehen wie alle Gurken zum größten Teil aus Wasser. Regelmäßiges Gießen ist wichtig für eine gute Ernte. Der Boden sollte nie ganz austrocknen. Allerdings ist auch Staunässe nicht von Vorteil. Eine gute Idee ist es, wenn Sie schon zeitig den Boden zwischen den Pflanzen mit Mulch schützen. Das hält nicht nur Feuchtigkeit im Boden, es verhindert auch den Unkrautwuchs, düngt die Pflanzen und hält den Boden locker.

Freilandgurken brauchen ab und zu einen Schnitt. Für eine reiche Ernte sollten Sie die Seitentriebe und Quertriebe ausgeizen. Der Haupttrieb wird gestutzt, wenn er das Beet zu sehr einnimmt. Nach etwa sechs Wochen können Sie die ersten Freilandgurken ernten.

Was können Sie mit Freilandgurken machen?

Im Prinzip können Sie mit Freilandgurken alles machen, was Sie mit anderen Gurken auch machen können. Meist verfügen Freilandgurken über eine etwas derbere Schale. Deshalb sollten Sie die Früchte für den Salat schälen. Für alle anderen Gerichte können Sie die Gurken nehmen, wie sie sind.

Gurken machen übrigens nicht nur in der Küche eine gute Figur. Auch als Gesichtsmaske ist das vitaminreiche Gemüse eine Wohltat. Die hohe Feuchtigkeit der Gurke und die vielen Nährstoffe machen eine tolle Haut.