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Igel im Garten – so locken Sie die stachligen Gesellen an

Ein Igel sollte im Garten ein gern gesehener Gast sein, denn die stachligen Gesellen vertilgen Unmengen an Schädlingen und Schnecken. Und manches mal stehen sogar Mäuse auf dem Speiseplan. Im Garten ist ein Igel dadurch eine tolle Hilfe, denn Sie können auf Chemie verzichten. Die Arbeit übernimmt für Sie der Igel. Anlocken können Sie Igel mit einem naturnahen Garten und viel Futter.

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Dem Igel auf die Stacheln geschaut

Igel gehören zu den Säugetieren. Sie sind nachtaktiv und leben meist als Einzelgänger. Das bedeutet aber nicht, dass sich bei Ihnen nicht mehrere Igel ansiedeln können. Besonders dann nicht, wenn Ihr Garten ideal als Babyzimmer geeignet ist. In unseren Regionen sind vor allem Braunbrustigel anzutreffen. Diese Art ist fast über den gesamten europäischen Kontinent anzutreffen. Die kleinen Igel können ausgewachsen eine Rumpflänge von bis zu 30 Zentimetern erreichen und können bis zu 1500 Gramm auf die Waage bringen. Der Körper wird von 5000 bis 7500 Stacheln geschützt. Übrigens stehen Igel zu den nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Tieren. Sie dürfen nicht gefangen, verletzt oder gar getötet werden.

Ein Herz für Igel im Garten

Ein Igel bringt Ihren Garten so richtig auf Vordermann. Vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst übernehmen sie die Gartenpflege. Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere vertilgen Unmengen von Insekten, Schnecken, Larven, Spinnen aber auch Mäusen. Durch ihre ständige Futtersuche bei Nacht sorgen sie für das Gleichgewicht in der Natur. Gestalten Sie Ihren Garten naturnah, damit die kleinen Kerle immer Futter finden und im Winter einen guten Platz für den Winterschlaf finden. Dabei sind die Stacheltiere nicht sehr wählerisch. Lassen Sie einfach den Laubhaufen und Reisighaufen liegen.

So helfen Sie den Igeln im Garten

Igel können Sie vom Frühjahr bis in den Winter zufüttern. Über spezielles Igelfutter freuen sich die Tiere, denn oft finden sie in der Natur nicht mehr ausreichend Insekten. Keine Angst, Ihren Garten werden die Stacheltiere trotzdem nicht verkommen lassen, denn Larven und Schnecken schmecken viel besser. Mit einem Igelfutter können Sie die Tiere besonders im Frühjahr unterstützen, wenn sie aus dem Winterschlaf erwachen und ihre Fettdepots wieder aufbauen müssen. Im Herbst fressen Igel besonders viel, um sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Auch da ist eine zusätzliche Fütterung wichtig. Aber auch im Sommer und Winter ist ein zusätzliches Angebot wichtig. Mit einem Igelhaus bieten Sie den Igeln nicht nur eine ideale Möglichkeit zum Überwintern, sondern auch eine überlegte Futterstelle. Futterstellen für Igel werden auch oft von Katzen und Waschbären besucht. Ein Häuschen mit Labyrintheingang verhindert, dass größere Tiere eindringen und das Futter für die Igel fressen können oder diese im Winterschlaf stören. Außerdem sind die Tiere hier im Winter vor Kälte und Nässe geschützt. Vergessen Sie auch das Wasser nicht. Gerade an heißen Sommertagen benötigen die Igel ausreichend Flüssigkeit. Aber auch an den anderen Tagen im Jahr ist eine flache Schale mit Wasser wichtig.