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Schälgurken, eine Delikatesse zum Einlegen

Schälgurken haben besonders viel Fleisch und nur wenig Kerngehäuse. Die dicken Gurken sind vor allem zum Einlegen geeignet. Jung geerntet werden daraus die beliebten Cornichons. Sie können Schälgurken mühelos im Garten anbauen. Ein Gewächshaus ist dabei nicht erforderlich, denn die Gurken kommen mit unserem Klima gut zurecht. Als Starkzehrer benötigen sie natürlich viele Nährstoffe und einen möglichst sonnigen Platz.

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Was sind Schälgurken?

Schälgurken sind etwas kleiner als Salatgurken. Sie werden vor allem im Freiland angebaut und gehören zu den Einlegegurken. Schälgurken haben viel Fruchtfleisch und nur ein kleines Kerngehäuse. Meist werden Schälgurken im reifen Zustand geerntet. Geschält und klein gewürfelt kennen wir die Gurken vor allem als Senfgurken. Die Gurken werden aber auch zu Salzgurken oder Gewürzgurken verarbeitet.

Schälgurken sind eine Züchtung. Die Wildform kommt wahrscheinlich aus Indien. Die heutigen Kulturformen werden aber weltweit angebaut, denn unter den Kürbisgewächsen ist die Gurke der Vertreter mit der höchsten Kältetoleranz.

Der beste Standort für Schälgurken

Gurken sind Sonnenanbeter. Das ist auch bei der Schälgurke nicht anders. Sie gibt sich aber auch mit einem leicht halbschattigen Platz zufrieden, allerdings könnte dann der Ertrag etwas geringer ausfallen. Einen windgeschützten Platz bevorzugen die Schälgurken.

Auch Schälgurken sind Starkzehrer. Sie benötigen einen humosen, nährstoffreichen und lockeren Boden, der zwar feucht sein darf aber nicht zur Staunässe neigen soll. Optimal ist ein Platz, an dem sich der Boden schnell erwärmt.

Schälgurken vorziehen – so verlängern Sie die Erntezeit

Schälgurken sollten nicht vor den Eisheiligen ins Freie gesät oder gepflanzt werden. Deshalb empfiehlt es sich, wenn Sie die Schälgurkensamen auf der warmen Fensterbank vorziehen. Ab Anfang April können die Samen in die Erde. In kleine Anzuchttöpfe kommt etwas Anzuchterde. Zwei bis drei Samenkörner werden etwa ein bis zwei Zentimeter tief gepflanzt. Möchten Sie die Samen gleich im Freiland aussäen, sollten Sie zwischen den Samen etwa 30 Zentimeter Platz lassen.

Ab Ende Mai dürfen die Gurkenpflanzen ins Freie. Halten Sie dort einen Reihenabstand von einem Meter ein. Den Boden sollten Sie feucht halten.

Schälgurken benötigen etwas Pflege

Der Aufwand für die Pflege von Schälgurken ist relativ gering. Ganz ohne Pflege kommen sie aber nicht aus. Wichtig ist das regelmäßige Gießen. Schälgurken haben wie alle Gurken einen hohen Bedarf an Wasser. Deshalb sollten Sie täglich gießen. Verwenden Sie dafür unbedingt abgestandenes Wasser, das nicht eiskalt sein sollte. Vermeiden Sie beim Gießen, die Blätter zu benetzen. Dadurch kann Mehltau gefördert werden.

Als Starkzehrer benötigen die Gurken auch einen Dünger. Reifer Kompost und verrotteter Mist eignen sich dafür ebenso wie ein guter Gemüsedünger. Optimal ist es, wenn Sie den Boden zwischen den Pflanzen mulchen. Das hält die Feuchtigkeit im Boden und reduziert den Unkrautwuchs.

Schälgurken in der Küche

Die dicken Früchte der Schälgurke eignen sich hervorragend zum Einlegen. Senfgurken, Salzgurken und Gewürzgurken entstehen aus den fleischigen Gurken. Sie können die Früchte aber auch in vielen Rezepten verarbeiten wie zum Beispiel als Schmorgurken. Und selbst im Salat schmecken die Gurken. Ideal sind Schälgurken für alle die, die Kerne der Gurken nicht so mögen, da Schälgurken nur wenig Kerne besitzen.