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Kräutersamen Majoransamen

Majoran – ein Gewürz- und Heilkraut mit Geschichte

Bratkartoffeln ohne Majoran? Das geht gar nicht. Im Garten lässt sich das mediterrane Gewürzkraut gut kultivieren. Majoran kann über den ganzen Sommer geerntet werden, lässt sich aber auch einfach konservieren. Die Blüten sind für viele Insekten ein Leckerbissen. Die gesamte Pflanze verströmt einen aromatischen Duft. Sehr pflegeaufwendig ist Majoran nicht, wenn er am richtigen Standort steht. Im Kräuterbeet gehört er unbedingt dazu.

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Woher kommt der Majoran?

Ursprünglich kommt der Majoran aus dem Mittelmeerraum, Westasien und Nordafrika. Bereits im Altertum kannte man das Heil- und Gewürzkraut. Wegen seiner aphrodisierenden Wirkung wurde der Majoran der Göttin Venus geweiht. In Griechenland stehen Kränze aus Majoran für Kindersegen und Glück beim Brautpaar. Circa im 16. Jahrhundert kam der Majoran über die Alpen in die nördlichen Gebiete. Heute ist das Kraut in vielen Ländern heimisch geworden.

An seinen natürlichen Standorten ist Majoran ein mehrjähriges Kraut, das fast schon einem Strauch ähnelt. In unseren Regionen ist die Pflanze meist einjährig, da sie nicht winterhart ist. Majoran wird zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch. Der Stängel ist vierkantig und behaart. Die Blätter sind elliptisch und mit feinen Drüsen besetzt. Von Juni bis August blüht Majoran. Die Blüten sind weiß bis rosa.

Der beste Standort für Majoran

Majoran mag es mollig warm. Ein sonniger und windgeschützter Standort ist deshalb perfekt für das Heil- und Gewürzkraut. Der Boden sollte gut durchlässig, locker und nährstoffreich sein. Vorteilhaft ist ein hoher Kalkanteil. Ideal sind für den Majoran kiesig bis lehmige Böden. Auf reinem Sand wächst er nicht so gut.

Majoran können Sie vorziehen

Majoran lässt sich gut auf der Fensterbank vorziehen. Ab Mitte März können Sie die Majoransamen in die Erde bringen. Die Temperatur sollte bei circa 15° C liegen, da Majoran sehr wärmebedürftig ist. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 18 und 20° C.

Majoran sollten Sie nicht zu dicht aussäen. Da er Lichtkeimer ist, wird der Samen nur dünn mit etwas Erde übersiebt. Nach der Aussaat sollten Sie die Erde feucht halten. Die Sämlinge werden später vereinzelt. Setzen Sie dabei etwa drei bis fünf Pflanzen in einen Topf. Die Jungpflanzen kommen erst nach Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, ins Freie.

Majoran braucht nicht viel Pflege

Majoran wächst relativ langsam. Sie sollten deshalb ab und zu hacken und das Unkraut entfernen, damit dieses nicht die Jungpflanzen überwuchert. Im Frühjahr ist eine kleine Kompostgabe sehr vorteilhaft. Der Kompost versorgt die Pflanzen über die ganze Saison mit Nährstoffen. Längere Trockenzeiten machen dem Majoran nichts aus. Sie müssen also nur bei hoher Trockenheit gießen.

Die frischen Triebe des Majorans können Sie über das ganze Jahr ernten und verwenden. Am würzigsten ist Majoran zur Beginn der Blüte und bis zur vollen Blüte. Schneiden Sie den ganzen Stängel etwa fünf Zentimeter über den Boden ab.

Majoran für Speisen und mehr

Majoran gehört unbedingt zu Bratkartoffeln und zur Kartoffelsuppe. Das Kraut trägt aber auch nicht ohne Grund den Beinamen „Wurstkraut“, denn in vielen Würsten ins Majoran zu finden - vor allem in der Bratwurst. Aber auch bei Pizza, Pasta und in vielen Eintöpfen können Sie das Gewürz verwenden. Leber, Schweinebraten und Hackfleisch bekommen durch das Gewürz den letzten Schliff.

Majoran ist aber auch als Heilkraut bekannt. Durch seine ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe gilt das Kraut als entspannend und wärmend. Ein Tee aus Majoran kann beim Einschlafen helfen und Spannungskopfschmerz lindern. Äußerlich soll Majoran Muskelschmerzen lindern.