Tomatenpflanzen - Alte Sorten in großer Auswahl verfügbar

Alte Tomatensorten begeistern mit außergewöhnlichen Formen, intensivem Aroma und einer beeindruckenden Sortenvielfalt. Viele der historischen Tomatenraritäten werden seit Generationen weitergegeben und zählen heute zu den beliebtesten Liebhabersorten im Hobbygarten. Ob große Fleischtomaten, aromatische Cocktailtomaten oder seltene bunte Raritäten – sie überzeugen mit Charakter statt Einheitlichkeit. Häufig stammen die historischen Sorten aus Italien, Russland, Frankreich oder den USA und bieten ein besonders ursprüngliches Tomatenerlebnis. Wer Tomatenpflanzen mit Geschichte, Vielfalt und besonderem Geschmack sucht, findet bei alten Sorten richtige Schätze.

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Woher stammen alte Tomatensorten?

Der Ursprung der Tomate liegt in Mittel- und Südamerika. Schon die Azteken und Inkas nutzten frühe Wildformen der Tomate als Kulturpflanzen. Nach Europa gelangte die Tomate im 16. Jahrhundert und verbreitete sich zunächst vor allem in Spanien und Italien. Über viele Generationen entstanden daraus regionale Landsorten und traditionelle Züchtungen, die an Klima, Geschmack und Nutzung angepasst wurden.
Viele Sorten wurden über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hinweg von Gärtnern und Bauern erhalten. Anders als moderne Hochleistungssorten standen früher Geschmack, Anpassungsfähigkeit und Samenechtheit im Vordergrund. Heute gelten viele dieser historischen Tomaten als wertvolle Erhaltungs- und Liebhabersorten.

Das macht die Alte Tomatensorte so besonders

Alte Sorten unterscheiden sich oft deutlich von modernen Standardsorten. Sie bieten eine enorme Vielfalt an Farben, Formen und Aromen. Von tiefschwarzen, gestreiften oder grünen Tomaten bis hin zu riesigen Fleischtomaten oder kleinen Wildtomaten ist nahezu alles vertreten.

Viele historische Sorten besitzen:

  • ein besonders intensives Aroma
  • ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis
  • weiches, saftiges Fruchtfleisch
  • außergewöhnliche Farben und Formen
  • samenfeste Eigenschaften

Gerade Liebhaber und Hobbygärtner schätzen historische Tomatensorten wegen ihres ursprünglichen Geschmacks und ihrer Individualität. Viele dieser Tomatenraritäten sind außerdem hervorragend für den Eigenanbau geeignet.

Beliebte alte, aromatische Tomatensorten

Zu den bekanntesten gehört die rosafarbene Fleischtomate „Berner Rose" aus der Schweiz, die mit ihrem mild-fruchtigen Aroma begeistert. Ebenfalls geschätzt ist die würzige russische Sorte „Black Krim" mit ihrer rotbraunen Farbe und den dunkelgrünen Schultern. Die gelb-orange marmorierte Fleischtomate „Ananas" verdankt Ihren Namen nicht nur der Farbe, sondern auch dem fruchtig-süßen Aroma . Sie zählt auch zu den Klassikern unter den Liebhabersorten.

Besonders außergewöhnlich wirken Raritäten wie die präkolumbianische „Purple Calabash", die helle Fleischtomate „White Beauty" oder die gestreifte „Green Zebra". Traditionelle italienische Sorten, wie die „San Marzano", die "Roma" oder die „Marmande", gehören seit Jahrzehnten zu den am meisten etablierten Tomaten in der Küche.

Der richtige Standort für den Anbau der Pflanzen

Historische Tomatensorten bevorzugen einen sonnigen und luftigen Standort. Viele der alten Sorten eignen sich hervorragend zum Anbauen im Freiland, Gewächshaus oder in einem großen Kübel. Wichtig ist ein Platz, an dem Feuchtigkeit, z.B. durch Regen, schnell wieder trocknen kann.

Der Boden sollte humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Tomaten zählen generell zu den Starkzehrern und freuen sich über Kompost oder organischen Dünger.

Tomatenpflanzen alter Sorten richtig abhärten

Jungpflanzen aus der Gärtnerei sind geschützte Bedingungen gewohnt und sollten vor dem Auspflanzen langsam an Sonne, Wind und kühlere Temperaturen gewöhnt werden. Stellen Sie die Jungpflanzen dafür täglich einige Stunden ins Freie und steigern Sie die Dauer langsam.

Direkte Mittagssonne sollten die Jungpflanzen anfangs vermeiden. Nach einigen Tagen haben sie sich an die neuen Bedingungen angepasst.

 

Tomaten pflanzen

Ins Freiland dürfen Tomaten erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai. Setzen Sie die Tomatenpflänzchen möglichst tief in die Erde, damit sich zusätzliche Wurzeln bilden können. Das sorgt für mehr Stabilität und eine bessere Versorgung mit Wasser und Nährstoffen.

Je nach Wuchsform benötigen die Pflanzen ausreichend Abstand. Große Fleischtomaten oder starkwachsende Sorten sollten deshalb nicht zu dicht stehen.

Tipps zur Pflege einer historischen Tomatenpflanze

Viele alte Sorten gelten als robust, benötigen aber regelmäßige Pflege. Gießen Sie möglichst direkt im Wurzelbereich und vermeiden Sie, über Blätter zu gießen. Durch nasse Blätter erhöhen Sie nämlich das Risiko von Pilzkrankheiten wie Kraut- und Braunfäule.

Für eine ertragreiche Ernte benötigen Tomaten ausreichend Nährstoffe. Verwenden Sie deshalb am besten einen kaliumbetonten Tomatendünger oder einen organischen Dünger. Hochwachsende Sorten sollten regelmäßig aufgebunden werden.

Stabtomaten sollten außerdem ausgegeizt werden, damit die Pflanzen ihre Kraft in die Fruchtbildung und nicht in neue Triebe stecken können.

Krankheiten und Schädlinge

Auch historische Tomatensorten können von unliebsamen Krankheiten wie Kraut- und Braunfäule, Mehltau oder Blütenendfäule betroffen sein. Eine gute Luftzirkulation, ausreichender Abstand zwischen den Pflanzen und ein geschützter Standort helfen aber dabei, solche Krankheiten vorzubeugen.

Zu den am meisten auftretenden Schädlingen zählen Pflanzsaft-saugende Blattläuse, lästige Weiße Fliegen und winzige Spinnmilben. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, damit ein Befall früh erkannt wird und sie entsprechende Gegenmaßnahmen treffen können.

Alte Tomatensorten für die Küche

Diese Tomaten überzeugen vor allem durch ihren ursprünglichen Geschmack. Sie besitzen ein besonders intensives Aroma und eignen sich deshalb hervorragend für frische Salate, Saucen oder mediterrane Gerichte. Oder einfach dem puren Genuss.

Große Fleischtomaten sind ideal zum Grillen oder Füllen, als Scheibe auf Brot oder Burger, während kleine historische Cocktailtomaten dazu einladen, direkt von der Pflanze genascht zu werden. Alte Tomatensorten bringen einfach Vielfalt, Farbe und echten Tomatengeschmack (zurück) in die Küche.

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