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Kohlrabi – knackiges Gemüse fürs ganze Jahr

Kohlrabi gehört zu den Klassikern im Gemüsegarten. Die knackigen Knollen können Sie vom zeitigen Frühjahr bis spät in den Herbst ernten. Das Gemüse wird schnell reif und kann immer wieder neu ausgesät werden. Mit seinem feinwürzigen Geschmack ist Kohlrabi nicht nur als Gemüse zu Hauptgerichten eine kulinarische Köstlichkeit, auch frisch ist er ein Hochgenuss. Der Geschmack reicht von würzig bis süßlich. Kohlrabi ist sehr gesund und ein echtes Superfood.

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Kohlrabi – junges Gemüse mit Tradition

Woher der Kohlrabi kommt, ist eigentlich bis heute noch nicht genau geklärt. Man vermutet, dass der Ursprung des Kohlrabi im Mittelmeerraum und Mittelasien liegt. Eigentlich gehört Kohlrabi auch zu den eher jüngeren Gemüsesorten. Sichere Nachweise über die Verwendung gibt es erst seit dem 16. Jahrhundert. In dieser Zeit fand er Erwähnung in einem Kräuterbüchlein. Bekanntheit erlangte er erst im 19. Jahrhundert. Weltweit gilt der Kohlrabi als typisch deutsches Gemüse. Deshalb heißt die kleine Knolle auch in anderen Sprachen „Kohlrabi“.

Kohlrabi gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Vom weißen Kohlrabi gibt es allein in Deutschland etwa 30 Sorten und vom blauen Kohlrabi circa 14 Sorten. Die Pflanze ist zweijährig. Sie bildet eine oberirdische Knolle durch Verdickung des Stängels. Aus der Mitte wachsen Blätter mit langen Stielen. Auch die zarten Blätter sind essbar, werden aber meist vernachlässigt. In der Regel wachsen blaue Kohlrabis etwas langsamer als die weißen Sorten.

Der perfekte Standort für Kohlrabi

Kohlrabi ist nicht sehr wählerisch beim Standort. Sie sollten das Gemüse auf einen sonnigen bis halbschattigen Platz pflanzen. Kohlrabi gehört zu den Mittelzehrern. Er benötigt einen humusreichen, tiefgründigen und feuchten Boden.

Kohlrabi können Sie wunderbar in Mischkultur anbauen. Gute Nachbarn für Kohlrabi sind Gurken, Lauch, Salat, Sellerie und Radieschen. Neben anderen Kohlsorten sollte er nicht stehen.

Kohlrabi aussäen – so einfach geht es

Möchten Sie eine frühe Kohlrabi Ernte, sollten Sie die Samen vorziehen. Ab Mitte Februar können Sie Kohlrabi auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Folgesaaten können ab Ende März im Freiland ausgebracht werden. Kohlrabisamen benötigt eine Keimtemperatur von 18° bis 20° C. Die Pflanzen können Sie ab Ende März ins Freiland pflanzen. Je nach Sorte sollten Sie einen Abstand von 25 x 30 Zentimetern einhalten. Bei Riesenkohlrabi ist ein Abstand von 40 x 50 Zentimetern erforderlich. Die Anbaumethode hat großen Einfluss auf den Geschmack des Kohlrabis. Kohlrabis im Freiland sind würziger und kräftiger im Geschmack, Kohlrabis aus dem Gewächshaus schmecken milder und süßlicher.

Kohlrabi ist sehr pflegeleicht

Bei der Pflege von Kohlrabi sollten Sie vor allem auf einen gleichmäßig feuchten Boden achten. Trockenheit lässt die Knollen holzig werden. Regelmäßiges Gießen gehört deshalb zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen. Als Mittelzehrer benötigt Kohlrabi ausreichend Nährstoffe, die Sie über eine Pflanzenjauche oder einen Gemüsedünger der Pflanze zuführen können. Damit der Boden schön locker bleibt, empfiehlt es sich, ab und zu zu hacken. Sie können auch zwischen den Pflanzen mulchen. Dadurch behält der Boden die Feuchtigkeit länger und bleibt locker.

Geerntet wird Kohlrabi nach etwa acht bis zwölf Wochen. Der Durchmesser der Knollen sollte circa acht bis zehn Zentimeter betragen. Die Herzblätter des Kohlrabis verfügen über einen sehr hohen Vitamin C Gehalt und können wunderbar im Salat verwendet werden.

Kohlrabi – leckeres Gemüse und knackiger Knabberspaß

Kohlrabi schmeckt natürlich am besten frisch vom Beet. Sie können die Knollen aber auch in verschiedenen Gerichten verwenden. Ob gemeinsam mit Möhren als Gemüse oder in Eintöpfen, Lasagnen und Aufläufe, das knackige Gemüse schmeckt einfach immer. Vor allem für Vegetarier bietet Kohlrabi viele Möglichkeiten. Paniert als Schnitzel oder als Chips-Ersatz lässt sich das Gemüse gut verwenden.