Kaiserkrone

Kaiserkrone – ein Blickfang im Garten

Ihren Namen trägt die Blume zu Recht. Die Blütenblätter sind wie eine Krone gestaltet. Die imposante Blume ist im Garten ein echter Hingucker. Mit einer Größe von über einem Meter bleibt sie nicht unbeachtet. Dazu kommt der einmalige Duft der Kaiserkrone. Über einhundert Arten gibt es inzwischen und in kaum einem Garten fehlen die majestätischen Blumen. Für die Gestaltung von Blumenbeeten und Rabatten sind die dekorativen Blumen bestens geeignet.

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Kaiserkrone mit Tradition

Die Kaiserkrone ist keineswegs eine Züchtung unserer Zeit. Die prachtvolle Blume stammt aus dem alten Persien und ist schon seit dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt. Aber auch in Pakistan, Kaschmir und der Türkei ist die Pflanze als Wildform zu finden. Besonders auf steinigen Hängen in Höhenlagen zwischen 1250 und 3000 Metern ist sie beheimatet. Die Pflanze mit der faszinierenden Blüte schmückte vor allem die Gärten reicher Adliger. Im Orient schmückte die Kaiserkrone schon lange die Gärten mit ihrer grazilen Blüte.

Heutigen Züchtungen sind nicht nur im feurigen Rot zu haben. Auch gelbe und orange Kaiserkronen befinden sich im Sortiment vom Samenhaus. Lieben Sie Rot, ist die Fritillaria Rubra Maxima die passende Sorte. Gelb blüht die Fritillaria Lutea und ganz in Orange kommt die Fritillaria Aurora. Im Jahre 2011 wurde die Kaiserkrone als „Blumenzwiebel des Jahres 2011“ gewählt.

So pflanzen Sie die Kaiserkrone

Die Kaiserkrone benötigt einen warmen, sehr sonnigen Standort. Nur an solch einem Standort wird sie auch üppig blühen. Der Boden muss sehr durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere Böden müssen Sie mit Sand aufwerten, um den Boden aufzulockern.

Der beste Zeitpunkt, um Kaiserkronen zu pflanzen, ist der Zeitraum von August bis Oktober. Die Pflanze kann die Bodenwärme nutzen, um einen gesunden Wurzelballen auszubilden. Kaiserkronen können Sie einzeln oder in Gruppen pflanzen. Die Pflanztiefe der Blumenzwiebeln liegt bei circa 25 Zentimetern. Als Faustregel gilt: das Pflanzloch sollte die dreifache Tiefe der Blumenzwiebelstärke haben. Bringen Sie etwas Kompost mit in den Boden, um der Zwiebel einen guten Start zu ermöglichen.

Kaiserkronen sind pflegeleicht

Kaiserkronen sind winterhart und robust. Sie können sich viele Jahre an dieser majestätischen Blumen erfreuen. Auch bei der Pflege ist die Pflanze recht anspruchslos. Wichtig ist, dass Sie Staunässe vermeiden, denn die Blumenzwiebeln faulen bei zu viel Nässe. Gießen brauchen Sie die Pflanze lediglich bei längerer Trockenheit. Im Frühjahr, wenn sich die ersten grünen Spitzen zeigen, ist eine Düngergabe von Vorteil. Dazu können Sie einen mineralischen Dünger oder reifen Kompost verwenden. Zur Blütezeit ist eine zweite Düngung günstig.

Sobald die Kaiserkrone verblüht ist, sollten Sie die verwelkte Blüte abschneiden. Schneiden Sie oberhalb der Blätter den Blütenstiel ab. Lassen Sie dabei aber einen kleinen Rest stehen. Dieser wird erst abgeschnitten, wenn er vertrocknet ist. So kann die Blumenzwiebel der Kaiserkrone noch einmal Kräfte sammeln fürs nächste Jahr. Erst im Herbst wird der Stiel auf etwa 10 Zentimeter zurückgeschnitten.

Diese Besonderheiten sind bei Kaiserkronen zu beachten

Kaiserkronen sind „Standorttreu“. Sie mögen es gar nicht, wenn sie jedes Jahr verpflanzt werden. Suchen Sie deshalb einen guten Standort aus, an dem die Pflanze viele Jahre stehen bleibt. Bei Neupflanzungen sollten Sie berücksichtigen, dass die Pflanze etwas Zeit benötigt. Meist blühen sie erst im zweiten Jahr so richtig auf.

Die Pflanze hat noch einen angenehmen Nebeneffekt: Die Blumenzwiebel der Kaiserkrone verströmt einen strengen Geruch, der Wühlmäuse vertreibt. Ganz ohne chemische Mittel können Sie dafür sorgen, dass Wühlmäuse das Weite suchen.

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