Milchstern

Milchstern

Im Frühjahr erinnern die kleinen zarten Milchsterne an den letzten Schnee. Mit ihrem leichten Duft und den sehr dekorativen Blüten in Sternform machen sie auf sich aufmerksam. Milchstern kann im Garten ausgepflanzt werden, macht sich aber auch als Zimmerpflanze sehr gut. Winterharten Arten dürfen im Beet überwintern und überzeugen mit einer großen Blütenfülle. Und auch nach der Blüte sind Milchsterne dekorativ. Die aparten Blättern einiger Arten wirken auch ganz ohne Blüte.

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Milchstern – der Stern von Bethlehem

Der Milchstern ist unter verschiedenen Namen bekannt. Gern wird er als Stern von Bethlehem bezeichnet oder als Vogelmilch. Allerdings trägt er auch weniger liebevolle Namen wie der Gärtnerschreck. Grund dafür ist die weiße Milch in den Stängeln, die auf Schleimhäuten und der Haut Reizungen und Ausschläge erzeugt.

Die Blume gehört zu den Spargelgewächsen. Wildformen sind in gemäßigten, subtropischen und tropischen Regionen in Afrika und Asien zu finden. Und auch in Europa ist die Pflanze zu Hause. Etwa 80 Arten gibt es.

Milchsterne gibt es in verschiedenen Farben. Die bekanntesten Milchstern-Arten sind weiß oder orange. Die Wuchshöhe variiert je nach Art zwischen 15 und 30 Zentimeter. Meist stehen die Blüten wie bei einer Dolde zusammen. Die Blütezeit ist von Mai bis in den August. Das ist abhängig von der Art. Zu beachten ist, dass alle Pflanzenteile bei fast allen Arten giftig sind.

Milchsterne pflanzen

Die meisten Arten der Pflanze lieben einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Hitze mögen Sie weniger. Für viele Arten des Milchsterns eignet sich deshalb ein lichter Halbschatten am besten. An den Boden stellt die Pflanze keine großen Ansprüche. Da Milchsterne eine Blumenzwiebel haben, sollte der Boden aber nicht zu Staunässe neigen. Ein lockerer, durchlässiger Boden ist ideal. Milchsterne bevorzugen einen leicht sauren Boden, kommen aber auch mit normaler Erde zurecht.

Je nach Art werden winterharte Sorten im Herbst gepflanzt, frostempfindliche Sorten kommen im Frühjahr ins Beet. Zwischen den Blumenzwiebeln sollten Sie einen Abstand von circa 20 Zentimetern berücksichtigen. Setzen Sie die Zwiebel etwa zehn Zentimeter tief in die Erde. Nach dem Pflanzen werden Milchsterne nicht gegossen. Das erste Wässern erfolgt erst bei den ersten Austrieben.

Milchstern können Sie im Blumenbeet, Balkonkästen oder Blumenkübeln pflanzen.

Milchsterne sind sehr pflegeleicht

In der Wachstumsphase bis zum Herbst, wenn sich die Blätter einziehen, benötigt der Milchstern viel Wasser. Allerdings sollten Sie die Pflanzen nicht schwemmen, damit die Zwiebeln nicht faulen. Vorteilhaft ist es, die Horste etwa aller drei Jahre zu teilen, damit diese nicht zu dicht werden. Während der Blütezeit können kleine Düngegaben die Blühfreudigkeit erhöhen. Sobald sich das Laub im Herbst zum großen Teil eingezogen hat, können Sie die restlichen Pflanzenteile zurückschneiden. Oft genügt es auch, an den gelben Blättern zu ziehen und sie auf diese Art zu entfernen.

Frostfeste Arten können im Blumenbeet überwintern. Der Boden sollte allerdings möglichst trocken bleiben, da bei zu viel Nässe Fäulnis droht. Arten, die nicht winterfest sind, werden ausgegraben und überwintern an einem trockenen, dunklen Ort.

Milchsterne lassen sich vielfältig verwenden

Milchsterne dienen als Schmuck in Blumenbeeten und Rabatten. Ideal sind die kleinwüchsigen Blumen für den Steingarten, in dem sie farbige Akzente setzen. Sie können die Pflanzen aber auch auf Balkon und Terrasse oder im Zimmer im Blumentopf halten. Außerdem sind Milchsterne sehr robuste Schnittblumen, die in der Vase lange halten.

Einige Sorten finden in der Homöopathie und als Heilpflanze Verwendung. Allerdings sind das besondere Arten.

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