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Ziergurken – Gurken zum Dekorieren

Viele Früchte gibt es auch in Versionen, die nicht zum essen geeignet sind. Neben dem Zierkürbis liegt jetzt die Ziergurke groß im Rennen, denn die Gurken sehen schon ungewöhnlich aus. Ziergurken sind eine noch relativ junge Sorte Gurken, die besonders in der modernen Floristik immer mehr Anwendung finden. Ziergurken sind sehr wärmeliebende Pflanzen, die bei guter Pflege reiche Erträge bringen. Verschiedene Formen machen die stachligen Früchte vielfältig einsetzbar.

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Ziergurken – stachlige Dekofrüchte mit Pfiff

Die Vorfahren der Ziergurken und Stachelgurken kommen nicht aus Indien, sondern auch aus Nordamerika. In ihrer Heimat wächst die Stachelgurke wie Unkraut und überwuchert sogar Gebüsche und Hecken im Flachland. In Mitteleuropa sind sie inzwischen teilweise verwildert. Ziergurken sind keine essbaren Früchte, sondern werden ausschließlich zur Dekoration verwendet.

Die Ziergurken haben einige Besonderheiten gegenüber der Gemüse Gurke. Die Pflanze bildet sowohl weibliche wie auch männliche Blütenrispen aus, die wunderbar duften. Später entwickeln sich Früchte, die etwa so groß wie Pflaumen sind und über kleine, weiche Stacheln verfügen. Botanisch sind Ziergurken Beeren.

Ziergurken mögen es warm und windgeschützt

Der Standort, den Sie für die Ziergurken auswählen, muss nicht unbedingt vollsonnig sein. Es reicht ein sonniger bis halbschattiger Standort. Dieser sollte aber warm und windgeschützt sein. Ein Platz vor einer Mauer oder Hauswand ist ideal. Bei schattigen Plätzen bildet die Pflanze nur sehr wenig Früchte aus.

Ziergurken mögen einen humosen, leicht feuchten, gut durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Der ph-Wert sollte neutral sein. Die Erde sollte zu keinem Zeitpunkt komplett durchtrocknen. Das mögen die Pflanzen nicht. Ziergurken können Sie gut auf Balkon oder Terrasse in großen Kübeln kultivieren.

Ziergurkensamen für Garten und Balkon

Ziergurken ziehen Sie im Topf auf der warmen Fensterbank vor oder säen diese ab Ende Mai, wenn die Frostnächte vorbei sind, direkt ins Freie. Vorher sollte die Ziergurke auf keinen Fall ins Freie kommen, da sie sehr empfindlich gegen Frost ist. Ziergurken werden mit einem Reihenabstand von etwa 100 Zentimeter gepflanzt. Die Gurken werden bis zu zwei Meter hoch und sollten unbedingt ein Rankengerüst erhalten. In der Reihe werden die Ziergurkensamen mit einem Abstand von mindestens 30 Zentimetern gesät. Legen Sie pro Pflanzloch drei bis vier Samen in die Erde. Später bleibt nur die kräftigste Pflanze stehen.

Ziergurken brauchen etwas Pflege

Besonders Wasser benötigen die Pflanzen regelmäßig. Bei Trockenheit sollten Sie gut gießen, ohne dass dabei Staunässe entsteht. Denn diese mögen die Ziergurken nicht. Damit die Feuchtigkeit lange in der Erde bleibt, empfiehlt es sich, den Boden zu mulchen.

Ziergurken sind einjährige Pflanzen, die einen lockeren Bode bevorzugen. Haken Sie deshalb immer mal wieder und entfernen Sie das Unkraut. Gedüngt wird nur mäßig. Haben Sie den Boden gemulcht, können Sie auf eine Düngung verzichten. Abgeblühte Triebe dürfen Sie nicht entfernen, da sich sonst keine Früchte bilden. Wächst Ihnen die Pflanze über den Kopf, können Sie die Triebe nach Bedarf zurückschneiden.

Wozu sind Ziergurken gut?

Die bizarren Früchte der Ziergurken werden vor allem in der Floristik verwendet. Gut getrocknet können Sie die stachligen Früchte für viele Dekorationsideen verwenden. Vom Trockenstrauß bis zum Gesteckt reichen die Ideen. Und auch einzeln sind die Früchte ein toller Hingucker.